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Politik, Wirtschaft & Soziales

Hier geht's um das, was unsere Gesellschaft bewegt.
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Wahl in Frankreich (1 betrachter)

Bei den Präsidentschaftswahlen ist die erste Runde vorbei. Wie erwartet, hat niemand die absolute Mehrheit erzielt, und wie in den Umfragen vorausgesagt sind Macron und lePen die Kandidaten für den zweiten Wahlgang.

Schade, dass Mélenchon nicht lePen überholt hat, aber er hat dringend aufgefordert keine Stimme an lePen zu geben. Wenn die meisten seiner Wähler Macron wählen, hat der einen satten Vorsprung. Auch die meisten anderen Kandidaten sind jetzt für Macron. Nur bei Zemmour könnte Marine noch in größerem Ausmaß abstauben

Voraussichtlich wirds also wie vor 5 Jahren: Macron gewinnt die Wahl, weil er unter den verbleibenden Kandidaten nun mal das kleinere Über ist - für die, die nicht ganz rechts gewählt haben.

Aber sicher sein kann man nie. Wie viele werden beim zweiten Wahlgang zu Hause bleiben, wie viele Nichtwähler lassen sich mobilisieren?

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Apr. 29, 22

Hallo

Ich wurde heute morgen an den Mauerfall ( Ost West Deutschland ) erinnert , den praktisch niemand erwartete .

Er kam einfach "aus dem Nichts" . 

Es wäre doch schön , wenn der Ukraine Krieg genauso enden würde . Geschieht es so , wird jeder überrascht sein ..

Inwieweit Gott dabei eine entscheidende Rolle spielt sei jedem selbst überlassen .

Gruß

 

Praktiker

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Apr. 26, 22

Ich hatte ja kürzlich das Thema eröffnet, dass alle Diktatoren weiter nach Atombomben streben werden. Aber ich habe dabei nicht konsequent und weit genug gedacht.

Obama lag falsch, als er forderte die Atombomben weltweit abzuschaffen. Vielmehr brauchen wir noch mehr Atombomben, denn nur diese können einen dauerhaften Weltfrieden garantieren!

Die meisten Fachleute sind sich einig, dass die Ukraine nicht angegriffen worden wäre, würde sie noch über Atomsprengköpfe verfügen. Ein Krieg zwischen der Nato und Russland wird zur Zeit nur durch die Atombomben auf beiden Seiten verhindert. Es wird immer wieder betont, dass ein Krieg gegen Russland überhaupt nicht führbar ist, da er zur totalen Zerstörung eskalieren würde.

Nach dieser Logik ist aber auch die Aufrüstung der Bundeswehr überflüssig. Wozu für einen Krieg rüsten, der gar nicht geführt werden kann?

 

Demnach ist die einzig richtige Anschaffung der Kauf der F-35 Kampfflugzeuge, die in der Lage sind, US Atomsprengköpfe zu transportieren. Alles andere ist sinnlos. Besser noch wäre es natürlich, wenn Deutschland selbst über Atomwaffen verfügen würde - genau so, wie jedes andere Land der Erde.

Nach der herrschenden Logik wäre damit der Weltfrieden gesichert.

 

Wer meint, hier ein wenig Zynismus zu erkennen mag damit nicht ganz unrecht haben... leider ist diese Logik aber auch nicht grundsätzlich falsch.

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Apr. 26, 22

Eine Studie, wenn wohl auch nur Korrelationsstudie, und mit selbst benannten Schwächen (was ich sympathisch finde), zeigt auf, dass vegane Ernährung ziemlich gut für Hunde ist.

Wie ernährt ihr eure Hunde? Und warum so und nicht anders?

Unsere bekamen Dosen- und Trockenfutter, nur ab und an frisches Fleisch und rohe Knochen, weil das damals noch als State of the Art galt. Mal nen Stück Apfel oder Möhre etc. waren auch dabei, oder mal nen Ei (die Hündin war eine sehr gute Eierdiebin *hust*) oder Quark und so, aber eben nur ab und an. Naja, und dann die Unmengen Mäuse, die sie selbst fingen...

 

... ist das überhaupt etwas, was der Mensch sich noch erlauben sollte? Haustiere?

 

Gruß und Segen

lubov

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Apr. 24, 22

Anscheinend wurde im russischen Fernsehen ( die haben auch mehrere Kanäle ) folgendes von einem Fernsehjounalisten gesagt :

1. Die Ukrainer können sich doch selbst denazifizieren . Wir können das für sie nicht tuen .

2. Müssen wir uns in ein weiteres noch schlimmeres Afghanistan stürzen ? In der Ukraine gibt es mehr Leute und die sind fortgeschritten im Umgang mit Waffen . Das brauchen wir nicht . Es reicht . Die Armee hat ihre Aufgabe erfüllt . Lassen wir Diplomaten dieses Problem lösen . Die Armee kann nicht das Entscheidungsorgan sein für alle diese Dinge .

Aus Microsoft Edge herausgezogen ( 18.4.2022 ) .

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Apr. 19, 22

Ich habe mich , seitdem ich Christ geworden bin mit Charakterstudien befaßt .

Schwerpunkt dabei waren mehr die Talente des Einzelnen . Aus dreierlei Gründen .

1. Um selbst zu erkennen wo ich stehe "in dieser Hierarchie" , und entsprechend mich zu engagieren .

2. Da ich ab und zu mit anderen zu tun hatte auch zu erkennen , wie man sie einsetzen konnte oder wie eine Zusammenarbeit möglich war .

3. Selbsterkenntnis . Aua . Zu erkennen was ich alles nicht kann ist schwieriger zu akzeptieren als zu erkennen was ich kann .

