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Politik, Wirtschaft & Soziales

Hier geht's um das, was unsere Gesellschaft bewegt.
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Ohne Zweifel, die Sprache hat eine gewisse Wirkung. Daraus ergibt sich die Frage, sollte man die Sprache regulieren. Selbstverständlich, für fast jeden ist es angenehm, wenn sein Gegenüber so formuliert das es dem anderen nicht unangenehm berührt. Mir geht es nicht um den Streit um die alten Streitereien, „Das darfst du so nicht sagen“, „Sprachpolizei“,usw. Solche Dialoge, dass muss ich mir ehrlichkeitshalber eingestehen, führen nur zur gegenseitigen Abneigung und ist nicht zielführend. Unabhängig von der einzelnen Sichtweise war das Ergebnis keine Annäherung, sondern sucht die Bestätigung, dass der Andere etwas unlauteres im Schilde führt.

 

Ich nehme mal ein Beispiel, dass heute wohl noch wenig berührt. Vor über dreißig Jahren war ich in Halle. Durch einen reinen Zufall habe ich in einer Familie privat übernachtet. Wir waren aneinander interniert und unterhielten uns über die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Es war interessant und harmonisch. Alles war kein Problem. Plötzlich brach bei der Gastgeberin mit entsetzen heraus: „Meine beiden Söhne wollen bei einem Kapitalisten arbeiten.“ Ich verstand sie nicht und fragte, was sie damit meinte. Es stellte sich heraus, dass sie ein Arbeitsverhältnis meinte, welches im Westen die Normalität ist und bei uns ein Arbeitsverhältnis ist, welches zu überhaupt keinen Anstoß führen würde. Ein anständiger Unternehmer, der seine Mitarbeiter ausreichend bezahlt, war gemeint. Das steigerte sich soweit, dass sie meinte, ihre Söhne wären dann auch nur Kapitalisten, weil sie durch ihre Arbeit ungebührlich viel Gelt für ihre Arbeit bekommen würden. Nachvollziehen konnte ich es nur sehr begrenzt, weil das Wort „Kapitalismus“ im Westen eine andere Bedeutung hatte. Das ist mittlerweile auch bekannt und im Nachhinein kann sich es kognitiv besser nachvollziehen, warum wir uns sprachlich nicht annähern konnten, sondern nur emotional. …

Ein Beispiel der Gegenwart, aber noch nicht polarisiert, ergibst sich aus dem Zusammenhang der Zeitenwende. Weniger das Wort Zeitenwende selbst, sondern in dem Wort „aufrüsten“.

Bevor die Zeitenwende, was das Wort auch immer beinhaltet, aufkam ging durch die Presse, die Bundeswehr sei blank. lönnte für internationale Aufgaben noch funktionieren, aber ist nicht mehr in der Lage, das eigene Land zu verteidigen. Nun wurde darüber gesprochen, dass wir die Bundeswehr wie aufrüsten müssen. Das Wort Aufrüsten ist bei uns teils negativ konditioniert. (Bei mir nicht.) Jemand von der Bundeswehr meinte in Diskussionen und bei Interviews sei eigentlich falsch. Es ginge nicht um Aufrüstung, sondern um Ausrüstung der Bundeswehr. Das wurde auch von einigen Übernommen und das Wort Aufrüstung änderte sich in Ausrüstung.

 

Aufrüstung > Ausrüstung

 

Dann kam es zur Debatte über die 100 Milliarden für die Bundeswehr. Hier hörte ich in der Debatte ein neues Wort für Aufrüstung und das war Auffrischung der Bundeswehr.

 

Aufrüstung > Ausrüstung > Auffrischung

 

Diese drei Wörter sind schon eine erstaunliche Entwicklung. Zwischen Aufrüsten, und Auffrischen ist schon ein Unterschied, oder nicht?

Zum Glück wurde die Frage der Namensgebung noch nicht polarisiert, dass kann aber kommen. Wenn zum Beispiel ein Waffenstillstand in der Ukraine besteht, wir aber noch jedes Jahr 20 Milliarden in die Rüstung stecken, bis die 100 Milliarden voll sind. Da könnte es sich durchaus zu einem Streit über das richtige Wort ergeben und passieren, dass Dogmatiker einem das richtige Wort vorschreiben wollen.

 

Die andere Frage ist, Name und Identität. Die Vergebung eines Familiennamens war nicht gleichzeitig. Es gab Randgruppen, oder kleinere Gruppen, die erhielten erst spät einen Familiennamen. Teilweise konnten sie den Namen selbst bestimmen, oder sie bekamen einen Namen zugewiesen. Das waren teils Spottnamen, da es Menschen aus dem gesellschaftliche Abseits waren. Heute kommt kaum einer auf den Gedanken, dass der Name geändert werden müsste, weil der Name eine Verhöhnung sei. Im Versehen hat in einem Bericht jemand gesagt, dass sie immer öfter darauf angesprochen wird, ihren Namen ändern zu müssen. Bei dem „Problemfamilienname“ handelte es sich um den Namen Mohr. Sie will aber ihren Namen nicht ändern, weil ihr der Name angenehm sei und zu ihrer Identität gehöre. Allerdings verstört es sie, dass sie deswegen unter Druck gesetzt fühlt. Ich kann das nachvollziehen, den so geht es mir mit meinem Namen ebenfalls.

 

In Schleswig Holstein gibt es einen Ort, bei dem gefordert wird, denn Namen zu ändern. Nur die Menschen im Dorf gehen da nicht mit. Der Name ist für sie ein Name der für ihre Heimat steht und somit ein Teil ihrer Identität sei. Der Name des Ortes ist Negernbötel. Darin steht ein Wort, dass man vorgeblich nicht aussprechen darf. Die Frage, was das Wort in dem Ort Neger im Namen Negernbötel bedeutet, spielt dabei keine Rolle.

 

Es gibt eine Vielzahl von Beispielen wie, Junker-Jörg-Platz usw, Es geht mir aber nicht, um die aktuellen Themen, um die sich in der Gegenwart, bis aufs Blut gestritten wird.

Deswegen gehe ich zu den Sprachänderungen Aufrüstung, Ausrüstung, Auffrischung zurück. Diese Änderung haben ein Ziel, sie mit solchen Wortänderungen will man manipulieren, um eine Akzeptanz, oder eine Inakzeptanz zu erreichen. Ist das okay, oder manipulativ? Wenn es okay ist, ab wann geht es zu weit. Inwiefern darf sich in einer freien Gesellschaft der Staat solcher Instrumente bedienen? Gibt es überhaupt Probleme die zwischen Namen, Sprache, Freiheit und Manipulation stehen?

