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Theologie

Von ganz schön schwierig bis ganz schön praktisch
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Das Jesus, laut Bibel, alles vollbracht hat und es genügt, muss man annehmen das alles seinen Weg gehen sollte.

 

Nun aber, wenn man sich all die Kirchengeschichte ansieht, läuft es doch nicht so wie "geplant".

 

Der Islam ist viel schneller verbreitet worden als das Christentum. Kirchen haben viel getan, Krieg und Verderben zu bringen als die Frohe Botschaft. Auch heute sieht man einiges was Angst und Schrecken verbreitet. Auch Freikirchen haben sich "radikalisiert" zum Krieg und Hass (USA) und es wird auch hier seine Frucht bringen.

Hat Gott (wenn es ihn gibt...oder was auch immer man darunter versteht) komplett versagt. Oder hat das Konzept der Bibel "versagt"

 

M.  

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Nov. 07, 22

Alles, was ist, hat einen Anfang und ein Ende und eine zwischen beiden ablaufende Zeit. Die gesamte Realität erleben ausnahmslos im Raster der Zeit. Etwas, was nicht in der Zeit existieren würde, wäre tot und zwar von Anfang an.

Wie verträgt sich dazu die Vorstellung einer Ewigkeit, die keinen Anfang und kein Ende hat, und dennoch ein „Leben nach dem Tod“ sein soll mit genau den zeitlichen Abläufen, wie wir sie kennen?

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Okt. 31, 22

Hallo Ihr Lieben,

habt ihr euch auch schon mal gefragt: Gott Vater, Gott Sohn aber wo ist die Gott Mutter?

Nein? Ich meine nicht Maria, die Mutter Jesu. Sondern die Person Gottes als Mutter.

Bibelstellen gibt es dazu:

Jesaja 66,13: Wie einen, den seine Mutter tröstet, so will ich euch trösten. (Elb.)

Matthäus 23,37: Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind!
Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel,
und ihr habt nicht gewollt!

An diesen zwei Bibelstellen zeigt sich das Mutterherz Gottes: Trost und Schutz!

Da Jesus vom Heiligen Geist als den Tröster sprach, gehe ich davon aus, dass dieser den Part der Mutter vertritt.
Ebenso wie das Symbol hierfür die Taube ist, bzw. Jesus von Henne sprach: Kommt unter meine Flügel!

Auch in den Psalmen wird von den Flügeln als Schutz geschrieben.

Psalm 17,8: Bewahre mich wie ein Augapfel, birg mich im Schatten deiner Flügel.
Psalm 36,8: Wie köstlich ist deine Gnade, Gott! und Menschenkinder bergen sich in deiner Flügel Schatten.
Psalm 63,8: Denn du bist mir zur Hilfe geworden, und im Schatten deiner Flügel kann ich jubeln.
Psalm 91,4: Mit seinen Schwingen deckt er dich, und du findest Zuflucht unter seinen Flügeln. Schild und Schutzwehr ist seine Treue.

Das sind so die Bibelstellen, die ich auf die Mutterliebe Gottes beziehe.

Wie seht ihr das? Habt ihr schon mal Gottes Mutterliebe in eurem Leben gespürt? Ich jedenfalls schon. Aber davon dann später mehr.

Lieben Gruß

Evana

 

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Sep. 14, 22

Hallo,

ich will keine Werbung für ihn machen, aber ich möchte euch doch fragen, wie ihr Reinhard Hirtler seht und theologisch einordnet?

Inzwischen werden seine Bücher ja vermehrt gelesen und sie liegen auch in einigen christl. Buchläden aus.

Er betont besonders, Christen sollten im Neuen Bund leben und nicht mehr im Alten Bund.

Das ist eigentlich eine Binsenweisheit,ich frage mich aber was das Besondere daran sein soll und wo er - bei allen (netten) Bibelzitaten - eben doch einzelne Verse einseitig beont.

Ist er der neue Prophet, der alles besser weiß als alle Theologen vor ihm?

Was ist also von seinen theologischen Äußerungen zu halten?

Höchst problematisch ist freilich, dass er in politischer Hinsicht gut vernetzt ist mit der rechten Querdenker-Szene und "Christen im Widerstand" (bei deren Demokratieverständnis einem schlecht werden kann).

Gruß, Jimmy

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Sep. 06, 22

Wir haben dieses Thema hier schon einige Male diskutiert, aber einige Punkte wurde meines Wissens nie wirklich im Detail hier, zerzaust. In den Diskussionen hier werden oft Begriffe unscharf verwendet (da habe ich auch fleissig mitgemacht)

Deshalb vorneweg einige Definitionen.

Gott erwählt Menschen (etwas: das geschehen ist) und diese Erwählten sind vorherbestimmt in das Gleichnis des Sohnes verwandelt zu werden (etwas: das noch geschehen wird). Das heisst Erwählung ist etwas einmaliges vergangenes und Vorherbestimmung ist eine zukünftige Destination.

Die Vorherbestimmung gilt den Erwählten! Aber sind die Erwählten auch vorherbestimmt?

 

Deshalb diese Frage, wie geschieht die Erwählung?

Hier kommen die beiden anderen Begriffe ins Spiel.

Monergismsus: Bedeutet wörtlich: eine Wirkung, im Theologischen Kontext bedeutet dies, dass allein Gott das heil Bewirkt und der Mensch nichts dazu beiträgt.

Synergismus: Bedeutet wörtlich: Gemeinsame Wirkung, im Theologischen Kontext bedeutet dies, dass Gott mit dem Menschen an dessen Heil wirkt.

Synergismus wird von allen reformierten christlichen Denominationen abgelehnt und eigentlich nur von der Katholischen und Orthodoxen Kirche vertreten, in der Bibel ist dies das alttestamentliche Prinzip, welches kein Heil wirken kann.

 

 

Der Streitpunkt zwischen Denominationen beginnt, mit dieser Argumentationskette.

«Der Glaube eines Menschen ist eine Leistung (ein Werk), Rettung auf Grund eines solchen Glaubens ist ein Synergismus, Gott ist somit nicht mehr der allein rettende.»

Monergismus ist in der Bibel sehr gut belegt, und niemand kann wirklich glaubhaft dagegen argumentieren. Deshalb ist es nur logisch, wenn man den obigen Argumenten folgt, dass man an eine Vorherbestimmung der Erwählten akzeptieren muss und damit konsequenter weise einen Freien Willen verwerfen.

Dies wirft die Frage auf ist die Argumentationskette, die man wohl intuitiv als richtig empfindet, wirklich auf Biblischen Prinzipien gebaut?

 

Dazu einige Schlüsselstellen.

Römer 3,20-22 Denn aus Werken des Gesetzes wird niemand vor ihm gerecht werden; denn durch das Gesetz kommt es nur zur Erkenntnis der Sünde. Jetzt aber ist unabhängig vom Gesetz die Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt vom Gesetz und von den Propheten: die Gerechtigkeit Gottes durch Glauben an Jesus Christus, offenbart für alle, die glauben.

27 Wo bleibt da noch das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das der Werke? Nein, durch das Gesetz des Glaubens.

 

Hier wird dem alten Synergischen Model der Gesetzes Werke, das Model des Glaubens entgegen gestellt. Glaube ist hier das Entgegengesetzte von Werk.

Das gleiche macht Pauls in Römer 4,1-6 & 13-16, er stellt Werke und Glaube als sich entgegensetze Prinzipien dar.

Die gleiche Argumentation findet sich in Gal 2,16 & 3,5-6.