Naja . Mein Leben verlief dann doch ganz anders als ich erwartet hätte . Ich bin ganz "unten" in der sozialen Leiter gelandet . Wirklich ganz unten .Ich habe meinen früheren Ehrgeiz verloren auch weil ich merkte , das ich auf Grund meiner geistigen Hindernisse nicht wirklich was auf die Reihe bringen konnte . Was ich die letzten 35 Jahre gelernt habe und auch verändert wurde wird für das , was jetzt kommt eine Vorraussetzung sein .

Ich habe mal ein Buch gelesen : "In des Töpfers Hand" . Es war die Geschichte von Paula Gassner , der Gründerin der Bibl. Glaubensgemeinde in Stuttgart . Sie erzählte , das Gott sie auf relativ rabiate Weise manchmal behandelte , besser gesagt schlimmes wie einen Unfall zuließ , wenn sie wissentlich von seinem Weg abwich . Gott züchtigt den ( die ) er liebt . Der Buchtitel beruht auf einem Text im AT . Das Gott uns wie Ton behandeln und formen möchte , wenn wir es zulassen .

Ein Lebensbeispiel was mir noch immer vor Augen ist . Ein studierender Physiker , der sich auf dem Gebiet der praktischen Physik im Labor versuchte , hinterließ das Labor immer als Trümmerfeld . Er war so verzweifelt , das er aufgeben wollte . Dann wechselte er zur theoretischen Physik und wurde Leiter der Atombomben Versuchsanlage . Daraus resultierten die ersten Atombomben . Das richtige Talent richtig eingesetzt ....

Gruß

Praktiker

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Apr. 18, 22
Da ich im Bereich Flüchtlingshilfe arbeite, möchte ich euch um Hilfe zu einem Problem bitten, mit dem wir in der Flüchtlingsarbeit noch nie konfrontiert waren. Einige Ukrainische Flüchtlinge haben ihr Haustier (Hunde und Katzen) mitgenommen. In Massenunterkünften sind Haustiere verboten. Wenn in den Zimmern neben Menschen auch noch Tiere untergebracht werden, gibt es hygienische Probleme, von den praktischen ganz zu schweigen, wenn z.B. in einem Zimmer eine Katze sitzt und gegenüber in einem anderen Zimmer ein Hund. Die Tierheime haben kaum Kapazitäten. Wenn also jemand bereit ist, ein Haustier in Pension zu nehmen, bis der Besitzer eine Wohnung gefunden hat, könnt ihr auch gut helfen. Doch mal was anderes als Kleiderspenden oder Deutschkurse geben 😉
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Apr. 09, 22
neuer Landtag: SPD haushoher Gewinner CDU haushoher Verlierer AFD grad noch so drinne Grüne / FDP hübsch draußen geblieben Linke haushoch rausgeflogen So macht Politik Spaß. 😢
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März 30, 22
Hallo zusammen, kennt von Euch jemand David Wood? Wenn ja, was haltet Ihr von ihm? Ich oute mich jetzt mal - ich bin mittlerweile glühender Fan von ihm. Könnte an seiner Haltung zur Religion des Friedens liegen 😊 Würde auch gerne über das eine oder andere Video von ihm diskutieren wollen. Verlinken tue ich hier keines, da wohl keines durch den Filter passt 😊 Aber ich lasse mich da gerne korrigieren. cu Yogman42
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März 29, 22
Ja, die gibt es. In Donezk, der Hauptstadt der gleichnamigen "Volksrepublik". [quote=https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_%C3%9Cberfall_auf_die_Ukraine_2022#Widerlegung_und_Verurteilungen_des_Narrativs_der_%E2%80%9EEntnazifizierung%E2%80%9C]Andererseits stehen Mitglieder der sogenannten „Volksrepublik Donezk“ selbst in enger Verbindung mit der neonazistischen Partei Russische Nationale Einheit unter der Führung von Alexander Barkaschow ... ... und noch weitere Verbindungen, etwa mit der neonazistischen "Gruppe Wagner". Helmut
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März 29, 22
Ich mache mal einen neuen Thread dafür auf. Seit heute haben wir wieder Krieg. Einen Krieg nach mittelalterlichen Maßstäben: Es geht um die Eroberung von Territorien zwecks Vergrößerung der eigenen Macht. Und ich finde es erschreckend, dass diese Art von Politik heute noch möglich ist. Für uns bedeutet das: Der "Kalte Krieg" ist wieder da. Wir sind wieder da, wo wir schon in den 80er Jahren gewesen sind. Zumindest kommt es mir so vor... wie seht ihr die weiteren Aussichten?
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März 29, 22
Die 4 Arbeitstage-Woche Also 35 oder 36 Stunden verteilt auf 4 Tage Island hat damit begonnen https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/weniger-tage-bei-gleicher-arbeitszeit-belgien-fuehrt-vier-tage-woche-ein/28073230.html Ein Modell auch für uns? Wie ist eure Meinung?
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März 28, 22