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Juni 03, 22

Bevor das jemand falsch versteht: Es geht nicht um Neutralität. Russland ist der Aggressor, die Ukraine das Opfer, der Unterschied sollte nicht verwischt werden. Nur kann Eindeutigkeit auch zur Einseitigkeit werden.

Ich stelle fest, dass es Punkte gibt, wo ich weniger „radikal” bin als manche Unterstützer der Ukraine.

  • Putin wird oft mit Hitler verglichen, und beispielsweise als Putler bezeichnet. Aber so schlimm Putin ist, Hitler ist deutlich schlimmer. Putin ist kein Nazi, er ist ein „einfacher” Faschist, wie beispielsweise Mussolini, deshalb bevorzuge ich Putolini.
  • Das russische Volk wird von manchen mit der russischen Politik identifiziert. Was die Masse angeht, bei der Putin beliebt ist, hat das eine gewisse Berechtigung, aber gerade bei den Russen, die „hier” sind sieht das anders aus. da gibt es viele putinkritische Leute, und mit der Flucht von Russen in den Westen dürften die Putingegner inzwischen die Mehrheit der Auslandsrussen stellen.
  • So sehr ich verstehe, dass die Ukraine eine Flugverbotszone haben will: Das wäre eindeutig in Krieg NATO (oder wer auch immer das Flugverbot überwacht und schützt) gegen Russland. Und ich will keinen Atomkrieg …
  • Auch wenn ich denke, dass ich mit den Folgen eines totalen Boykotts russischer Energie leben kann: ich kann verstehen, dass Andere das nicht können (und ob ich es wirklich kann, wär auch noch die Frage). Also beschränke ich meinen Forderungen aktuell auf: Nordstream 1 stoppen (das Gas kann auch via Ukraine geliefert werden 😉 ) und kein Öl und keine Kohle aus Russland, und zwar sofort.
  • Es gibt auch ukrainische Kriegspropaganda. Ich habe in den Fernsehnachrichten Videos von Leuten gesehen, die beklagten, dass sie keinen Strom haben, aber das elektrische Licht war erkennbar eingeschaltet …
  • Eine eher allgemeine Überlegung: Die Ukraine ist auch nicht ein Musterland (Stichworte: Korruption, Oligarchen), und in einem Krieg entsteht schnell ein Klima, in dem Regierungsgegner als Volksfeinde angesehen werden (positiv ausgedrückt: die Leute stellen sich hinter ihre Regierung). Der Krieg hat eine weitere Entwicklung der Demokratie in der Ukraine zunächst gestoppt (woran natürlich Putin schuld ist, nicht Selenskiy), und wir sollten im Auge behalten, was das langfristig bedeutet.

Soweit meine Überlegungen und Versuche, die Dinge differenziert zu betrachten. Das soll, wie gesagt, nicht Putin entlasten, sondern der Objektivität dienen.

Und zum Abschluss noch ein Punkt, in dem ich „radikal” bin: ich würde es begrüßen, wenn die NATO erklärt, dass Sicherheitsbedenken nicht einseitig sind, und deshalb, sollte die Ukraine auf Gebiete abtreten müssen, das Kaliningrader Gebiet demilitarisiert werden muss. Natürlich mit der Garantie, dass die NATO da nicht einmarschiert.

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Mai 26, 22

…und Putin freut sich. Aber zu früh.

 

Was macht er jetzt mit dem hochverseuchten Asowschen Meer? Der Dombas, und ziemlich auch bald Luhansk ist hochgradig verseucht. Der Russe kann dort nichts mehr anfangen. Schlimmer noch, das geht ohnehin ins Schwarze Meer und dann auch ins Mittelmeer. Tja, Erdogan, tja Putin und natürlich Selensky, ihr habt alle ziemlich viel Scheisse gebaut. Was nützt die Militärische Strategie wenn das Gift eurer Völker krank macht. 

die Dämlichkeit der Menschen erschüttert mich. Was für kranke und gestörte  Geschöpfe da Gott geschaffen hat. 

was kommt als Nächstes? Noch mehr atomare Verseuchung nach Tschernobyl und Fukushima? 

Ich glaub, die Erde ist nicht mehr zu retten. Es ist zu spät. Ziemlich bald gibt es keine Regenwälder mehr.

Ich denke, der Atomkrieg mit seinen Auswirkungen ist humaner als langes dahinsiechen. 

 

 

 

M.

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Mai 26, 22

Hallo

Deutschland redet zwar von militärischer Hilfeleistung in Form von Waffen für die Ukraine .

ABER in der Praxis werden diese weder in Menge noch Qualität an die Ukraine geliefert .

Der Gipfel ist , das man jetzt Waffen geliefert hat , die die Ukraine gar nicht gebrauchen kann .

Man hatte gar nicht gefragt was sie haben wollen .

Es geht hier um Zeit !! Wir müßten schnell agieren aber anscheinend wird alles hinausgezögert .

Man tut ja was , aber was ....??

 

Die Ukraine hat sich anscheinend jetzt direkt an die deutschen Waffenhersteller gewendet .

Leute , wir sind einer der größten Waffenexporteure der Welt !! Und dann kriegen wir sowas nicht auf die Reihe ?!

 

Mein Fazit : Politisches Kalkül , um Putin nicht zu sehr zu verärgern , und ihn wohlgestimmt für weitere Enegielieferungen 

"warm" zu halten . Also HEUCHELEI pur !!

 

Hat dazu jemand noch weiter oder nähere Infos ?

 

Gruß

 

Praktiker

 

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Mai 16, 22

Gerade gelesen:

https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-baerbock-in-ukraine-abkehr-von-russischer-energie-fuer-immer/28321656.html

Dann wäre es ja auch sinnvoll (um die zu untermauern) den Teile der beiden Pipelines die auf deutschem Boden liegen zu zerstören (sofern sie im Staatsbesitz sind, sind es nicht dann bleiben sie halt als Investionsruinen, denn genutzt werden sie ja nie mehr).