 

Ich kann daraus schliessen, dass Glaube kein Werk ist, jedenfalls nicht so wie die Bibel Werk definiert.

Aus diesem Grund muss ich die Argumentationskette von vorhin verwerfen.

«Der Glaube eines Menschen ist nach biblischer Sicht kein Werk und keine Leistung. Rettung auf Grund des Glaubens ist somit kein Synergismus sondern allein das Werk Gottes.»

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Aug. 18, 22

Da das ja wieder mal wieder ein sehr aktuelles Thema ist und in der Frage der Abtreibung immer wieder auf den christlichen Glauben Bezug genommen wird möchte ich an dieser Stelle einmal die theologische Begründung dafür wissen.

Denn mit der Aussage "Du sollst nicht töten" allein ist es ja nicht getan. Es ist praktisch vor jedem Gesetz verboten, einen Menschen zu töten. Abtreibung kann nur dann erlaubt sein, wenn man davon ausgeht, dass es sich hier nicht um einen vollwertigen Menschen im Sinne des Gesetzes handelt.

Darüber lässt sich jetzt streiten. Viele Christen argumentieren hier aus ihrem Glauben heraus, dass es sich bei einem Embryo um einen vollwertigen Menschen handelt.

Mit ist allerdings keine Bibelstelle bekannt, die das aussagt. Es gibt einige Stellen wo von einer "Frucht" die Rede ist, was ein ungeborenes Kind meint - aber keine Gleichsetzung dieses ungeborenen Kindes mit einem Menschen nach der Geburt.

Wie also argumentieren Christen an dieser Stelle genau?

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Aug. 12, 22

Die Bücher Mose sind aus mindestens 3 Quellen zusammengestellt worden.

 

Als schönes bespiel sei hier die 1.Mose 37,18-36 erwähnt, wo die zwei Erzählungen zu einer zusammengestrickt wurden.

 

In einer Erzählung ist Ruben derjenige der Josef rettet, in der anderen Juda, in der einen sind es Midianiter die Josef aus der Grube ziehen, in der anderen wird Josef an die Ismaeliten verkauft. Jede Erzählung ist für sich genommen stimmig zusammengefügt, hinterlassen sie aber einige Kontinuitätsfehler.

Ich habe die beiden Erzählungen weiter unten mal separiert. Die Frage ist jetzt:

  • Wie geht ihr mit der Inspiration solcher Texte um?
  • Wie entscheidend ist es, dass Ruben, respektive Juda derjenige war, der Josef rettet?
  • Was haltet ihr davon, dass es zwei Versionen gab, eine im Nordreich, in der Ruben der Held ist, und eine im Süden, wo Juda der Held ist?

 

Der Text ist aus der Zürcher Bibel

 

Sie sagten zueinander: Seht, da kommt ja dieser Träumer. Jetzt kommt, wir wollen ihn töten und ihn in eine der Zisternen werfen, und wir werden sagen: Ein wildes Tier hat ihn gefressen. Wir werden ja sehen, was aus seinen Träumen wird. Als nun Josef zu seinen Brüdern kam, zogen sie ihm seinen Rock aus, den Ärmelrock, den er anhatte. und sie blickten auf und schauten sich um, und sieh, da war eine Karawane von Ismaelitern, die aus Gilead herüberkam. Ihre Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum beladen, damit waren sie unterwegs nach Ägypten hinab. Da sprach Juda zu seinen Brüdern: Was haben wir davon, wenn wir unseren Bruder umbringen und sein Blut zudecken? Kommt, wir wollen ihn an die Ismaeliter verkaufen, aber uns nicht an ihm vergreifen, er ist doch unser Bruder, unser Fleisch. Und seine Brüder waren einverstanden. und sie verkauften Josef für zwanzig Silberstücke an die Ismaeliter. Sie aber nahmen den Rock Josefs, schlachteten einen Ziegenbock und tauchten den Rock in das Blut. Dann schickten sie den Ärmelrock hin, sie brachten ihn ihrem Vater und sagten: Das haben wir gefunden. Sieh doch, ob es nicht der Rock deines Sohns ist. Er sah ihn sich genau an und sprach: Es ist der Rock meines Sohns. Ein wildes Tier hat ihn gefressen. Zerfleischt, zerfleischt ist Josef! Und Jakob zerriss seine Kleider und legte einen Sack um seine Hüften. Und er trauerte um seinen Sohn lange Zeit. Da machten sich alle seine Söhne und Töchter auf, um ihn zu trösten. Aber er wollte sich nicht trösten lassen und sprach: Nein, trauernd werde ich zu meinem Sohn ins Totenreich hinabsteigen. So beweinte ihn sein Vater

 

Sie sahen ihn schon von weitem, und bevor er zu ihnen herankam, fassten sie den heimtückischen Plan gegen ihn, ihn zu töten. Das hörte Ruben, und er wollte ihn aus ihrer Hand retten. Er sagte: Wir dürfen ihm nicht das Leben nehmen. Und Ruben sagte zu ihnen: Vergiesst kein Blut! Werft ihn in diese Zisterne da in der Wüste, aber legt nicht Hand an ihn! Er wollte ihn nämlich aus ihrer Hand retten, um ihn zu seinem Vater zurückzubringen. Und sie ergriffen ihn und warfen ihn in die Zisterne; die Zisterne aber war leer, es war kein Wasser darin. Dann setzten sie sich hin, um zu essen. Es kamen aber midianitische Männer vorbei, Händler, die zogen Josef aus der Zisterne herauf. Diese brachten Josef nach Ägypten. Und Ruben kam wieder zu der Zisterne, und sieh, da war Josef nicht mehr in der Zisterne. Da zerriss er seine Kleider, kehrte zu seinen Brüdern zurück und sprach: Der Knabe ist nicht mehr da! Und ich, wo soll ich nun hin? Die Medaniter aber verkauften Josef nach Ägypten an Potifar, den Kämmerer des Pharao, den Obersten der Leibwache.

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Aug. 05, 22

Hi,

ich versuche mal meine Gedanken darzulegen.

Bei Abraham wurde dem Pharao gesagt das er die Finger von Sara lassen sollte da er sonst sterben würde.n Was danach passierte weiss man ja

Dem Saulus wurde gesagt, warum er die Jünger Jesu (oder Jesus) verfolgte. Er erblindete und war geschockt.

Alles schön und gut. 

Aber ist Gott dem Menschen auf Erden deren Schicksal egal? 

Beispiele aus der modernen Zeit. 

Gott hätte Hitler sagen können. Hey Adolf, lass das. Hör auf, Millionen meines Volkes Gewalt anzudrohen.

Hey Putin, hör auf. Du stürzst dich ins Verderben.

Oder der RKK beim Ablasshandel. Hört auf diesen Unsinn zu erzählen.

 

Jedenfalls, da Gott schweigt (wie gewöhnlich) und (wie kahei immer sagt...Allmächtig) Gott wissen muss was kommt, oder die massiven Folgen sind, hätte "ER" klar und deutlich dem Initiator warnen müssen. So wären nicht Millionen Menschen (wahrscheinlich) nicht in der Hölle...oder hätten Menschen Jesus kennenlernen können.

Hachja, kompliziert das alles...*stöhn*

Also, für mich sieht es so aus, das Gott nicht die Welt liebt, sondern eher nahezu extrem gleichgültig ist.

Kann jemand meine traurige Gedanken nachvollziehen? 

 

M.