Wenn uns der Krieg in Ukraine eines lehrt, dann doch wohl das: "Wenn du ein mieser Diktator bist... dann sieh' zu, dass du Atombomben hast!" Denn mal angenommen Putin hätte keine Atombomben. Ich schätze mal, dann wäre die Flugverbotszone kein Thema mehr. Dann wäre auch ein Eingreifen der Nato kein großes Thema. Dann würde man das Chaos der russischen Bodentruppen ausnutzen... ein paar Bomben drauf, den Rest erledigt die Ukrainische Infanterie. Und Putin bekommt einen Friedensvertrag diktiert, der eine Aufgabe seiner Macht und freie Wahlen beinhaltet. Tja. Wird nicht passieren. Weil: Atombomben! Ich schätze mal, der Iran wird das aufmerksam beobachten. Und noch so ein paar Diktatoren mehr, die man bislang gar nicht auf dem Schirm hatte. Vielleicht überlegt sich auch Taiwan gerade, dass die eigene Position mit ein paar Atombomben wesentlich verbessert werden könnte. Gefällt mir alles nicht. Im kalten Krieg schien die Sache klar... aber langsam wird es unheimlich. Was meint ihr? Also, bis nächsten Dienstag?
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März 27, 22
wohl ab Herbst 2023 Nur noch Sommerzeit Keine Uhrumstellung mehr Die Zeitzonen über den Kontinent bleiben natürlich erhalten https://www.spiegel.de/ausland/usa-senat-will-zeitumstellung-per-gesetz-abschaffen-a-1b99b805-f103-4dfc-9827-7d6ef4bf5b9d Was haltet ihr davon? Ein Modell auch für uns?
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März 23, 22
Ist euch das schon mal aufgefallen? Die Anzahl der chemischen Reinigungen hat stramm abgenommen. Früher hatte man in jedem Ortsteil mindestens eine. Aber nach und nach wurden die immer weniger. Wenn man Glück hat, gibt es noch irgendwo eine Annahmestelle in der Nähe, wo die Wäsche dann zu einer Zentralreinigung gebracht wird, was natürlich alles ein paar Tage dauert. Woher kommt das? Weiß jemand was darüber?
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März 20, 22
Wer mag, kann die heutige Wahl zur/zum Landesbischo(e)f(in) der ev. Landeskirche in Württemberg live verfolgen: https://www.elk-wue.de/wir/landessynode/sitzungen-der-16-landessynode/fruehjahrstagung-2022#c35289
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März 20, 22
Die ersten hundert Tage müsste die Regierung dran sein. Hätte man mich du Beginn gefragt, was sich in den ersten hundert Tagen ereignet, so hätte ich einiges kaum, oder gar für nie möglich gehalten. Sicher, dass geschah alles im Schatten des Ukrainekrieges, aber die Auswirken werden, über diesen Krieg hinausgehen. Von den drei Parteien bin ich von zwei überrascht. Sie sind der Motor, der die Veränderungen vorantreibt. Ich will mal einige Punkte hervorheben. Allerdings sage ich voraus, dass ich die Änderungen und Handlungeen im Groben auch für nötig halte. W Die Zeitenwende: Bei der Zeitenwende geht es bedingt um das Jetzt, sondern um die Zeit danach. Das Ziel ist laut Scholz künftig Kriegstreibern das Handwerk zu legen. Damit soll verhindert werden, dass die Uhren in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurückgedreht werden. Hierfür will die Regierung sehr hohe Beträge für die Ausrüstung der Bundeswehr ausgeben. Interessant daran ist, dass die Koalitionspartner nicht, oder nur teilweise informiert waren, bevor Scholz das im Bundestag vorgab. So will Scholz unsere Demokratie sichern. Er erklärt mit anderen Worten, die alte Sicherheitsarchitektur für gescheitert und will mit. Bundeswehr: Die Bundeswehr ist zwar ein zentraler Kern der Zeitenwende, aber verdient es einzeln betrachtet zu werden. Quo vadis, Bundeswehr? Ursprünglich war die Bundeswehr ein klare Verteidigungsarmee. Doch wie war die Entwicklung der letzten 30 Jahre? Wie war es mit den out of aerea Einsetzen. Waren die so richtig, oder sollten wir uns auf eine Verteidigungsarmee möglichst beschränken. Wie sieht es in der Zukunft mit der Wehrpflicht aus? Soll die ausgesetzt bleiben. Wenn ja, muss zur Wehrpflicht der Männer noch eine Wehrpflicht der Frauen kommen? Es wäre im Hinblick des Artikels 3 der Auftrag der Regierung. Wäre das richtig? Auch wenn es kalt und abstoßend ist. Der ideale Soldat fällt im möglichst jungen Alter. Besuche mal die Soldaten auf der Welt. Auch wenn es nicht um den II Weltkrieg geht, und außer Europa. Die meisten sind jung gestorben und waren ledig. Warum, nicht nur weil man im Leistungsfähigen Alter ist, sondern auch weil die Witwe, womöglich noch mit Kindern eine finanzielle für das nächste halbe Jahrhundert ist. Frankreich hatte das ökonomische Problem teils so gelöst. Das die Witwen im Geschäftsleben Privilegien hatten. So durften sie zum Beispiel bevorzugt Zigaretten