Und warum nicht dann auch alle anderen Verbindungen einstellen? Warum nur Energie? Warum nicht auch jeglichen Kulturaustausch unterbinden? Und schauen dass auch alle anderen wirtschaftlichen Beziehungen abgebrochen werden? Ebenso die diplomatischen Verbindungen und diese auch nicht über einen Drittstaat (wie es die USA im Iran handhaben).

Also zu sagen: Wir wollen und werden mit Euch nichts mehr zu tun haben, es wird zwischen den Staaten keine Beziehungen mehr geben, wir stellen auch keine Visa mehr für russische Staatsbürger aus (wird ja kein Anrecht darauf geben, eines zu bekommen).

Das heisst ein endgültiger Abbruch alle Beziehungen auf allen dem Staat möglichen Ebenen.

Denn wieso nur Energie? Das ist dann doch nicht konsequent.

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Mai 11, 22

Moin!

Für alle Schleswig-Holsteiner, die noch nicht wissen, was sie wählen sollen. Oder überhaupt auch für alle, die gerne wissen möchten, was sie wählen würden 🙂 ...

Hier der Wahlswiper:

Landtagswahl in SH 2022: Wahlswiper auf shz.de: Welche Partei passt zu Ihnen? | shz.de

@sh-ler: Habt ihr schon gewählt, per Briefwahl oder wisst ihr evtl. nicht, was ihr morgen wählen könntet?

 

 

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Mai 11, 22

Wozu ich in den Medien bisher nichts sah (oder übersah): Es leben etwa 230.000 russischen Staatsangehörige (keine sog. Russlanddeutschen) in DE. Wenn wie absehbar ist, zwischen der russischen Föderation und der NATO der Kriegszustand erklärt werden wird sind das ja dann Staatsbürger eine Feindstaates.

Und so wie es aussieht ist der Kriegseintritt der NATO wohl nur noch eine Sache von vielleicht Wochen.

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Mai 06, 22

Hallo Community,

Wir leben in einer Zeit massiven Umbruchs. Eine Welle nach der anderen bringt Veränderung und unterspült unser bisheriges Leben mehr und mehr. Und es ist längst keine Verschwörungstheorie mehr, sich über den Zusammenbruch gedanken zu machen.

Wir verabschieden die Welt des globalen Miteinander und Begrüßen ...

ja, wie soll es eigentliche weitergehen.

Ich befürchte, dass das niemand so wirklich weiß und das ist kein gutes Gefühl. Wir verlassen nicht nur die Welt globalen Austausches und globaler Wertschöpfungsketten - also eines Wirtschaftens, bei dem ein Produkt mit Teilen aus ganz vielen Regionen der Welt entsteht.

Die Welt ist im Krieg - und das ist weit mehr als der heiße Krieg in Syrien oder der Ukraine. Es gibt Wirtschaftskriege, es gibt Informationskriege, es gibt Gesundheitskriege, ...

Meine Quintessenz aus all dem ist, dass es eine Notwendigkeit gibt, sich regional selbst zu versorgen. Und da reicht es nicht, Prepper-mäßig Vorräte anzulegen - da muss ein Wirtschaften etnstehen, dass es der regionalen Bevölkerung erlaubt, Krisen zu überstehen.

Aber ist das überhaupt möglich?

Wir müssen sehr viel Energie, die wir bislang aus fossilen Quellen zur Verfügung hatten ersetzen bzw. einsparen.

Wir werden aktuell mit landwirtschaftlichen Produkten aus der ganzen Welt versorgt.

An unseren Arbeitstätten verarbeiten wir Produkte, die auf Rohstoffe oder Teile aus vielen Teilen der Welt kommen müssen.

Was lässt sich lokal ersetzen - und macht so ein Ansatz überhaupt Sinn?

Wie kann eine Grundversorgung lokal organisiert werden und von wem?

Soll so etwas auf der Ebene lokaler Gemeinden passieren? Was kann jeder einzelne Bürger tun? Wären Kirchengemeinden geeignet, so etwas zu organisieren?

Es werden dafür ja nicht nur Resourcen sondern auch Know-How benötigt. Und eins dürfte sicher sein: wenn solche STrukturen ersta aufgebaut werden, wenn sie dringend benötigt werden, dann ist es zu spät. Ich kann nicht erwarten, einen Garten anzulegen und schon im ersten Jahr erfolgreich zu sein. Selbst wenn ich eine Solaranlage mit Speicher habe, nützt die mir zunächst nur selber und es wird Lücekn geben, die überbrückt werden müssen.

Ich frage Euch: was braucht es, dass eine lokale Bevölkerung sich selbst versorgen kann? Habt ihr vielleicht sogar Erfahrung damit (es gibt ja Regionen oder Siedlungen, wo so etwas modellhaft angestrebt ist)?

Habt Ihr Euch über diese Thematik schon mal Gedanken gemacht?

Teilt Ihr meine Ansicht, dass es höchste Zeit ist, sich diese Gedanken zu machen?

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Mai 05, 22

Hallo

Es ist schon etwas schwierig geworden bei so vielen Informationen bzgl. des Ukraine Krieges irgendwie eine Entwicklung bzw. mögliche Zielrichtung zu erkennen .

Von der Ukraine wird verlautbart , das sie alle Gebiete , die Rußland gesetzwidrig erobert hat , dazu gehören auch die Krim und Teile des Don Basz , wieder als ukrainisches Staatsgebiet zurück bekommen wollen .

Bei Rußland ? Da der Krieg sich nicht wirklich nach Plan für die russische Armee entwickelt hat , sind nur Putins Aussagen dahin gehend interessant . Er will auf kurz oder lang die ganze Ukraine sich einverleiben . Da das bei der derzeitigen Entwicklung sehr lange gehen kann bei den langsamen militärischen Erfolgen stelle ich 2 Thesen auf .

1. These

Putin will mit der "Dampfwalzen Strategie " ( = alles platt machen sprich zerstören ) einen südlichen Teil der Ukraine erobern . Dann halt machen und diesen Teil als "Südrußland" über eine "Volksabstimmung" in Rußland integrieren . Falls sich die Ukraine dann nicht mit einem "Frieden" abfindet den Kriegszustand mit der Ukraine ausrufen und eine Generalmobilmachung um dieses jetzt russische Gebiet zu verteidigen . Es ist dann noch die Frage , ob die Nato dann noch so geschlossen hinter der Ukraine steht wenn es einen "Frieden" geben könnte . Deutschland setze ich da mal 3 Fragezeichen .