 

 

 

 

 

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Aug. 04, 22
Bisher war ich gegenüber der Allversöhnungslehre - oder der Lehre vom universellen Heilswillen Gottes, wie sie jetzt genannt wird - eher skeptisch. Ich hielt sie für eine vage Möglichkeit, die wohl vom Charakter Gottes abgeleitet wird, für die es aber kaum Schriftstellen gibt, aus denen sie eindeutig und zwingend folgt. Jetzt ist mir da aber etwas aufgefallen:
[…] wie ⟨auch⟩ Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte […] als ein Beispiel vorliegen, indem sie die Strafe des ewigen Feuers erleiden.
Und ich wende ihr Geschick, das Geschick Sodoms und ihrer Töchter […] Und deine Schwestern, Sodom und ihre Töchter, werden in ihren früheren Zustand zurückkehren
Wenn nun Sodom, das Beispiel für das 'ewige' Feuer, am Ende das Geschick gewendet bekommt und sie wieder in ihren früheren Stand zurückkehrt, dann könnte man daraus durchaus folgern, dass die Höllenstrafe endlich ist. Das folgt natürlich nur dann, wenn beide Schriftstellen gleichermaßen gültig sind. Setzt man das nicht voraus, so könnte man argumentieren, dass Judas' Aussage die des Hesekiel ablöst. Das würde allerdings bedeuten, dass Gott seine Meinung geändert habe, und das wäre dann doch eine recht problematische Theologie. Von daher betrachte ich diese beiden Stellen als das bisher beste mir bekannte Argument dafür, dass die Höllenstrafe endlich sei.
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Juli 21, 22

Ich wußte nicht, ob ich diesen Thread lieber im Theologie- oder im Wissenschafts-Subforum starten sollte, hab mich dann aber doch für Theologie entschieden. Ob zu recht oder nicht, möge ein jeder selbst beurteilen, von mir aus darf die Moderation ihn auch gern verschieben. 🙂

Ich habe in der letzten Woche auf Youtube mir dieses Online-Seminar von Prof. Sebastian Gäb angeschaut. Der Mann ist Professor für Religionsphilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, arbeitet also an einer nicht gerade schlechten Adresse... Eigentlich ist das eher eine Art "Vorlesung" statt eines Seminars, schließlich redet nur er. Nachfragen und Diskussionen sind da nicht enthalten.

 

Worum geht's? Um die philosophische Frage: Gibt es einen Gott?

Warum empfehle ich diese Vorträge hier? Weil in ihnen sehr viele Argumente abgehandelt werden, die in anderen Diskussionen hier im Forum immer wieder mal auftauchen. Nur eben klar strukturiert und ausführlich mit allen Pros und Contras im gedanklichen Zusammenhang dargelegt, während sie in anderen Diskussionen häufig einfach nur als selbstverständlich referenziert, als gültig (oder ungültig) vorausgesetzt werden - oder eben unbekannt sind.

Mir gefällt an dieser Vortragsreihe allein schon, wie sie beginnt. Als erstes wird nämlich erläutert, was überhaupt man als ein Argument zu verstehen habe. Bevor die eigentliche Frage - Gibt es einen Gott - überhaupt angegangen wird, hält sich Gäb sinnvollerweise ein ganzes Weilchen damit auf, darzulegen, welche Art von Argumenten überhaupt dafür oder dagegen sprechen können, bzw. wie ein gültiges Argument strukturiert sein muß. Allein damit kann man ganze erkenntnistheoretische Seminare füllen, aber er findet genau die richtige Dosierung: nach rund zwanzig Minuten weiß man das Nötige über Argumente, um den nachfolgenden Erörterungen über die Gottesfrage im philosophischen Sinne folgen zu können.

Diese Erörterungen sind dann Information pur, ich kann nur jedem, der sich für das Thema interessiert, empfehlen, sie sich anzuschauen. Gegebenenfalls auch in Wiederholung, wenn's einem mal zu schnell gehen sollte und man eine Passage zuerst für irgendwie unlogisch hält. Ab und an verspricht sich Herr Gäb einmal, korrigiert sich selbst aber meistens sofort oder es gibt kleine Brüche, die zeigen, dass er manche Stellen rausgeschnitten oder wiederholt hat.

Ich selbst habe - bis auf den letzten Vortragsteil, wo Gäb "aktuelle" philosophische Positionen zur Gottes- und Religionsfrage vorstellt - jetzt zwar nicht wirklich viel überraschend Neues gelernt. Aber vieles, das ich schon kannte und dann wieder vergessen hatte, habe ich da neu entdecken können, beispielsweise die Unterschiede zwischen den "Gottesbeweisen" von Thomas von Aquin und Anselm von Canterbury oder warum das "kumulative Argument" eben nicht in einem bloßen Auflisten, d.h. lediglich der Summe unterschiedlicher Argumente besteht.

Professor Gäb (der sich hoffentlich demnächst mal seinen Hipsternippel sowie den Fünftagebart scheren läßt 😉 ) verwendet eine sehr gut auch für Laien verständliche Sprache. Wichtige Fachausdrücke werden meist ausführlich erklärt, "Fachchinesisch" kommt praktisch nie vor. Zwar wird klar, dass  er als Zielpublikum Philosophiestudenten anspricht, aber eben Studenten, die noch kaum mehr Fachspezifisches wissen als das, was ein durchschnittlicher Abiturient so mitgekriegt haben dürfte. Er hat eine angenehm sonore Vortragsstimme und ganz wichtige Begriffe werden im Hintergrund schriftlich eingeblendet, sowie ab und an auch mal das Portrait eines Philosophen, über den er gerade referiert. Diese Einblendungen sind aber dankenswerterweise sehr, sehr unaufdringlich, an keiner Stelle versucht er, wie es in so vielen "Erklärvideos" auf YT geschieht, mit tollen Illus, Grafiken, Charts, Filmschnipseln und ähnlichen optischen Gimmicks einen inhaltlichen Punkt zu machen.

Ich weiß nicht, ob in diesem Thread hier überhaupt sinnvollerweise viel zu diskutieren sein wird, denn Prof. Gäb positioniert sich in der Sache selbst nicht wirklich. Was er vorträgt, ist meines Wissens in der Fachwelt weitgehend unbestritten, es sind letztlich religionsphilosophiegeschichtliche Tatsachen, über die er eine Übersicht bietet. Man kann selbstverständlich je nach eigener Meinung die einen Stellen wichtiger und richtiger, die anderen eher unwichtig oder sogar irrig betrachten. Aber am Ende beantwortet Herr Gäb die Ausgangsfrage eben nicht, sondern hat nur die bekanntesten unterschiedlichen Antworten samt ihren Begründungen und Gegenpositionen vorgestellt. Als jemand, der die Ausgangsfrage mit einem deutlichen Nein! beantworten würde, habe ich in dem Vortrag doch eine ganze Reihe von Argumenten mitbekommen, die für ein "Ja" sprechen und nicht von vorn bis hinten Unfug, sondern wohldurchdacht und um intellektuelle Redlichkeit bemüht sind. Umgekehrt denke ich, dass auch religiös längst überzeugte Gläubige darin Gegenargumente finden können, die sie bisher nie ernst nehmen konnten.

Unter'm Strich denke ich, dass die unaufgeregte, um Sachlichkeit und Neutralität bemühte Weise, wie hier der "Stand der philosophischen Forschung" auf Einsteigerniveau dargelegt wird, helfen kann, in kontroversen Diskussionen zum Thema Verständnis für die jeweils andere Seite zu behalten.

Persönlich mache ich diesen Thread auch auf, um bei Bedarf (in anderen Diskussionen) schnell auf ihn verlinken zu können, sobald mal wieder ein altbekanntes und in Herrn Gäbs Vortrag thematiertes Argument auftaucht, bei dem ich denke, dass es falsch oder verkürzt verwendet wurde, oder wenn es mir zu umständlich wird, schon wieder einen Gedankengang wie z.B. das Theodizee-Problem in ganzer Länge darzulegen.