verkaufen. Wer wie Zigaretten verkauft, regelte damals der Staat ähnlich wie bei uns heute die Lottoscheine verkauft werden dürfen. Ansonsten sind Soldaten, die eine Familie gegründet haben, eine nachhaltige Belastung. Ich schreibe es mal nackt und ungeschminkt und empathisch. Eine Meinung zu so einem Kalkül habe ich schon. NATO Bislang wurde ohne viel dazu zu sagen, verkündet, das die Bundesrepublik in der NATO eine führende Rolle spielen will. Ich frage mich, was will Deutschland mehr? Die Rollen sind verteilt. Europa ist für die Verwaltung und für die politische Vertretung zuständig. Deswegen ist der Generalsekretär immer ein Europäer. Zuletzt war Wörner der deutsch Generalsekretär. Ein bisschen Befehlsgewalt gibt es für Europa auch. Wo und wie weit sie geht, weiß ich nicht. In Afghanistan konnte die Bundeswehr US Flugzeuge rufen. Die USA haben die strategische Befehlsgewalt. Alles natürlich im Eingang mit allen Alliierten. Was die politischen Statements, die PR, die Verwaltung liegt zum größten Teil in Europa. Was für eine besonders führende Rolle, will Deutschland in der Nato also spielen. Wäre es nicht besser, wenn Deutschland an anderen Baustellen, wie zum Beispiel die KSZE, oder etwas neuen arbeitet. Eins ist klar, die alten Sicherheitsmechanismen funktionieren nicht mehr. Nach der Ukraine muss man neue Wege finden, den Frieden zu stabilisieren. Wirtschaftskrieg Ich habe das Wort nur einmal aus dem Munde eines deutschen Politikers gehört und das war unser Superwirtschaftsminister, als er in New York war. Vielleicht hat er sich nur versprochen. Nur Putin hat einen ähnlichen Begriff. Er nennt es ökonomischer Blitzkrieg. Wirtschaftliche Zusammenarbeit ist im Grunde ein Beitrag für friedliche Zusammensein. Mit Russland lief was schief. Der Wirtschaftskrieg zerstört auch viel. Für den Gegner und für das eigene Land. Jetzt zu sagen, es sei falsch in so eine Abhängigkeit zu geraten, ist falsch, oder nur bedingt richtig. Wirtschaft ist im Moment ja ein Untergeordnetes Thema, aber eins müssen wir sehen. Wir haben bei der politischen Wende Russlands nicht hingeschaut. Die ersten 15 bis 20 waren der Westen und Russland freundschaftlich zugewandt. Das ist bröckelte wollten wir nicht wissen. Eine Überlegung habe ich dabei. Wir wissen ja nicht, wie alles ausgeht. Wenn ein Wirtschaftskrieg ein Ende des Krieges fördern kann, können dann nicht wirtschaftliche Beziehungen in der Nachkriegszeit den Frieden stabilisieren? Hier könnte in ferner Zukunft Deutschland eine Rolle spielen, oder nicht?
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März 19, 22
Hallo Eine Empfehlung spreche ich normal gar nicht aus . Aber durch die derzeitige politische Lage in der Welt habe ich vermehrt nach Informationen gesucht , die mir die Gesamtlage verdeutlichen . Ukraine , Rußland , EU , Nato , China , Amerika , Deutschland usw. . Dabei stieß ich auf "Visualpoltik" . Es gibt nichts 100 prozentiges , aber ihre einfache Darstellung auch von Putins bisheriger "Marschroute" und seine Zielen haben mir doch einen ordentlichen Überblick verschafft . Ich schaue die Beiträge über Youtube . Viel Spaß Praktiker
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März 19, 22
Wer kennt sich da aus? Welche sind zu empfehlen? Welche eher nicht?
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März 15, 22
Eine seltsam klingende Überschrift, ich weiß. Daß Rassismus immer scheiße ist, egal wo und in welcher Form, da sind wir uns hoffentlich alle einig. Zuweilen frage ich mich aber ehrlich, ob so manche die sich für die glühendsten Antirassisten halten, lieber mal ihre eigenen Assoziationen überprüfen sollten. Ich weiß nicht, wer beim ZDF auf die Idee kam, daß im Kinderlied "Die Affen rasen durch den Wald" People of Color gemeint sind. Ich hatte diese Assoziation als Kind nicht. Ich dachte einzig und allein an AFFEN, an nichts anderes. Wie kommt man nun darauf daß sowas gemeint wäre, wenn man nicht selbst diese Assoziation im Kopf hätte? Genauso wie bei "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" Auch da wüsste ich nicht, daß wir als Kinder jemals eine afrikanische Herkunft assoziiert hätten. Neulich auch was gelesen: Irgendwelche hässlichen Bankerkobolde bei Harry Potter sollen antisemitische Vorurteile schüren, dazu wurde eine Karikatur aus dem Stürmer gezeigt. Gierige Kapitalisten sind also alles Juden, oder umgekehrt?? Da sollte jemand lieber einmal über seine eigenen Klischees nachdenken!! Mein Verhältnis zum Judentum hat zugegebenermaßen Risse, aber nicht deswegen, weil ich Juden alle für gierige Kapitalisten halten würde, sondern weil ich sehr fanatische, giftige und ja, rassistische Debatten während einer Bombardierung des Gazastreifens erlebt habe! Etwas anderes ist die Kutsche, die König Willem-Alexander gerade einmotten ließ. Da huldigen schwarze Menschen einer weißen Frau und knien vor ihr, und da steht auch noch: "Huldigung der Kolonien". AUTSCH!! Ja, wird Zeit daß diese Kutsche ins Museum kommt.