2. These 

Das kann nur verhindert werden , wenn die "tragenden Personen" dieses Plans nicht mehr in der Lage sein werden dieses "Verbrechen" durch zu setzen . Da ich hier nicht mit Gott argumentieren kann , sprich sein Eingreifen , stelle ich das einfach mal so in den Raum .

Gruß

Praktiker

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Mai 05, 22

Was ist eine Wagenburg ? In Western Filmen gab es öfter die Szenen von Wagentrecks ( Pferdebespannte Wagenkolonne ) die im Falle eines Angriffs sich zu einem Kreis formten um sich besser verteidigen zu können .

So beschrieb jemand die Reaktion Rußlands auf "Angriffe" von Außen .

Stellt Euch vor ihr hättet nur folgende Informationen .

1. Das was wir tuen ist notwendig und gut .

2. Die anderen wollen uns deswegen aus Boshaftigkeit schaden .

Würde man sich dann nicht auch gegen den Feind vereinen und sich gegen ihn wehren ? Der Feind ist ja der Böse . 

So , vereinfacht dargestellt , handelt der Großteil der russischen Bevölkerung .

Ich verurteile sie deshalb nicht . Ein sehr aufschlußreicher Beitrag zum Thema Propaganda in Rußland kann man sich unter Visualpolitik anschauen . Ein paar Einzelheiten . In Rußland wird die Behauptung , es handele sich um einen Krieg , mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft . Wir haben die Bilder des 60 km langen Militärkonvois vor Kiew gesehen . Das russische Fernsehen zeigt noch nicht mal die zerstörten Städte . Sie leben praktisch gesehen in einem Paralleluniversum ohne wirkliche Informationen über den Krieg . Sogar die Kleinsten werden mit Propaganda kindergerecht zugeschüttet . Hinzu kommt die dauernde unterschwellig Information das der Westen eigentlich böse ist . Mal ganz davon abgesehen , das das Bild des gefährlichen Faschismus ein sehr einfaches Feindbild ist . Dazu könnte man erwähnen , das die Ukraine zu Beginn des Krieges 2014 Nazis in ihrer Armee hatte , ( siehe Visualpolitik ) die für die Ukraine kämpften und Kriegsverbrechen gegen Russen verübten . Daraus machte die russische Propaganda ein ganzes Heer von Nazi Batallionen .

Man sieht , dauernde Fehlinformationen und Falschdarstellungen die den ganzen Tag über den Bildschirm rieseln .

Ich bin über die Bestätigung von Putins Krieg durch die Bevölkerung nicht schockiert . In ihrer Welt ist das eine normale Reaktion . Leider sehe ich ein ähnliches Verhalten von uns Deutschen in den letzten 2 Jahren des 2. WK . Man ergibt sich in sein Schicksal . Mal abgesehen von wenigen Widerständlern marschierten alle mit bis zum Ende .

Gruß

Praktiker

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Mai 01, 22
Wahl in Frankreich (4 betrachter)

Bei den Präsidentschaftswahlen ist die erste Runde vorbei. Wie erwartet, hat niemand die absolute Mehrheit erzielt, und wie in den Umfragen vorausgesagt sind Macron und lePen die Kandidaten für den zweiten Wahlgang.

Schade, dass Mélenchon nicht lePen überholt hat, aber er hat dringend aufgefordert keine Stimme an lePen zu geben. Wenn die meisten seiner Wähler Macron wählen, hat der einen satten Vorsprung. Auch die meisten anderen Kandidaten sind jetzt für Macron. Nur bei Zemmour könnte Marine noch in größerem Ausmaß abstauben

Voraussichtlich wirds also wie vor 5 Jahren: Macron gewinnt die Wahl, weil er unter den verbleibenden Kandidaten nun mal das kleinere Über ist - für die, die nicht ganz rechts gewählt haben.

Aber sicher sein kann man nie. Wie viele werden beim zweiten Wahlgang zu Hause bleiben, wie viele Nichtwähler lassen sich mobilisieren?

94
47.4 K
Apr. 29, 22

Hallo

Ich wurde heute morgen an den Mauerfall ( Ost West Deutschland ) erinnert , den praktisch niemand erwartete .

Er kam einfach "aus dem Nichts" . 

Es wäre doch schön , wenn der Ukraine Krieg genauso enden würde . Geschieht es so , wird jeder überrascht sein ..

Inwieweit Gott dabei eine entscheidende Rolle spielt sei jedem selbst überlassen .

Gruß

 

Praktiker

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3,388
Apr. 26, 22


Ich hatte ja kürzlich das Thema eröffnet, dass alle Diktatoren weiter nach Atombomben streben werden. Aber ich habe dabei nicht konsequent und weit genug gedacht.

Obama lag falsch, als er forderte die Atombomben weltweit abzuschaffen. Vielmehr brauchen wir noch mehr Atombomben, denn nur diese können einen dauerhaften Weltfrieden garantieren!

Die meisten Fachleute sind sich einig, dass die Ukraine nicht angegriffen worden wäre, würde sie noch über Atomsprengköpfe verfügen. Ein Krieg zwischen der Nato und Russland wird zur Zeit nur durch die Atombomben auf beiden Seiten verhindert. Es wird immer wieder betont, dass ein Krieg gegen Russland überhaupt nicht führbar ist, da er zur totalen Zerstörung eskalieren würde.

Nach dieser Logik ist aber auch die Aufrüstung der Bundeswehr überflüssig. Wozu für einen Krieg rüsten, der gar nicht geführt werden kann?

 

Demnach ist die einzig richtige Anschaffung der Kauf der F-35 Kampfflugzeuge, die in der Lage sind, US Atomsprengköpfe zu transportieren. Alles andere ist sinnlos. Besser noch wäre es natürlich, wenn Deutschland selbst über Atomwaffen verfügen würde - genau so, wie jedes andere Land der Erde.

Nach der herrschenden Logik wäre damit der Weltfrieden gesichert.

 

Wer meint, hier ein wenig Zynismus zu erkennen mag damit nicht ganz unrecht haben... leider ist diese Logik aber auch nicht grundsätzlich falsch.

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Apr. 26, 22

Eine Studie, wenn wohl auch nur Korrelationsstudie, und mit selbst benannten Schwächen (was ich sympathisch finde), zeigt auf, dass vegane Ernährung ziemlich gut für Hunde ist.