Genaugenommen möchte ich hier nur eine - wie ich finde - wertvolle Ressource mit Euch teilen: Von einem Fachmann gut aufbereitete, d.h. leicht zu verstehende Informationen über die Gottesfrage.

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Juli 16, 22

Da hier im Forum in letzter Zeit von verschiedenen Leuten auf verschiedene Arten bei der Errettung durch Christus der Freie Wille / die Freiwilligkeit, dass man auf Jesus zugehen müsse, die Entscheidung des Menschen und seine Antwort, betont wurde und dies der Idee der Rechtfertigungslehre entgegen steht, möchte ich das hier gerne zur Diskussion bringen.

Mir scheint es sinnvoll dies zu Beginn anhand eines Satzes aus der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre zu tun, die vom Lutherischen Weltbund und der Römisch-Katholischen Kirche erarbeitet und in meiner Heimatstadt unterschrieben wurde, und der sich seitdem noch weitere protestantische Kirchen angeschlossen haben:

(19) Wir bekennen gemeinsam, daß der Mensch im Blick auf sein Heil völlig auf die rettende Gnade Gottesangewiesen ist. Die Freiheit, die er gegenüber den Menschen und den Dingen der Welt besitzt, ist keine Freiheit auf sein Heil hin. Das heißt, als Sünder steht er unter dem Gericht Gottes und ist unfähig, sich von sich aus Gott um Rettung zuzuwenden oder seine Rechtfertigung vor Gott zu verdienen oder mit eigener Kraft sein Heil zuerreichen. Rechtfertigung geschieht allein aus Gnade.

Quelle

Meine Frage dazu lautet:

Mit welcher Begründung (gerne auch anhand der Bibel) sollte man als Christ dieser Aussage nicht zustimmen oder wo ist sie fehlerhaft?

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Juli 15, 22
Dies hier ist ein kleines Gedankenexperiment. Der Grundsatz der Prädestination lautet ja, dass es alleine Gottes souveräner Wille ist, der jemanden erwählt und rettet. Das bedeutet, dass nichts, was eine Person tut oder nicht tut, glaubt oder nicht glaubt, keine Herkunft oder Zugehörigkeit zu einem Volk, Kirche, Geschlecht oder sonst etwas diese Erwählung bestimmt. Dieser Logik folgend müssten sich die Erwählten zufällig und damit gleichmässig in allen Populationen der Erde befinden. Daraus ergeben sich diverse Fragen: was ist mit den Erwählten, die das Evangelium nicht hören? Sind diese dennoch gerettet, ohne den Namen Jesus gehört zu haben, sie sind ja erwählt? Wenn sie nicht gerettet sind, was geschieht dann mit ihnen? Gruss Lars
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Juli 13, 22


Hi,

heute mal in einem anderen Thema aufgeschnappt. 

Hätte es Paulus heute gefallen seine Briefe in der Bibel zu finden? Das Problem ist, seine Lehre sind seine Lehre und entsprach oft nicht der Linie Jesu. 
Auch urheberrechtlich könnte das ein Problem sein. Briefe gingen an Römet, Galater usw. 

Auch das bloßstellen  mancher Menschen in den Briefen finde ich als grenzwertig wenn dies In der Bibel steht…..auch die Streitigkeiten die er brieflich „ anvertraute“. 

Max

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Juli 09, 22

Hallo,

ich liebe die Bücher von Dallas Willard. Nur finde ich leider im Netz wenig zu seiner Richtung. Er war ja Professor und kein Pastor. Wird er als evangelikal gesehen? War er liberal? In den Büchern wird das nicht ganz klar. Und ich fände es total spannend. Falls ihr wisst aus welcher Richtung er kommt. Oder welche Richtungen ihn in den USA lesen. Dann schreibt bitte! 🙂

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Juli 05, 22

Mal eine wichtige Frage für mich: Ist jetzt Jesus ein Hurensohn und ein Sohn Gottes? Oder nur ein Huhrensohn? (Ich kenne mind. noch einen Bruder Jesu.)

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Juni 14, 22

Hi,

 

erst mal die Bibelstelle.

 

Jesu Grablegung

38Danach bat Josef von Arimathäa, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich, aus Furcht vor den Juden, den Pilatus, dass er den Leichnam Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu ab.

39Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe gemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund.

40Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit wohlriechenden Ölen, wie die Juden zu begraben pflegen.

41Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war.

42Dahin legten sie Jesus wegen des Rüsttags der Juden, weil das Grab nahe war.

 

Jesus wurde in ein ganz neues Grab gelegt.offensichtlich war zu Bestattung keiner da. Weder die Jünger, seine Mutter und andere. 

Kann es sein, das Jesus an einem Ort begraben wurde den niemand wusste. Eine Nacht und Nebelaktion. 

Demnach konnte das andere Grab, wo man Jesus vermutete, doch leer sein.

 

Der Josef, der war dann weg und tauchte im Wort  nicht mehr wieder auf. 

Irgendwie komisch.

 

M.

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1,572
Mai 02, 22

In der Bibel steht:

Hbr 4,15 Dieser Oberste Priester ist nicht einer, der kein Mitgefühl für unsere Schwächen haben könnte. Er wurde ja genau wie wir auf die Probe gestellt – aber er blieb ohne Sünde.

Wie versteht ihr das?

Ich verstehe das so, dass es keine Versuchung gibt, bei der ein Mensch sagen kann „So etwas hat Jesu nicht durchmachen müssen”.

Relevant wurde das in einem anderen Thema, wo ich darauf hinwies, dass ich die Meinung von Bonhoeffer, dass man zuweilen auf jeden Fall schuldig wird, nicht teilen kann. Bonhoeffer meinte ja, das ein Mord an Hitler auch Sünde wär, aber man so weniger Schuld auf sich lädt als wenn man nichts gegen Hitler unternimmt (die Pflicht, „dem Rad in die Speichen zu fallen”).

Das Gegenargument (das ich irgendwo gelesen habe) war dann, dass dies ja bedeuten würde, dass Jesus nicht so wie wir versucht wurde, weil Er ja ohne Sünde blieb, also nie in eine Situation kam, wo man lediglich die kleinere Sünde wählen kann.

Was meint ihr?

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2,107
Apr. 22, 22
Guten Morgen liebe Freunde. Es gibt in der Ukraine eine Gruppe chassidischer Juden, gegründet von einem Rabbi Nachmann, nämlich die Breslover Chassidim. Nun habe ich hier ein Bild, auf dem wohl die Grabstätte von deren Begründer abgebildet ist: https://images.jpost.com/image/upload/f_auto,fl_lossy/t_JD_ArticleMainImageFaceDetect/445135 Auf dem Tor steht: "Shar Moshe Itshaq", also Tor des Moshe Itshaq. Jetzt meine Frage an die Theologen uter euch, die vielleicht einen Draht zu den Juden haben: Was für einer war dieser Moshe Itshaq? Wieso hat das Tor diesen Namen?
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1,012
Apr. 14, 22
Vor knapp 2000 Jahren hat ein gewisser Jesus die Vorfahren, gegenwärtig lebenden und alle Nachfahren von den Sünden befreit, so wird es gesagt. War das Alles? Haben wir da etwas übersehen? Von was wollten (wollen) uns der Vater und der Sohn uns befreien? Wohin wollen uns Sohn und Vater ziehen? Die Engsicht auf die Sünden, denke ich, ist zuu kurz gedacht. Es ist nicht in die Zukunft von uns Menschen gedacht. chubzi
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2,131
Apr. 12, 22
Was mich als Nichttheologen einmal interessieren würde, ist folgendes. Falls bekannt - wie war der Aufbau des Staates in Israel während der Richterzeit? Waren diese Richter gewählte Richter? Falls ja, kann man jene Staatsordnung eigentlich mit dem Rätesystem vergleichen?
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905
Apr. 11, 22

Wenn gemäß der jüdischen Überlieferung Salomo viele Frauen hatte - ist dann gemäß dem jüdischen Gesetz (d. h. gemäß der schriftlichen bzw. mündlichen Tora) Polygamie (oder Polyandrie) erlaubt?