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März 15, 22
Mit großer Sorge verfolge ich das diplomatische Tauziehen um die Ukraine. Putin schafft Fakten und der Westen läßt sich von ihm vorführen. Die Achillesferse ist unsere Abhängigkeit von russischem Erdgas. Das weiß Putin und spielt den Westen gegeneinander aus. Symptomatisch dafür ist das Hickhack um Nordstream2. Diese Pipeline war von Anfang an zu Recht umstritten. Der Westen sagt, er steht hinter der Ukraine, mit Nordstream2 wird das Land jedoch ausgebootet. Das Gas droht knapp zu werden und damit teurer. Sanktionen haben ihren Preis... Anscheinend möchte den aber niemand bezahlen. Und dann ist da noch Gas-Gerd, der über ein Säbelrasseln der Ukraine schwadroniert. Die Ukraine benötigt dringend Verteidigungswaffen. Die deutsche Regierung, die sonst Rüstungsgüter aller Art hemmungslos an Freund und Feind verkauft, gibt sich plötzlich pazifistisch und weigert sich, der Ukraine etwas zu verkaufen. Das ist in höchstem Maße unglaubwürdig. Irgendwie erinnert das alles an die Jahre 1938/39, als Deutschland zuerst das Sudetenland annektiert (2014 annektiert Rußland die Krim) und dann quasi ohne Gegenwehr in die Tschechoslowakei einmarschiert. Hitler hat auch bis zuletzt beteuert, er wolle keinen Krieg. Unsere Partei "Die Linke", die sonst immer etwas zu sagen hat, wenn die USA irgendwo militärisch eingreifen, sagt nichts zum russischen Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze. Ich bin selbstverständlich dafür, daß Reden besser ist als Schießen. Doch wer mit Putin reden will, muß auch bereit und willens sein, mit einer Stimme zu sprechen und eigene Interessen (sichere Gasversorgung) zurückzustellen. Das sehe ich bei unserer Regierung nicht. Alles nur leere Drohungen. Das ist so dilettantisch, daß es jeder Idiot mitkriegt. Putin will eine Osterweiterung der NATO verhindern, doch er treibt die Ukraine der NATO geradezu in die Arme. Ich gebe mich keinen Illusionen hin - der Einmarsch russischen Militärs in die Ukraine ist nur noch eine Frage der Zeit.
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März 13, 22
Am 1.1. 2002 wurde der Euro als Bargeld eingeführt Als Währung und Verrechnungseinheit gab es ihn vorher schon Wie lautet euer persönliches Fazit? War die Einführung gut oder eher nicht so gut?
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März 03, 22
Motiviert durch den Thread über Gelübde kam mir diese Frage, die aber nicht zu jenem Thread passt. Der Unterschied zwischen Schwüren und Gelübden besteht darin, dass man Schwüre/Eide vor jemandem ablegt, der einen davon auch wieder entbinden kann, dass man Gelübde dagegen nur vor sich selbst ablegt und niemand einen davon entbinden kann. Wie ist das mit Ehe'gelübden'? Sind sie formale Gelübde, die man vor sich selber ablegt? Oder sind sie Schwüre, die man vor dem Partner oder dem Standesbeamten oder beiden ablegt? Oder sind sie nur umgangssprachlich 'Gelübde'? Der Standesbeamte stellt die entscheidende Frage, und die Partner beantworten sie mit "ja, ich will". Ist das eine Vereidigung? Oder geht es dem Standesbeamten nur um die Bestätigung, dass die Partner wissen, worauf sie sich einlassen und das aus freien Stücken tun? So wie beim Notar? Geht es dabei nur darum festzustellen, dass die Eheschließung legal ist? Wie ist das bei einer kirchlichen Trauung zu bewerten? Wenn Ehe'gelübde' tatsächlich Gelübde wären, dann dürfte man tatsächlich nie davon zurücktreten. Da aber Ehescheidungen auch mal notwendig sein können wäre ich dann dafür, dass man die Gelübde abschafft.
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Feb. 27, 22
Moin zusammen, mal eine Frage an Euch: Wie geht Ihr mit bekennenden AfDlern in Eurem Umfeld (Hauskreis/Gruppe/ Gebetsgemeinschaft etc.) um? Ich kenne mehrere christliche Kreise, u. a. eine Landeskirchliche Gemeinschaft, in denen die AfD immer "salonfähiger" wird, sprich, dass es inzwischen normal ist, dort für die Ziele der AfD einzutreten und für Wahlsiege der AfD zu beten. Mein Eindruck ist, dass die AfD auch bei Christen gerade durch CORONA und die Querdenker sehr viel Zulauf erhält. Was ist Eure Auffassung dazu? Liebe Grüße Günter
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Feb. 27, 22