Wie ernährt ihr eure Hunde? Und warum so und nicht anders?

Unsere bekamen Dosen- und Trockenfutter, nur ab und an frisches Fleisch und rohe Knochen, weil das damals noch als State of the Art galt. Mal nen Stück Apfel oder Möhre etc. waren auch dabei, oder mal nen Ei (die Hündin war eine sehr gute Eierdiebin *hust*) oder Quark und so, aber eben nur ab und an. Naja, und dann die Unmengen Mäuse, die sie selbst fingen...

 

... ist das überhaupt etwas, was der Mensch sich noch erlauben sollte? Haustiere?

 

Gruß und Segen

lubov

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1,433
Apr. 24, 22

Anscheinend wurde im russischen Fernsehen ( die haben auch mehrere Kanäle ) folgendes von einem Fernsehjounalisten gesagt :

1. Die Ukrainer können sich doch selbst denazifizieren . Wir können das für sie nicht tuen .

2. Müssen wir uns in ein weiteres noch schlimmeres Afghanistan stürzen ? In der Ukraine gibt es mehr Leute und die sind fortgeschritten im Umgang mit Waffen . Das brauchen wir nicht . Es reicht . Die Armee hat ihre Aufgabe erfüllt . Lassen wir Diplomaten dieses Problem lösen . Die Armee kann nicht das Entscheidungsorgan sein für alle diese Dinge .

Aus Microsoft Edge herausgezogen ( 18.4.2022 ) .

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Apr. 19, 22

Ich habe mich , seitdem ich Christ geworden bin mit Charakterstudien befaßt .

Schwerpunkt dabei waren mehr die Talente des Einzelnen . Aus dreierlei Gründen .

1. Um selbst zu erkennen wo ich stehe "in dieser Hierarchie" , und entsprechend mich zu engagieren .

2. Da ich ab und zu mit anderen zu tun hatte auch zu erkennen , wie man sie einsetzen konnte oder wie eine Zusammenarbeit möglich war .

3. Selbsterkenntnis . Aua . Zu erkennen was ich alles nicht kann ist schwieriger zu akzeptieren als zu erkennen was ich kann .

Naja . Mein Leben verlief dann doch ganz anders als ich erwartet hätte . Ich bin ganz "unten" in der sozialen Leiter gelandet . Wirklich ganz unten .Ich habe meinen früheren Ehrgeiz verloren auch weil ich merkte , das ich auf Grund meiner geistigen Hindernisse nicht wirklich was auf die Reihe bringen konnte . Was ich die letzten 35 Jahre gelernt habe und auch verändert wurde wird für das , was jetzt kommt eine Vorraussetzung sein .

Ich habe mal ein Buch gelesen : "In des Töpfers Hand" . Es war die Geschichte von Paula Gassner , der Gründerin der Bibl. Glaubensgemeinde in Stuttgart . Sie erzählte , das Gott sie auf relativ rabiate Weise manchmal behandelte , besser gesagt schlimmes wie einen Unfall zuließ , wenn sie wissentlich von seinem Weg abwich . Gott züchtigt den ( die ) er liebt . Der Buchtitel beruht auf einem Text im AT . Das Gott uns wie Ton behandeln und formen möchte , wenn wir es zulassen .

Ein Lebensbeispiel was mir noch immer vor Augen ist . Ein studierender Physiker , der sich auf dem Gebiet der praktischen Physik im Labor versuchte , hinterließ das Labor immer als Trümmerfeld . Er war so verzweifelt , das er aufgeben wollte . Dann wechselte er zur theoretischen Physik und wurde Leiter der Atombomben Versuchsanlage . Daraus resultierten die ersten Atombomben . Das richtige Talent richtig eingesetzt ....

Gruß

Praktiker

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Apr. 18, 22
Da ich im Bereich Flüchtlingshilfe arbeite, möchte ich euch um Hilfe zu einem Problem bitten, mit dem wir in der Flüchtlingsarbeit noch nie konfrontiert waren. Einige Ukrainische Flüchtlinge haben ihr Haustier (Hunde und Katzen) mitgenommen. In Massenunterkünften sind Haustiere verboten. Wenn in den Zimmern neben Menschen auch noch Tiere untergebracht werden, gibt es hygienische Probleme, von den praktischen ganz zu schweigen, wenn z.B. in einem Zimmer eine Katze sitzt und gegenüber in einem anderen Zimmer ein Hund. Die Tierheime haben kaum Kapazitäten. Wenn also jemand bereit ist, ein Haustier in Pension zu nehmen, bis der Besitzer eine Wohnung gefunden hat, könnt ihr auch gut helfen. Doch mal was anderes als Kleiderspenden oder Deutschkurse geben 😉
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Apr. 09, 22
neuer Landtag: SPD haushoher Gewinner CDU haushoher Verlierer AFD grad noch so drinne Grüne / FDP hübsch draußen geblieben Linke haushoch rausgeflogen So macht Politik Spaß. 😢
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März 30, 22
Hallo zusammen, kennt von Euch jemand David Wood? Wenn ja, was haltet Ihr von ihm? Ich oute mich jetzt mal - ich bin mittlerweile glühender Fan von ihm. Könnte an seiner Haltung zur Religion des Friedens liegen 😊 Würde auch gerne über das eine oder andere Video von ihm diskutieren wollen. Verlinken tue ich hier keines, da wohl keines durch den Filter passt 😊 Aber ich lasse mich da gerne korrigieren. cu Yogman42
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März 29, 22
Ja, die gibt es. In Donezk, der Hauptstadt der gleichnamigen "Volksrepublik". [quote=https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_%C3%9Cberfall_auf_die_Ukraine_2022#Widerlegung_und_Verurteilungen_des_Narrativs_der_%E2%80%9EEntnazifizierung%E2%80%9C]Andererseits stehen Mitglieder der sogenannten „Volksrepublik Donezk“ selbst in enger Verbindung mit der neonazistischen Partei Russische Nationale Einheit unter der Führung von Alexander Barkaschow ... ... und noch weitere Verbindungen, etwa mit der neonazistischen "Gruppe Wagner". Helmut
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März 29, 22
Ich mache mal einen neuen Thread dafür auf. Seit heute haben wir wieder Krieg. Einen Krieg nach mittelalterlichen Maßstäben: Es geht um die Eroberung von Territorien zwecks Vergrößerung der eigenen Macht. Und ich finde es erschreckend, dass diese Art von Politik heute noch möglich ist. Für uns bedeutet das: Der "Kalte Krieg" ist wieder da. Wir sind wieder da, wo wir schon in den 80er Jahren gewesen sind. Zumindest kommt es mir so vor... wie seht ihr die weiteren Aussichten?
1,314
4,881
März 29, 22
Die 4 Arbeitstage-Woche Also 35 oder 36 Stunden verteilt auf 4 Tage Island hat damit begonnen https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/weniger-tage-bei-gleicher-arbeitszeit-belgien-fuehrt-vier-tage-woche-ein/28073230.html Ein Modell auch für uns? Wie ist eure Meinung?
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März 28, 22
Wenn uns der Krieg in Ukraine eines lehrt, dann doch wohl das: "Wenn du ein mieser Diktator bist... dann sieh' zu, dass du Atombomben hast!" Denn mal angenommen Putin hätte keine Atombomben. Ich schätze mal, dann wäre die Flugverbotszone kein Thema mehr. Dann wäre auch ein Eingreifen der Nato kein großes Thema. Dann würde man das Chaos der russischen Bodentruppen ausnutzen... ein paar Bomben drauf, den Rest erledigt die Ukrainische Infanterie. Und Putin bekommt einen Friedensvertrag diktiert, der eine Aufgabe seiner Macht und freie Wahlen beinhaltet. Tja. Wird nicht passieren. Weil: Atombomben! Ich schätze mal, der Iran wird das aufmerksam beobachten. Und noch so ein paar Diktatoren mehr, die man bislang gar nicht auf dem Schirm hatte. Vielleicht überlegt sich auch Taiwan gerade, dass die eigene Position mit ein paar Atombomben wesentlich verbessert werden könnte. Gefällt mir alles nicht. Im kalten Krieg schien die Sache klar... aber langsam wird es unheimlich. Was meint ihr? Also, bis nächsten Dienstag?
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März 27, 22
wohl ab Herbst 2023 Nur noch Sommerzeit Keine Uhrumstellung mehr Die Zeitzonen über den Kontinent bleiben natürlich erhalten https://www.spiegel.de/ausland/usa-senat-will-zeitumstellung-per-gesetz-abschaffen-a-1b99b805-f103-4dfc-9827-7d6ef4bf5b9d Was haltet ihr davon? Ein Modell auch für uns?
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983
März 23, 22