7
2,218
Apr. 05, 22
Ich lese gerade Levitikus. Und dabei treibt mich die Frage der Ökonomie um. Betracht man die Regel für "unbewusste"(!) Sünde und deren Opfer, die erbracht werden müssen. Dann würde ich mal behaupten, ein ehrlicher Jude würde sehr schnell bankrottgehen. Auch andere Dinge wie zum Beispiel das Opfer für Frauen nach der Regelblutung, die zwei Tauben erfordert. Wenn man die Zahlen der Bibel alleine für die Wüstenwanderung hochrechnet, dann kommt man auf gut eine halbe Milliarde Tauben, die in den 40 Jahren geopfert worden sein müssten. Zum Vergleich, man schätzt die heutige weltweite Taubenpopulation auf 400 Millionen Individuen. Es ist irgendwie von vorneherein klar, dass diese Gebote nie auch nur ansatzweise von irgend einer Generation Juden eingehalten wurde. Ausserdem stehen all die Ritualgebote im Narrativ sowohl in Exodus als auch in Levitikus ziemlich quer in der Landschaft. Da stellt sich mir schon die Frage, was tun die Ritualgebote da überhaupt.
27
1,477
März 16, 22
Lässt sich jemand nicht impfen, weil er sagt, Gott wird mich bewahren, er wird es nicht zulassen, dass ich erkranke. Ist das schon Gott versuchen?
51
2,090
Jan. 28, 22
Es gibt kaum einen Konflikt, Krieg oder Tragödie, die sich nicht in irgend einer Weise um eines dieser Themen dreht. Das Leid, welches wir Menschen einander und oft auch uns selbst zufügen, hat in seinem Kern wohl immer eines dieser Themen als Ursprung. Mir begann es dahingehend vor einiger Zeit zu dämmern, dies sind auch die grossen Themen in der Bibel. Sex wird mit Treue begegnet Macht, mit Gehorsam. Geld, mit Dankbarkeit. Diese Problemfelder wurden ja auch in anderen Religionen als solche identifiziert. Deren Lösungsvorschläge lauten allerdings oft sehr anderes. In einer säkularen Welt allerdings Wird der Sex befreit Die Macht reguliert und das Geld verteilt. Irgendwie aber scheint mir die säkulare Antwort keine wirkliche Lösung zu liefern, um das Leid zu lindern.
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2,023
Jan. 24, 22