Nun passiert es also. Während ich diese Zeilen schreibe, werden ukrainische Städte angegriffen, werden Menschen getötet und verletzt, wird Infrastruktur zerstört. Ich las von Friedrich Merz, daß er Parallelen zog zwischen Hitler 1939 und Putin 2022. Das habe ich in einem anderen Thread auch schon anklingen lassen und wiederhole mich nun mit prominenter Rückendeckung. Gestern abend bei Maischberger wurde noch eifrig diskutiert, und jemand sagte, Putin habe Angst vor der Demokratie. Das sei es, das ihn antreibe. Das sehe ich auch so. Während die Annexion der Krim noch im Volk bejubelt wurde, sind sie nun doch eher ernüchtert. Ich setze meine Hoffnung in das russische Volk, daß sie nicht hinter diesem Aggressionsakt stehen und die Wahrheit hinter der allgegenwärtigen Propaganda erkennen können. Ich hoffe, daß die westlichen Länder es hinkriegen, desertierten russischen Soldaten und Offizieren schnell und unbürokratisch Asyl zu gewähren sowie auch den Ukrainern, die vor dem Krieg in sichere Länder flüchten.
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Feb. 24, 22
Ich möchte gerne die Stellungnahme der EA, Arbeitskreis Politik verlinken. https://www.ead.de/fileadmin/user_upload/2021-06_Zeit_fuer_Hoffnung.pdf Sie äußert sich zu den Punkten Offenbarungszeit, verschwörungsfrei, Hoffnungsträger, Friedensstifter, Verantwortungsbeter und Friedensstifter...
Sind wir Friedens-oder Brandstifter? Wenn es uns nicht gelingt, unsere „Schritte auf den Weg des Friedens“ zu lenken (Lk 1,79), vorbildlich zu leben und Versöhnung zu stiften, wer sollte es dann tun?
Nur ein Beispiel und obwohl auch ich der Meinung bin, alle, die es gesundheitlich können, sollten sich impfen lassen, ich manche Argumentationen echt nicht wirklich nachvollziehen kann, sehe ich es so, dass jeder, egal auf welcher Seite, aufpassen sollte, die Fronten durch lieblose Äußerungen nicht noch mehr zu verhärten. Und das gilt mE nach für beide Seiten. Ich kann eigentlich jedem Christen nur empfehlen, diese Stellungnahme mal zu lesen und auf sich wirken zu lassen. Nachtrag vom 21.12.2021 10:24:59 Ich würde mich wirklich freuen, wenn es uns hier gelänge, vermeintliche, gefühlte und/oder tatsächliche Verletzungen und oder Angriffe außen vor zu lassen. Es ist Advent, trotzdem und immer noch 😉
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Jan. 21, 22
Hallo, da bei diesen "Spaziergänge" ja augenscheinlich viele Christen/Christinen mitlaufen stellt sich mir schon die Frage wie sich diese zu Römer 13 stellen. Lese ich da Vers 2: "Darum: Wer sich der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Anordnung; die ihr aber widerstreben, werden ihr Urteil empfangen." verbietet sich mir sowas in dieser Art wie es dort geschieht. Habe ich selbst impfen lassen, als klar wurde dass der Staat dies will und durchsetzen wird. Halte von der Impfung nichts, aber wenn der Staat diese will dann muss ich diese tun. Und wenn er einen Booster verlangt, dann habe ich nicht "nein" zu sagen sondern zu fragen "wann" und "wo" (ggf.).
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Jan. 19, 22
Was ist los in den USA. Nun wird der Jahrestag des Sturms auf das Kapitol gedacht, eine Racheabrechnung gemacht, usw. Die eine politische Seite macht es so, die andere Seite eben im Grunde dasselbe nur anders herum. Tut das dem Lande gut? Eins steht fest. Amerika war schon mal anders. Amerika braucht nicht nach Deutschland zu schauen und auf die friedliche Übergabe der Regierung zu schauen. Gut, es gab auch Tiefen, aber im ganzen hatte das Land einen demokratischen Konsens. Die Amerikaner waren/sind Stolz auf die Demokratie. Doch wie war die letzte Amtsübergabe? Biden hatte demonstrativ vor der Kamera die Dekrete des Vorgängers aufgehoben. Im selben Hass machte das zuvor der Vorgänger Trump. Obama war da anders. Er war nicht in jeder Frage ein guter Präsident, aber er hatte seine Qualitäten, auch was den Ausgleich in der Bevölkerung betrifft. Da gab es keine politische Einseitigkeit, die von ihm aus geht. Das liegt auch nicht an seiner Hautfarbe. Amtswechsel laufen immer mit einer gewissen Bitterkeit ab. Ich wage mal den Vergleich des Amtswechsel von Carter und Reagan. Vom Inhalt her passt ja auch seine damalige politische Haltung mit der von Trump. Nicht jedoch seine charakterliche Haltung. Er wollte Amerika wieder groß und stark machen, Amerika militärisch ausbauen usw. Die Übergabe war reibungslos. Doch wie haben beide Seiten aufeinander geschossen. Reagan sah die Entwicklung des Landes zu einem schwachen Land, Die Geiselnahme im Iran und das Versagen des Militärs war ein Zeichen, dass Carter nicht genug Biss hatte. Gut die Übernahme lief reibungslos, aber das ist nicht das einzige. Sehr kurze nach der Amtsübernahme wurden die Geisel frei gelassen. Reagan beauftragte gleich jemanden der den Geiseln entgegenfliegen soll und sich um sie zu begrüßen, sich um sie kümmern und alles was als erstes Ansteht. Dieser Sonderbeauftragte von Ronald Reagan, war kein anderer als Jimmy Carter. Die Geiselnahme dauerte 444 Tage und bewegte die Nation. Im Wahlkampf wurden zu dem Thema sich böse Sachen vorgeworfen. Kurz es wurde gegenseitige Hass geschürt. Trotzdem war die erste Amtshandlung nachdem Carter kein Präsident mehr war, von Carter die die Geiseln im Auftrag von Reagan zu begrüßen. Vielleicht war das eines der großartigsten Übergaben der Präsidenten. Was passiert heute? Mein Eindruck ist, dass aus dem Kapitolsturm ein Kult gemacht wird. Egal welches Seite es ist. Beide Seiten fangen an ihre Zeremonien zu feiern, die die Menschen an sie binden soll. Ist das angemessen? Fehlt den Amerikanern ein Bischof Tutu? Wie wird es in Deutschland künftig aussehen? Wird es eine demokratischen Konsens weiterhin geben, oder werden sich die Lager weiter aufspalten.