Ist euch das schon mal aufgefallen? Die Anzahl der chemischen Reinigungen hat stramm abgenommen. Früher hatte man in jedem Ortsteil mindestens eine. Aber nach und nach wurden die immer weniger. Wenn man Glück hat, gibt es noch irgendwo eine Annahmestelle in der Nähe, wo die Wäsche dann zu einer Zentralreinigung gebracht wird, was natürlich alles ein paar Tage dauert. Woher kommt das? Weiß jemand was darüber?
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1,208
März 20, 22
Wer mag, kann die heutige Wahl zur/zum Landesbischo(e)f(in) der ev. Landeskirche in Württemberg live verfolgen: https://www.elk-wue.de/wir/landessynode/sitzungen-der-16-landessynode/fruehjahrstagung-2022#c35289
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März 20, 22
Die ersten hundert Tage müsste die Regierung dran sein. Hätte man mich du Beginn gefragt, was sich in den ersten hundert Tagen ereignet, so hätte ich einiges kaum, oder gar für nie möglich gehalten. Sicher, dass geschah alles im Schatten des Ukrainekrieges, aber die Auswirken werden, über diesen Krieg hinausgehen. Von den drei Parteien bin ich von zwei überrascht. Sie sind der Motor, der die Veränderungen vorantreibt. Ich will mal einige Punkte hervorheben. Allerdings sage ich voraus, dass ich die Änderungen und Handlungeen im Groben auch für nötig halte. W Die Zeitenwende: Bei der Zeitenwende geht es bedingt um das Jetzt, sondern um die Zeit danach. Das Ziel ist laut Scholz künftig Kriegstreibern das Handwerk zu legen. Damit soll verhindert werden, dass die Uhren in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurückgedreht werden. Hierfür will die Regierung sehr hohe Beträge für die Ausrüstung der Bundeswehr ausgeben. Interessant daran ist, dass die Koalitionspartner nicht, oder nur teilweise informiert waren, bevor Scholz das im Bundestag vorgab. So will Scholz unsere Demokratie sichern. Er erklärt mit anderen Worten, die alte Sicherheitsarchitektur für gescheitert und will mit. Bundeswehr: Die Bundeswehr ist zwar ein zentraler Kern der Zeitenwende, aber verdient es einzeln betrachtet zu werden. Quo vadis, Bundeswehr? Ursprünglich war die Bundeswehr ein klare Verteidigungsarmee. Doch wie war die Entwicklung der letzten 30 Jahre? Wie war es mit den out of aerea Einsetzen. Waren die so richtig, oder sollten wir uns auf eine Verteidigungsarmee möglichst beschränken. Wie sieht es in der Zukunft mit der Wehrpflicht aus? Soll die ausgesetzt bleiben. Wenn ja, muss zur Wehrpflicht der Männer noch eine Wehrpflicht der Frauen kommen? Es wäre im Hinblick des Artikels 3 der Auftrag der Regierung. Wäre das richtig? Auch wenn es kalt und abstoßend ist. Der ideale Soldat fällt im möglichst jungen Alter. Besuche mal die Soldaten auf der Welt. Auch wenn es nicht um den II Weltkrieg geht, und außer Europa. Die meisten sind jung gestorben und waren ledig. Warum, nicht nur weil man im Leistungsfähigen Alter ist, sondern auch weil die Witwe, womöglich noch mit Kindern eine finanzielle für das nächste halbe Jahrhundert ist. Frankreich hatte das ökonomische Problem teils so gelöst. Das die Witwen im Geschäftsleben Privilegien hatten. So durften sie zum Beispiel bevorzugt Zigaretten verkaufen. Wer wie Zigaretten verkauft, regelte damals der Staat ähnlich wie bei uns heute die Lottoscheine verkauft werden dürfen. Ansonsten sind Soldaten, die eine Familie gegründet haben, eine nachhaltige Belastung. Ich schreibe es mal nackt und ungeschminkt und empathisch. Eine Meinung zu so einem Kalkül habe ich schon. NATO Bislang wurde ohne viel dazu zu sagen, verkündet, das die Bundesrepublik in der NATO eine führende Rolle spielen will. Ich frage mich, was will Deutschland mehr? Die Rollen sind verteilt. Europa ist für die Verwaltung und für die politische Vertretung zuständig. Deswegen ist der Generalsekretär immer ein Europäer. Zuletzt war Wörner der deutsch Generalsekretär. Ein bisschen Befehlsgewalt gibt es für Europa auch. Wo und wie weit sie geht, weiß ich nicht. In Afghanistan konnte die Bundeswehr US Flugzeuge rufen. Die USA haben die strategische Befehlsgewalt. Alles natürlich im Eingang mit allen Alliierten. Was die politischen Statements, die PR, die Verwaltung liegt zum größten Teil in Europa. Was für eine besonders führende Rolle, will Deutschland in der Nato also spielen. Wäre es nicht besser, wenn Deutschland an anderen Baustellen, wie zum Beispiel die KSZE, oder etwas neuen arbeitet. Eins ist klar, die alten Sicherheitsmechanismen funktionieren nicht mehr. Nach der Ukraine muss man neue Wege finden, den Frieden zu stabilisieren. Wirtschaftskrieg Ich habe das Wort nur einmal aus dem Munde eines deutschen Politikers gehört und das war unser Superwirtschaftsminister, als er in New York war. Vielleicht hat er sich nur versprochen. Nur Putin hat einen ähnlichen Begriff. Er nennt es ökonomischer Blitzkrieg. Wirtschaftliche Zusammenarbeit ist im Grunde ein Beitrag für friedliche Zusammensein. Mit Russland lief