Weil mein Text sehr umfangreich ist, werde ich ihn in zwei Teilen senden, also hier in zwei Threads veröffentlichen. Damit der Überblick gewahrt bleiben kann, setze ich jedes neue Unterthema in trennende Striche. ------------------------------------------------------------------------------------------------ Nachdem Alexander der Große weite Teile der damaligen Welt um 330 v. Chr. erobert hatte, breiteten sich nach den anfänglichen Wirren und Kriegen um seine Nachfolge die griechische Kultur und Philosophie über diese Gebiete aus. Um 330 v. Chr. begann somit das Zeitalter des Hellenismus. Es wird im Christentum oft behauptet, dass das biblische "aion" auch die platonische Bedeutung von Ewigkeit hätte, da die damalige griechische Philosophie (besonders auch durch die Juden in der Diaspora) Einfluss auf die Juden in Israel ausgeübt habe. Das habe ich auch hier im Forum häufig erlebt, wenn man eine ewige Strafe mit biblischen Argumenten nicht beweisen konnte und auch sowas wie: "Ja, aber die Pseudigraphien und...". Auch in der Philosophie und der Textforschung war der Stand der Forschung in den 60ger Jahren und teilweise noch in späteren Jahren (bis zu welchem genau weiß ich nicht) des 20. Jahrhunderts, dass der Platonismus die vorherrschende Philosophie im hellenistischen Zeitalter war. Man weiß heute, dass - der Platonismus als philosophische Strömung im 4. Jahrhundert v. Chr nach Platons Tod keine einheitliche Lehre mehr war (nur noch Teilbereiche, deshalb keine starke Strömung mehr) und früh im 3. Jahrhundert v. Chr Platons Philosophie zunächst untergegangen ist - Aristoteles in der damaligen Zeit nach seinem Tod wenig Bedeutung hatte - zur Zeit Alexanders des Großen die ethisch-materialistische Philosophie des Kynismus großen Einfluss hatte - danach, ab Anfang 3. Jahrhundert v. Chr, die ethisch-naturalistische Philosophie der Stoa die beherrschende Philosophie im Zeitalter des Hellenismus war. - für den unendlichen Ablauf von Zerstörung und Wiederentstehung des Alls, Bestandteil der Lehre der Stoa, ein anderes griechisches Wort als "aion" für die Unendlichkeit dieses Vorgangs benutzt wurde, nämlich "apeiron". - in den Schriften der Philosophie der Stoa bis ca 150 n. Chr. das Wort "aion" nicht vorzufinden ist, dafür aber "apeiron". - die Überlieferung der stoischen Schriften wenig stattgefunden hat, weil man aus christlichem Interesse seit Augustinus in Klöstern nach dem 4. Jahrhundert n. Chr. nur platonische Schriften übersetzt hat. - im 1. Jahrhundert n. Chr. der Mittelplatonismus (und etwa zeitgleich mit ihm der mit ihm verwandte Neupythagorismus) als Strömung entstand. - im 3. Jahrhundert n. Chr. der Neuplatonismus aus dem Mittelplatonismus hervorging. - Augustinus in einem Brief geschrieben hat, dass sehr viele seiner Zeitgenossen nicht an eine ewige Hölle geglaubt haben (aus einem seriösen und sehr anerkannten katholischen Online-Portal, das neben der Online-Übertragung der katholischen Enzyklopädie u.a. Briefe der Kirchenväter ins Englische übersetzt und öffentlich zugänglich gemacht hat). - eine richtige Textüberlieferung der Pseudigraphien nicht mehr angenommen wird und dass, besonders im Buch Henoch, viele Übersetzungsteile nachgewiesenermaßen nicht authentisch sind. - das Buch Henoch bei den Sadduzäern und den Pharisäern keinen Einfluss hatte ------------------------------------------------------------------------------------------------- zu: Platonismus als philosophische Strömung im 4. Jahrhundert v. Chr nach Platons Tod keine einheitliche Lehre mehr (nur noch Teilbereiche, deshalb keine starke Strömung mehr) und früh im 3. Jahrhundert v. Chr zunächst untergegangen https://de.wikipedia.org/wiki/Platon Zitat: Platon (altgriechisch Πλάτων Plátōn, latinisiert Plato; * 428/427 v. Chr. in Athen oder Aigina; † 348/347 v. Chr. in Athen) war ein antiker griechischer Philosoph. https://de.wikipedia.org/wiki/Ewigkeit_der_Welt#Platon unter: Platon die drei letzten Abschnitte https://de.wikipedia.org/wiki/Platonismus#Antike unter: Antike, 3. Abschnitt Zitat: Die Platoniker legten Wert darauf, die ursprüngliche Lehre Platons zu vertreten, und behaupteten, dabei nur jeweils eigene Akzente zu setzen. Allerdings war das Spektrum der Meinungen innerhalb des Platonismus breit, und manche Platoniker scheuten sich nicht, sogar zentrale Bestandteile der Lehre Platons zu modifizieren oder gar aufzugeben. So wandte sich schon Platons Neffe und Nachfolger als Leiter der Akademie, Speusippos, von Platons Ideenlehre ab. https://de.wikipedia.org/wiki/Ideenlehre 1. Abschnitt https://de.wikipedia.org/wiki/Platonismus#Antike unter: Antike, 2. Absatz Zitat: Die moderne Forschung unterteilt diesen antiken Platonismus in Entwicklungsstadien: Ältere Akademie (von Platon bis Krates von Athen) und Jüngere Akademie (von Arkesilaos bis Philon von Larisa), Mittelplatonismus und Neuplatonismus. Arkesialos war der erste Schulleiter der jüngeren Akademie. https://de.wikipedia.org/wiki/Arkesilaos 1. u. 2. Abschnitt https://de.wikipedia.org/wiki/Skeptizismus#Akademische_Skepsis Zitat: Der Begründer der akademischen Skepsis war der Scholarch (Schulleiter) Arkesilaos, der von ca. 266 bis 241/240 v. Chr. Oberhaupt der Akademie war. Von der Zeit des Arkesilaos an herrschte für rund 180 Jahre die Auffassung vor, dass endgültige Urteile nicht möglich seien und man praktizierte Urteilsenthaltung, Epoché. ... Nichts ist sicher und nicht einmal das ist sicher Zitat Ende ------------------------------------------------------------------------------------------------- zu: Aristoteles in der damaligen Zeit nach seinem Tod wenig Bedeutung https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Zitat: Aristoteles (griechisch Ἀριστοτέλης Aristotélēs, Betonung lateinisch und deutsch: Aristóteles; * 384 v. Chr. in Stageira; † 322 v. Chr. in Chalkis auf Euböa) war ein griechischer Universalgelehrter. Er gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Philosophen und Naturforschern der Geschichte. Sein Lehrer war Platon. https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles#Rezeption 1. Abschnitt Zitat Die Lehre des Aristoteles hat auf seine Schule, den Peripatos, nach seinem Tode weit weniger Einfluss ausgeübt als Platons Lehre auf dessen Akademie. Aristoteles wurde keine Verehrung zuteil, die mit derjenigen Platons bei den Platonikern vergleichbar wäre. 3. Abschnitt Zitat: Obwohl Aristoteles großen Wert auf die Widerlegung von Kernbestandteilen des Platonismus gelegt hatte, waren es gerade die Neuplatoniker, die in der Spätantike einen maßgeblichen Beitrag zur Erhaltung und Verbreitung seiner Hinterlassenschaft leisteten, indem sie seine Logik übernahmen, kommentierten und in ihr System integrierten. https://en.wikipedia.org/wiki/Ancient_Greek_philosophy#Aristotle Zitat: Aristotle's fame was not great during the Hellenistic period, when Stoic logic was in vogue, but later peripatetic commentators popularized his work, which eventually contributed heavily to Islamic, Jewish, and medieval Christian philosophy Inhalt: Der Ruhm des Aristoteles war nicht groß in der hellenistischen Periode, als die stoische Philosophie populär war. ------------------------------------------------------------------------------------------------- zu: zur Zeit Alexanders des Großen hatte die ethisch-materialistische Philosophie des Kynismus großen Einfluss https://de.wikipedia.org/wiki/Kynismus erste 4 Abschnitte https://en.wikipedia.org/wiki/Cynicism_(philosophy)#Philosophy unter: philosopy, letzter Abschnitt Zitat: Cynic philosophy had a major impact on the Hellenistic world, ultimately becoming an important influence for Stoicism. Übersetzung: Die Kynische Philosophie hatte eine große Auswirkung in der hellenistischen Welt und wurde schließlich zu einem wichtigen Einfluss auf die Philosophie der Stoa. https://en.wikipedia.org/wiki/Cynicism_(philosophy)#Other_Cynics unter: Other Cynics Zitat: There were many other Cynics in the 4th and 3rd centuries BC, including Onesicritus (who sailed with Alexander the Great to India), the skeptic Monimus, the moral satirist Bion of Borysthenes, the diatribist Teles and Menippus of Gadara. However, with the rise of Stoicism in the 