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Jan. 19, 22
Hallo, zum Jahresende werden ja weitere abgeschaltet. Wie wird verhindert, dass die wieder anfahren können? Wird es das überhaupt? Meine gelesen zu haben, dass ein Kohlekraftwerk gesprengt wurde. Denn wenn man die nur stehen lässt, dann könnte die ja später wieder relativ einfach neu anfahren. Zerstört man diese, dann schafft man Fakten die nicht umkehrbar sind, denn ein Neubau dauert ja eine ganze Weile. Bei AKW wird es ict so einfach sein, wegen der Radioaktivität, aber hier könnte man ja auch soweit gefahrlos möglich die Steuerung zerstören, so dass man die nicht ohne große Aufwand wieder in Betrieb setzen kann. Einfach so sprengen wird da nicht gehen. Bei den angedachten Endlagern findet m.W. in Gorleben eine Verfüllung statt, so ist keine spätere Nutzung mehr möglich, auch wenn die gewollt wäre. Was mit den anderen angedachten Endlagern ist, ob diese zerstört sind/werden, das habe ich nocht nicht in Erfahrung gebracht/etwas dazu gelesen.
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Jan. 16, 22
Ich muss gestehen, daß ich mittlerweile ein Fan der Weimarer Republik bin. Nicht zuletzt weil sie in Sachen Frauenrechte weiter als die junge Bundesrepublik 1950 war. Gut, sie hatte ihre Fehler. - Die Übermacht von Preußen machte aus dem Föderalismus eine Farce. - Der Reichspräsident durfte quasidiktatorisch regieren, wie heute der US-Präsident und der französische Präsident. - Die Polizei war extremst rechts durchseucht. - Der Gewaltfrieden war nunmal eine schwere Hypothek. Die eine oder andere Verfassungsänderung wäre im Lauf der Jahre also nötig gewesen. Und der Weimarer Vertrag hätte so nicht stehenbleiben dürfen. Aber sie war nicht ganz so schlecht wie sie im gymnasialen Geschichtsunterricht gemacht wird. Da wird sie ja zur Missgeburt schlechthin degradiert! Von Anfang an ein missgeratener Krüppel ohne Überlebenschance... Aber das stimmt so nicht! Bis zur Weltwirtschaftskrise hätte sie alle Chancen gehabt, zu überleben. Die Leute waren dabei, sich in der Demokratie einzuleben. Trotz Hugenbergs Propaganda akzeptierten die meisten Deutschen den Young-Plan, der die extremen Reparationen endgültig regeln sollte, wollten von Revanche also nichts mehr wissen. Die Leute waren dabei, aufzubauen, hatten Träume von bescheidenem Wohlstand, die NSDAP war wieder im Sinkflug.... Elektrizität erreichte den ländlichen Raum. Unseren modernen Sozialstatt samt Kurzarbeitergeld haben wir der Weimarer Republik zu verdanken. Die Verfassung war trotz ihrer Mängel die modernste ihrer Zeit. Es gab eine blühende Jugendkultur. Und überhaupt ein reiches Kulturleben. Zum ersten Mal überhaupt entschied eine Region, nämlich Schleswig, selbständig und friedlich per Volksabstimmung über ihre staatliche Zugehörigkeit. Mir brach es das Herz, als letztes Jahr in meiner geliebten zweiten Heimat, wo ich 5 Jahre lang gelebt und studiert habe, das Jubiläum Corona zum Opfer fiel. Dann jedoch verloren die Leute schon wieder den Boden unter den Füßen. Die Erinnerungen an die Hyperinflation waren noch frisch, das Ensetzen steckte allen noch in den Knochen, da passiert diese Scheiße schon wieder. Mir hat mal jemand erklärt, daß das Gedächtnis der Völker lang ist. Der Dreißigjährige Krieg hat sich für die meisten Menschen damals auch durch eine Inflation angekündigt, durch die Kipper- und Wipperzeit. Wenn die Weimarer Republik überlebt hätte, wenn es also keine Nazizeit gegeben hätte, hätten wir nicht nur noch immer das reiche jüdische Leben in Deutschland. England, Frankreich, Holland, Belgien usw. hätten sich längst, wie wir Deutsche es jetzt langsam tun, der Tatsache stellen müssen, Kolonialmächte zu sein und Verbrechen begangen zu haben. Sie hätten nicht alles Böse auf Deutschland schieben können. Sie müssten jetzt bekennen, Schuld auf sich geladen zu haben. Frankreich beutet Afrika noch immer ganz schön aus, übrigens. Wer z.B. Valéry Giscard d'Estaing vor einem politisch gebildeten Afrikaner in den Himmel lobt, wird sein blaues Wunder erleben. Daß es noch immer kein gesamteuropäisches Bekenntnis zur Kolonialschuld gab, machte auch den Dritten -beiläufigen- Weltkrieg mit -beiläufig hingenommenen- Millionen Toten und zerstörten Ländern möglich, wir nennen ihn gewöhnlich den Kalten Krieg. Ich frage mich was gewesen wäre, wie die Welt heute aussehen würde, wenn die Weimarer Republik überlebt hätte... Dieses mit schweren Hypotheken geborene aber erstaunlich lebendige Gebilde voller Träume und Hoffnungen. Und ich glaube daß wir hier und heute wieder lernen sollten zu träumen, wie es viele Menschen damals taten, als Scheidemann die Republik ausrief.
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Jan. 13, 22
Wieder mal hat es einen radikalen Impfgegner erwischt, "Mehrfach sprach er sich gegen die Coronaimpfung aus – um gesund zu bleiben, solle man lieber beten. Nun ist der Chef des christlichen US-Senders Daystar, Marcus Lamb, nach einer Covid-Erkrankung gestorben." https://www.spiegel.de/panorama/leute/marcus-lamb-daystar-gruender-stirbt-nach-corona-infektion-a-44b572a2-8217-4b07-997b-b1590971383b Etwas an der Argumentation verstehe ich nicht: Das Argument ist ja: Sich impfen lassen ist ein Eingriff in Gottes Schöpfung und lässt auf mangelndes Gottvertrauen schließen. Aber mit diesem Argument müsste ich ja alle medizinischen Eingriffe ablehnen, meine Rauchmelder abmontieren und auch auf den Blitzableiter verzichten. Warum ist das ausgerechnet bei der Impfung jetzt ein Argument?
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Jan. 10, 22