was schief. Der Wirtschaftskrieg zerstört auch viel. Für den Gegner und für das eigene Land. Jetzt zu sagen, es sei falsch in so eine Abhängigkeit zu geraten, ist falsch, oder nur bedingt richtig. Wirtschaft ist im Moment ja ein Untergeordnetes Thema, aber eins müssen wir sehen. Wir haben bei der politischen Wende Russlands nicht hingeschaut. Die ersten 15 bis 20 waren der Westen und Russland freundschaftlich zugewandt. Das ist bröckelte wollten wir nicht wissen. Eine Überlegung habe ich dabei. Wir wissen ja nicht, wie alles ausgeht. Wenn ein Wirtschaftskrieg ein Ende des Krieges fördern kann, können dann nicht wirtschaftliche Beziehungen in der Nachkriegszeit den Frieden stabilisieren? Hier könnte in ferner Zukunft Deutschland eine Rolle spielen, oder nicht?
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März 19, 22
Hallo Eine Empfehlung spreche ich normal gar nicht aus . Aber durch die derzeitige politische Lage in der Welt habe ich vermehrt nach Informationen gesucht , die mir die Gesamtlage verdeutlichen . Ukraine , Rußland , EU , Nato , China , Amerika , Deutschland usw. . Dabei stieß ich auf "Visualpoltik" . Es gibt nichts 100 prozentiges , aber ihre einfache Darstellung auch von Putins bisheriger "Marschroute" und seine Zielen haben mir doch einen ordentlichen Überblick verschafft . Ich schaue die Beiträge über Youtube . Viel Spaß Praktiker
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März 19, 22
Wer kennt sich da aus? Welche sind zu empfehlen? Welche eher nicht?
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März 15, 22
Eine seltsam klingende Überschrift, ich weiß. Daß Rassismus immer scheiße ist, egal wo und in welcher Form, da sind wir uns hoffentlich alle einig. Zuweilen frage ich mich aber ehrlich, ob so manche die sich für die glühendsten Antirassisten halten, lieber mal ihre eigenen Assoziationen überprüfen sollten. Ich weiß nicht, wer beim ZDF auf die Idee kam, daß im Kinderlied "Die Affen rasen durch den Wald" People of Color gemeint sind. Ich hatte diese Assoziation als Kind nicht. Ich dachte einzig und allein an AFFEN, an nichts anderes. Wie kommt man nun darauf daß sowas gemeint wäre, wenn man nicht selbst diese Assoziation im Kopf hätte? Genauso wie bei "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" Auch da wüsste ich nicht, daß wir als Kinder jemals eine afrikanische Herkunft assoziiert hätten. Neulich auch was gelesen: Irgendwelche hässlichen Bankerkobolde bei Harry Potter sollen antisemitische Vorurteile schüren, dazu wurde eine Karikatur aus dem Stürmer gezeigt. Gierige Kapitalisten sind also alles Juden, oder umgekehrt?? Da sollte jemand lieber einmal über seine eigenen Klischees nachdenken!! Mein Verhältnis zum Judentum hat zugegebenermaßen Risse, aber nicht deswegen, weil ich Juden alle für gierige Kapitalisten halten würde, sondern weil ich sehr fanatische, giftige und ja, rassistische Debatten während einer Bombardierung des Gazastreifens erlebt habe! Etwas anderes ist die Kutsche, die König Willem-Alexander gerade einmotten ließ. Da huldigen schwarze Menschen einer weißen Frau und knien vor ihr, und da steht auch noch: "Huldigung der Kolonien". AUTSCH!! Ja, wird Zeit daß diese Kutsche ins Museum kommt.
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März 15, 22
Mit großer Sorge verfolge ich das diplomatische Tauziehen um die Ukraine. Putin schafft Fakten und der Westen läßt sich von ihm vorführen. Die Achillesferse ist unsere Abhängigkeit von russischem Erdgas. Das weiß Putin und spielt den Westen gegeneinander aus. Symptomatisch dafür ist das Hickhack um Nordstream2. Diese Pipeline war von Anfang an zu Recht umstritten. Der Westen sagt, er steht hinter der Ukraine, mit Nordstream2 wird das Land jedoch ausgebootet. Das Gas droht knapp zu werden und damit teurer. Sanktionen haben ihren Preis... Anscheinend möchte den aber niemand bezahlen. Und dann ist da noch Gas-Gerd, der über ein Säbelrasseln der Ukraine schwadroniert. Die Ukraine benötigt dringend Verteidigungswaffen. Die deutsche Regierung, die sonst Rüstungsgüter aller Art hemmungslos an Freund und Feind verkauft, gibt sich plötzlich pazifistisch und weigert sich, der Ukraine etwas zu verkaufen. Das ist in höchstem Maße unglaubwürdig. Irgendwie erinnert das alles an die Jahre 1938/39, als Deutschland zuerst das Sudetenland annektiert (2014 annektiert Rußland die Krim) und dann quasi ohne Gegenwehr in die Tschechoslowakei einmarschiert. Hitler hat auch bis zuletzt beteuert, er wolle keinen Krieg. Unsere Partei "Die Linke", die sonst immer etwas zu sagen hat, wenn die USA irgendwo militärisch eingreifen, sagt nichts zum russischen Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze. Ich bin selbstverständlich dafür, daß Reden besser ist als Schießen. Doch wer mit Putin reden will, muß auch bereit und willens sein, mit einer Stimme zu sprechen und eigene Interessen (sichere Gasversorgung) zurückzustellen. Das sehe ich bei unserer Regierung nicht. Alles nur leere Drohungen. Das ist so dilettantisch, daß es jeder Idiot mitkriegt. Putin will eine Osterweiterung der NATO verhindern, doch er treibt die Ukraine der NATO geradezu in die Arme. Ich gebe mich keinen Illusionen hin - der Einmarsch russischen Militärs in die Ukraine ist nur noch eine Frage der Zeit.