3rd century BC, Cynicism as a serious philosophical activity underwent a decline,[3][58] and it is not until the Roman era that Cynicism underwent a revival. Inhalt: Der Kyniker Onesikritus segelte mit Alexander dem Großen nach Indien. ... Mit dem Aufkommen der Stoa ging der Kynismus zunächst unter. Inhalt Ende ------------------------------------------------------------------------------------------------- zu: danach, ab Anfang 3. Jahrhundert v. Chr, die ethisch-naturalistische Philosophie der Stoa die beherrschende Philosophie im Zeitalter des Hellenismus https://en.wikipedia.org/wiki/Stoicism#History unter: History, letzter Abschnitt Zitat: Stoicism became the foremost popular philosophy among the educated elite in the Hellenistic world and the Roman Empire,[17] to the point where, in the words of Gilbert Murray "nearly all the successors of Alexander [...] professed themselves Stoics." Übersetzung: Die Stoa wurde die am meisten populäre Philosophie in der gebildeten Elite in der hellenistischen Welt und dem römischen Reich zu dem Punkt wo, in den Worten von Gilbert Murray " nahezu alle Nachfolger Alexanders sich selbst als Stoicer bekannten". https://www.researchgate.net/publication/334280686_Hellenistic_Philosophy_in_Greek_and_Roman_Times kann man runterscrollen, ganzer Text vorhanden unter: . Introduction, 2. Abschnitt unten Zitat: The new philosophies that developed in Hellenistic Athens, especially Stoicism and Epicureanism, were not only non-original, second-class and minor, but they became the dominant philosophies of the next five centuries, and were extended from Greece to Rome and the distant provinces of the Roman Empire. Inhalt: Stoizismus und Epikureanismus wurden nach ihrer Entwicklung im hellenistischen Athen die dominanten Philosophien der nächsten 5 Jahrhunderte. Inhalt Ende Skeptizismus und Kynismus habe ich weiter oben bereits vorgestellt. Sie werden unter "Abstract" im Link auch als sehr einflussreich aufgeführt: https://www.researchgate.net/publication/334280686_Hellenistic_Philosophy_in_Greek_and_Roman_Times Ende 1. Abschnitt: Zitat: From the 4th century BC up to the first Christian centuries, Cynics, Stoics, Epicists and skeptical philosophers give a new role to philosophy. Und der Kynismus ging zunächst mit in den Stoizismus ein, wie weiter oben bereits aufgezeigt. Der Epikureanismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Epikur 1. Abschnitt Zitat: Epikur (altgriechisch Ἐπίκουρος Epíkouros; * um 341 v. Chr. auf Samos; † 271 oder 270 v. Chr. in Athen) war ein griechischer Philosoph, Begründer des Epikureismus und der epikureischen Schule. https://de.wikipedia.org/wiki/Epikur#Natur-_und_Erkenntnislehre Unter Natur - und Erkenntnislehre, 1. Absatz Zitat: Epikur übernahm Demokrits atomistische Lehre und entwickelte sie weiter. Mit ihrer Hilfe erklärte er die gesamte Wirklichkeit auf rein materialistische Weise, also mit konsequentem Verzicht auf alle transzendenten und metaphysischen Annahmen. Die Stoa: https://de.wikipedia.org/wiki/Stoa Zitat: Als Stoa (στοά) wird eines der wirkungsmächtigsten philosophischen Lehrgebäude in der abendländischen Geschichte bezeichnet. Es wurde von Zenon von Kition um 300 v. Chr. begründet. https://de.wikipedia.org/wiki/Stoa#Kernaspekte_der_Lehre unter: Kernaspekte der Lehre, 2. Abschnitt Zitat: Andererseits gibt es konstante Merkmale, die ihr einen unverwechselbaren Charakter geben. Sie finden sich in allen drei Bereichen des stoischen Lehrgebäudes, der Physik, die sich mit dem Kosmos und den Dingen im Kosmos befasst, der Logik, die auf Erkenntnis, Erklärung und Beweisführung gerichtet ist, sowie der Ethik, die sich mit dem menschlichen Leben beschäftigt und das Zentrum der stoischen Philosophie bildet. https://de.wikipedia.org/wiki/Stoa#Physik_und_Kosmologie unter: Physik und Kosmologie, 3. Abschnitt Zitat: Aus einem Urfeuer, dem Aither, entsteht in stoischer Sicht alles Seiende. Aller Stoff (Hyle) ist durch göttliche Vernunft (Logos) beseelt. So ist die stoische Lehre gleichermaßen materialistisch wie pantheistisch: Das göttliche Prinzip durchwirkt den Kosmos in allen seinen Bestandteilen und ist (nur) in ihnen anzutreffen. https://de.wikipedia.org/wiki/Pantheismus 1. Abschnitt, ab 4. Zeile: Zitat: „Als All-Einheitslehre behauptet der Pantheismus gegenüber den dualistischen Denkweisen und insbesondere der jüdisch-christlichen Schöpfungstheologie die Immanenz Gottes und die Ununterscheidbarkeit von göttlichem und naturgesetzlichem Wirken.“[3] Somit ist hier kein persönlicher bzw. personifizierter Gott vorhanden. ------------------------------------------------------------------------------------------------- zu: für den unendlichen Ablauf von Zerstörung und Wiederentstehung des Alls, Bestandteil der Lehre der Stoa, ein anderes griechisches Wort für die Unendlichkeit dieses Vorgangs benutzt wurde, nämlich "apeiron" https://en.wikipedia.org/wiki/Stoicism#Physics unter: Physics, 6. Abschnitt, letzte 4 Zeilen Zitat: The current Universe is a phase in the present cycle, preceded by an infinite number of Universes, doomed to be destroyed ("ekpyrōsis", conflagration) and re-created again,[27] and to be followed by another infinite number of Universes. Stoicism considers all existence as cyclical, the cosmos as eternally self-creating and self-destroying (see also Eternal return). Übersetzung: Das jetzige Universum ist eine Phase im gegenwärtigen Zyklus, vorangegangen von einer unendlichen Anzahl von Universen, dem Untergang verfallen (oder: dazu bestimmt), zerstört zu werden und wieder neugeschaffen zu werden und gefolgt zu werden von einer anderen unendlichen Anzahl von Universen, der Kosmos ist ewig sich selbst schaffend und sich selbst zerstörend (siehe auch unendliche Wiederkehr). Übersetzung Ende Die griechische Bezeichnung für infinite - unendlich, Unendlichkeit in der damaligen Stoa war nicht "aionos" sondern "apeiron": https://www.academia.edu/9816442/Ai%C3%B4n_and_Chronos_Deleuze_and_the_Stoic_Theory_of_Time kann man runterscrollen, ganzer Text vorhanden Informationen über John Sellars: https://en.wikipedia.org/wiki/John_Sellars und http://www.johnsellars.org.uk/ In dieser philosophischen Abhandlung argumentiert John Sellars gegen Thesen des Philosophen Deleuze, der seine Meinungen wiederum auf eine philosophische Arbeit von Victor Goldschmidt gründete. https://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Goldschmidt_(Philosoph) Zitat: Victor Goldschmidt (* 28. September 1914 in Berlin; † 25. September 1981)[1] war ein französischer Philosoph deutscher Herkunft. https://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Goldschmidt_(Philosoph)#Wirken Zitat: Goldschmidts Forschungsschwerpunkte lagen vor allem auf Platon und dem Platonismus, wozu er zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt hat, daneben auch auf Rousseau, Montesquieu und anderen. https://de.wikipedia.org/wiki/Gilles_Deleuze Zitat: Gilles Deleuze [ʒil dəˈløːz] (* 18. Januar 1925 in Paris; † 4. November 1995 ebenda) war ein französischer Philosoph Zitat Ende Hierbei geht es um den frühen Stoiker Chrysippus und andere aus der Epoche und um den letzten Frühstoiker Marcus Aurelius. https://de.wikipedia.org/wiki/Chrysippos_von_Soloi Zitat: Chrysippos von Soloi (* 281/276 v. Chr. in Soloi in Kilikien; † 208/204 v. Chr. https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Aurel Zitat: Mark Aurel[1] (* 26. April 121 in Rom; † 17. März 180 in Vindobona oder Sirmium), auch Marc Aurel oder Marcus Aurelius, war von 161 bis 180 römischer Kaiser und als Philosoph der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa. nochmal Link zum Text von John Sellars: https://www.academia.edu/9816442/Ai%C3%B4n_and_Chronos_Deleuze_and_the_Stoic_Theory_of_Time Im Text Seite 17: Zitat: Goldschmidt argues that there are indeed two conceptions of time in Chrysippus, the extended present that belongs and the infinite past-future separated by the durationless instant, but Goldschmidt suggests that Chrysippus was negligent when it came to terminology. However, that failure was rectified much later by Marcus, who used the term aiôn to refer to the infinite time of past-future. In support