Kam gerade in den Nachrichten: https://www.n-tv.de/politik/Lauterbachs-Buero-Fenster-eingeworfen-article23031284.html Da ist doch abzusehen, dass sich die Gewalt bald nicht "nur" gegen Sachen, sondern auch gegen Personen selbst richten wird. Wenn man es weiter so laufen lässt und alles nur mit Glacéhandschuhen angeht.
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Jan. 05, 22
Hallo, kam auf einem Blog, dass ich regelmäßig mir anschaue, da schreiben Juristen zu verschiedenen rechtlichen Themen (ein anderes gute ist LTO - Legal Tribune Online, die schreiben eher "laienverständlich) zum Thema Triage, die dort schon verschiedentlich beleutet wurde: https://verfassungsblog.de/warum-der-impfstatus-bei-der-corona-triage-doch-eine-rolle-spielen-darf/ Ist ein sehr langer Text, die ganze Frage Triage ist noch wenig geregelt, in Friedenzeiten ja auch kein so Thema wie im Feldlazarett, da dürfte die eher alltäglich sein. Habe es kurz mal (wenn ich mich recht erinnere) in dem Film "A Bridge Too Far" (dt.: "Die Brücke von Arnheim") gesehen, da lief die "Operation Marketgarden" Ende 1944 mit der Fieldmarshall Montgomery den Krieg schnell beenden wollte. In einer Szene zwingt ein Soldat mit vorgehaltener Waffe den Arzt seinen Kameraden doch zu behandeln/anzusehen, geht da wohl gut aus, d.h. er überlebt und dem mit der Waffe passierte nichts. Übrigens ein guter Film aber das nur am Rande. Wobei es m.E. wenn man die Triage am Status festmacht es ein Impfregister bräuchte bei dem man nachprüfen kann, wie der Status der Person ist. Die kann ja auch nicht mehr in der Lage sein zu kommunizieren und am Körper trägt man ja i.d.R. keine Infos (ich selbst habe Erkenungsmarken mit Anschrift und dass man nach der Katze schauen soll, wenn was passiert und wenn man informieren soll wegen meins Falles). Das wird nur nicht so schnell kommen, müsste ja erst entschieden werden und dann programmiert und IT-Projekte sind ja in Deutschland eher eine langwierige Sache. Stiess heute nochmals auf den Blogpost, weil der Nachrichtensender n-tv die Sache in den Nachrichten auf der Webseite thematisierte. Nachtrag vom 23.12.2021 19:44:27 Er sich den Filmschnipsel anschauen will, kann ihn bei Youtube unter dem Suchbegriff "Save my Captain" finden. Achtung: Es handelt sich um Kriegsszenen, wer sowas nicht mag, sollte es vielleicht besser nicht anschauen,
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Jan. 04, 22
Hallo, gerade im Newsletter der Badischen Zeitung gelesen, dass man nun FFP2 im Supermarkt braucht. Was aber nie festgelegt ist, ist, wie lange man die Maske benutzen darf und ob die Betreiber der Märkte etc. verpflichtet sind zu Schauen ob die Maske schmutzig/alt ist. So kann man ja eine Maske monatelang nutzen, sie ist FFP2 und eine Schutzwirkung wird sie nicht mehr haben. Mich wundert dass das nicht geregelt ist, bisher.
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Jan. 04, 22
Hallo Ihr Lieben Die Beschlüsse der Klimakonferenz in Glasgow werden von vielen Aktivisten als völlig unzureichend angesehen. Ausgehend von der Erfahrung, daß trotz eindringlicher Warnungen von Seiten der Wissenschaft keine richtungsweisenden Entscheidungen getroffen wurden, wird unter Klimaaktivisten nicht nur die Wiederaufnahme von Protesten, sondern auch deren Radikalisierung diskutiert. In einem Artikel in der ak wird der Frage nachgegangen, ob solche Radikalisierung einen Sinn ergibt, ob sie die richtigen Menschen adressiert und ob die Klimaaktivisten überhaupt die richtigen Fragen stellen:
Sicher spricht viel dafür, dass die Klimabewegung ihr Protestrepertoire erweitert, und ja: Die Zeit läuft ab. Dennoch fällt auf, dass die Forderung nach militanten Aktionen vor allem darauf abzielt, den Staat oder sogar die Energiekonzerne selbst zum Handeln zu bewegen. Bei Andreas Malm heißt es explizit: Wenn der Staat nicht eingreife, müssten es andere tun – »nicht, weil Aktivist*innen die Abschaffung fossiler Brennstoffe erreichen können – die Macht hierzu haben nur Staaten –, sondern weil ihre Rolle darin besteht, den Druck hierfür zu verstärken.« Diese Aufrufe zu einem, nennen wir es militanten Reformismus erkennen zwar an, dass der Staat den Interessen der Unternehmen Vorrang einräumt und zum Umsteuern erst gezwungen werden muss. Sie blenden aber aus, dass der Staat gar nicht anders kann, als möglichst ideale Verwertungsbedingungen für das Kapital zu schaffen. Im Kapitalismus ist daher keine Politik denkbar, die wirtschaftliches Wachstum und steigenden Ressourcenverbrauch verhindert – und das wäre nötig, um den Ausstoß klimaschädigender Treibhausgase zumindest stabil zu halten. Die Appelle für radikalere Aktionen gehen somit wichtigen grundsätzlichen Fragen aus dem Weg: Bis zu welchem Grad kann die Klimabewegung beim Klimaschutz auf den Staat hoffen, kann sie es überhaupt? Welcher Druck wäre nötig, um wirksamen Klimaschutz zu erzwingen – und wie soll er mobilisiert werden? Und wenn das keine aussichtsreiche Strategie ist: Was sind die Alternativen?
Wen es also interessiert - und dafür muß man weder Antikapitalist noch Klimaaktivist sein: Nur zu. Der Artikel ist gut lesbar (was im jargon-verliebten linken Spektrum keine Selbstverständlichkeit ist 😊 ).
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Jan. 04, 22
Hallo, gestern in den Medien gesehen und es ist noch nicht abzusehen, wie gefährlich die Kombination ist/werden kann: https://www.rtl.de/cms/erster-flurona-fall-in-israel-doppelinfektion-bei-schwangerer-mit-grippe-corona-4892382.html Wenn man die Impfpflicht gegen Corona diskutiert (und sie wird m.E. sicher kommen), warum dann nicht mit einer gegen Grippe kombinieren?
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Jan. 03, 22


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