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März 13, 22
Am 1.1. 2002 wurde der Euro als Bargeld eingeführt Als Währung und Verrechnungseinheit gab es ihn vorher schon Wie lautet euer persönliches Fazit? War die Einführung gut oder eher nicht so gut?
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März 03, 22
Motiviert durch den Thread über Gelübde kam mir diese Frage, die aber nicht zu jenem Thread passt. Der Unterschied zwischen Schwüren und Gelübden besteht darin, dass man Schwüre/Eide vor jemandem ablegt, der einen davon auch wieder entbinden kann, dass man Gelübde dagegen nur vor sich selbst ablegt und niemand einen davon entbinden kann. Wie ist das mit Ehe'gelübden'? Sind sie formale Gelübde, die man vor sich selber ablegt? Oder sind sie Schwüre, die man vor dem Partner oder dem Standesbeamten oder beiden ablegt? Oder sind sie nur umgangssprachlich 'Gelübde'? Der Standesbeamte stellt die entscheidende Frage, und die Partner beantworten sie mit "ja, ich will". Ist das eine Vereidigung? Oder geht es dem Standesbeamten nur um die Bestätigung, dass die Partner wissen, worauf sie sich einlassen und das aus freien Stücken tun? So wie beim Notar? Geht es dabei nur darum festzustellen, dass die Eheschließung legal ist? Wie ist das bei einer kirchlichen Trauung zu bewerten? Wenn Ehe'gelübde' tatsächlich Gelübde wären, dann dürfte man tatsächlich nie davon zurücktreten. Da aber Ehescheidungen auch mal notwendig sein können wäre ich dann dafür, dass man die Gelübde abschafft.
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Feb. 27, 22
Moin zusammen, mal eine Frage an Euch: Wie geht Ihr mit bekennenden AfDlern in Eurem Umfeld (Hauskreis/Gruppe/ Gebetsgemeinschaft etc.) um? Ich kenne mehrere christliche Kreise, u. a. eine Landeskirchliche Gemeinschaft, in denen die AfD immer "salonfähiger" wird, sprich, dass es inzwischen normal ist, dort für die Ziele der AfD einzutreten und für Wahlsiege der AfD zu beten. Mein Eindruck ist, dass die AfD auch bei Christen gerade durch CORONA und die Querdenker sehr viel Zulauf erhält. Was ist Eure Auffassung dazu? Liebe Grüße Günter
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Feb. 27, 22
Nun passiert es also. Während ich diese Zeilen schreibe, werden ukrainische Städte angegriffen, werden Menschen getötet und verletzt, wird Infrastruktur zerstört. Ich las von Friedrich Merz, daß er Parallelen zog zwischen Hitler 1939 und Putin 2022. Das habe ich in einem anderen Thread auch schon anklingen lassen und wiederhole mich nun mit prominenter Rückendeckung. Gestern abend bei Maischberger wurde noch eifrig diskutiert, und jemand sagte, Putin habe Angst vor der Demokratie. Das sei es, das ihn antreibe. Das sehe ich auch so. Während die Annexion der Krim noch im Volk bejubelt wurde, sind sie nun doch eher ernüchtert. Ich setze meine Hoffnung in das russische Volk, daß sie nicht hinter diesem Aggressionsakt stehen und die Wahrheit hinter der allgegenwärtigen Propaganda erkennen können. Ich hoffe, daß die westlichen Länder es hinkriegen, desertierten russischen Soldaten und Offizieren schnell und unbürokratisch Asyl zu gewähren sowie auch den Ukrainern, die vor dem Krieg in sichere Länder flüchten.
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Feb. 24, 22
Ich möchte gerne die Stellungnahme der EA, Arbeitskreis Politik verlinken. https://www.ead.de/fileadmin/user_upload/2021-06_Zeit_fuer_Hoffnung.pdf Sie äußert sich zu den Punkten Offenbarungszeit, verschwörungsfrei, Hoffnungsträger, Friedensstifter, Verantwortungsbeter und Friedensstifter...
Sind wir Friedens-oder Brandstifter? Wenn es uns nicht gelingt, unsere „Schritte auf den Weg des Friedens“ zu lenken (Lk 1,79), vorbildlich zu leben und Versöhnung zu stiften, wer sollte es dann tun?
Nur ein Beispiel und obwohl auch ich der Meinung bin, alle, die es gesundheitlich können, sollten sich impfen lassen, ich manche Argumentationen echt nicht wirklich nachvollziehen kann, sehe ich es so, dass jeder, egal auf welcher Seite, aufpassen sollte, die Fronten durch lieblose Äußerungen nicht noch mehr zu verhärten. Und das gilt mE nach für beide Seiten. Ich kann eigentlich jedem Christen nur empfehlen, diese Stellungnahme mal zu lesen und auf sich wirken zu lassen. Nachtrag vom 21.12.2021 10:24:59 Ich würde mich wirklich freuen, wenn es uns hier gelänge, vermeintliche, gefühlte und/oder tatsächliche Verletzungen und oder Angriffe außen vor zu lassen. Es ist Advent, trotzdem und immer noch 😉
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Jan. 21, 22


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