of this claim Goldschmidt cites Meditations 4.3, in which aiôn is conjoined with apeiros. Inhalt: Goldschmidt behauptete, Chrysippus sei nachlässig in seiner Terminologie bezüglich Zeit gewesen, denn eigentlich seien 2 Konzepte von Zeit in seinen Schriften erkennbar. Diesen Fehler habe Marcus (Aurelius) viel später wieder gut gemacht, indem er "aion" für die unendliche Zeit von Vergangenheit-Futur benutzte. Inhalt Ende unter: 2. The Early Stoics on Time, Seite 7 Seite 7-10 stehen Zitate früher Stoiker aus der Zeit vor Marcus Aurelius. Ich stelle nur das erste in meinen Text, weil es sonst zu lang würde. In allen Zitaten wird "unendlich" (infinite) mit "apeiron" wiedergegeben und "aionios" kommt nicht vor. S. 7 unten u. S. 8 oben: Zitat: (a) Diogenes Laertius 7.141: Time (chronos) too is incorporeal (asomatos), being the measure (diastema) of the world’s motion (kinesis). And time past and time future are infinite (apeiron), but time present is finite. S. 16 unten u. s.17 oben Zitat: In short, there is no explicit early Stoic discussion of aion in the surviving evidence. If we want to find this term in Stoic texts we must move forward some five hundred years from Chrysippus to Marcus Aurelius. Inhalt: Es gibt keine frühstoischen Diskussionen über "aion", erst Jahrhunderte später taucht der Begriff in stoischen Schriften auf, nämlich bei Marcus Aurelius. Inhalt Ende S. 17, ab oben: Hier erklärt Sellar, dass Deleuze seine These auf eine Passage in den Texten von Marcus Aurelius (Meditations, Meditationen) stützte (mit apeiron aionos), die Sellar aber durch eine andere Passage in Meditationen (mit apeiron chronos) widerlegt. S. 17 und 18 führt er beide Textstellen auf. Mir ist es nun hier im Zusammenhang nicht wichtig, ob Marcus Aurelius unter "aionos" "ewig" verstand oder nicht, da er um 130 n. Chr. lebte. Ryan j. Johnson bestätigt John Sellars Ausführungen: https://www.jstor.org/stable/10.3366/j.ctt1g050w8.20?seq=10#metadata_info_tab_contents Seite 279 (Pfeile rechts und links vom Text ermöglichen Umblättern), 3. und 4. Abschnitt Information zu Ryan J. Johnson: https://edinburghuniversitypress.com/ryan-j-johnson.html Andere Philosophen sind möglicherweise anderer Meinung, aber nur, was die Schriften des Marcus Aurelius und sein "aionos apeiron" anbetrifft: https://books.google.de/books?id=UXP5AQAAQBAJ&pg=PA25&lpg=PA25&dq=marc+aurel+on+chronos+and+aion&source=bl&ots=yN_4J-uNkN&sig=ACfU3U0xiPdHTMMZHNx30eubn1fca97npw&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjkyrezqYPyAhVC0uAKHeayB4oQ6AEwEHoECBEQAw#v=onepage&q=marc%20aurel%20on%20chronos%20and%20aion&f=false Linke Spalte, s. 25 (man kommt durch den Link aber direkt auf die Seite) 10. Zeile von unten: aion (apeiron aionos). Ganz unten sind Goldschmidt und Deleuze als Quellen aufgeführt. ___________________________________________________________________________ Ende erster Teil -------------------------------------------------------------------------------------------------
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Jan. 23, 22
am 8.12. Ein Feiertag für unsere katholischen Freunde Wie geht das wohl zusammen, der 8.12. und der 24.12 - kennt sich da jemand aus?
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Jan. 20, 22
Die Katholische junge Gemeinde stört sich daran, dass viele Menschen bei Gott sofort an einen alten weißen Mann mit Bart denken – und diskutiert deshalb neue Schreibweisen. Ein katholischer Verband will Gott künftig möglicherweise mit Gendersternchen schreiben. Die Schreibweise wäre dann "Gott*". Eine andere Option, die derzeit diskutiert wird, ist "Gott+", also mit einem Pluszeichen, das aber auch als Kreuz gelesen werden könnte. All das solle deutlich machen, dass Gott nicht automatisch als alter weißer Mann mit Bart gedacht werden könne.
Also die Idee mit dem + finde ich doof, aber Gott* das hat was.
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Jan. 15, 22
Als Reaktion auf die Behauptung in einer anderen Diskussion das sie Menschwerdung Gottes und die Erlösung durch die Passion keinen Sinn macht wenn es sich bei der Schöpfungsgeschichte "nur" um einen Mythos handelt hier mal eine Definition von Mythos:
Unter einem Mythos werden diejenigen Erzählungen verstanden, die durch die Imagination einer paradigmatischen, d.h. bedeutsamen Geschichte die Welt raumzeitlich ordnen und damit Handlungsanweisungen für Individuen wie für Kollektive anbieten.”
David Atwood, “Schwellenzeiten“, Ergon 2019, S. 26) Und hier stolpert man darüber das Problem einen wissenschaftlichen Wahrheitsbegriff (historisch wahr) zu verabsolutieren , es gibt natürlich auch wahre und falsche Mythen , außerdem natürlich auch gute und schlechte Mythen.
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Dez. 15, 21
Hallo zusammen und Grüß Gott Ich habe mal wieder eine Theorie, die ich gerne mit Euch teilen möchte. Es geht um die Geschichte, wo Gott zu Moses sprach, in Form eines brennenden Dornenbusch. Das phantastische daran ist, dass der Busch nicht verbrannte. Ich denke man sollte Kerzen herstellen mit dem Zusatz von Dornen oder der Äste von dem Busch. In der Bibel steht, der beruhigende Rauch für Gott. Und ich hoffe, dass ich Gott zu Weihnachten ein schönes Geschenk mache, mit dieser Theorie. Ich wünsche Euch eine wunderschöne Weihnachtszeit! liebe Grüße SpaceDirk
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Dez. 09, 21
Die B-Theorie der Zeit ist die Bezeichnung für eine von zwei Positionen zur zeitlichen Abfolge von Ereignissen in der Philosophie der Zeit. Laut der B-Theorie ist der Fluss der Zeit eine Illusion, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind gleichermassen real. In dieser Vorstellung "wird" man nicht sondern man "schreitet fort". Im Gegensatz dazu ist die A-Theorie ein "Werden", die Vergangenheit ist passé und existiert nicht mehr, und die Zukunft ist nur ein potenzieller Zustand, nur die Gegenwart existiert in der A-Theorie. Die B-Theorie der Zeit hat die Unterstützung von Physikern erhalten. Dies ist wahrscheinlich auf ihre Kompatibilität mit der Physik und die Tatsache zurückzuführen, dass viele Theorien wie die spezielle Relativitätstheorie, das ADD-Modell und die Brane-Kosmologie auf eine der B-Theorie ähnliche Theorie der Zeit hindeuten. Ich sehe in der B-Theorie auch eine Philosopie die, dinge wie Freier Wille, Prädestination, Ewigkeit, und einen Zeitlosen Gott besser erklähren, als dies die A-Theorie tut. Seit ihr dem Konzept schon mal begegnet, was ist euere Meinung dazu?
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Dez. 08, 21
Ich habe vor einiger Zeit diesen Artikel gelesen, leider ist die Diskussion dazu etwas entgleist, da mein eingangs Post wohl etwas zu provokant und taktlos war. Die Frage beschäftigt mich aber nach wie vor. Für mich ist Angst im Evangelium oder in Bezug auf Gott vollkommen fremd. Als ich mich mit 16 bekehrt habe, und anfing in die Jungendgruppe zu gehen, war die Motivation dazu eine Sehnsucht nach Gott, auf meine Sünde habe ich mit Scham und Trauer, aber nicht mit Angst vor einer ewigen Verdammnis reagiert. Ich habe als Teenager auch viel Druck, was den Umgang mit dem anderen Geschlecht, Kleider, Musik und Sprache betraf, erlebt. Ich empfand dies aber nie als beängstigend, oder unterdrückend. Die Androhung von Strafe mag wohl Teil der biblischen Theologie sein, aber irgendwie löste und löst dies nie Angst in mir aus. Liegt das nur an der Art der Verkündigung, an den persönlichen Beziehungen oder meinem Typ, einer Kombo der dreien oder anderen Faktoren? Wie kommt es, dass eine Predigt zum Thema Selbstaufgabe, Gehorsam, Nachfolge, Disziplin in mir weder Druck noch Angst auslöst doch für andere dies ein Trigger ist. Ist da ein anderes theologisches Fundament da, oder ist das wirklich nur Persönlichkeit? Oder andersherum gefragt fehlt meiner Theologie irgendwas, wenn ich keine Angst vor der Strafe Gottes habe? Ist die Angst, um die Bestrafung meiner nicht Christlichen Freunde richtige Motivation evangelistisch tätig zu sein? «Sünder in der Hand eines Wütenden Gottes.» von Jonathan Edwards baut seine komplette Botschaft auf dieser Angst auf, und er war immerhin eine zentrale Figur in der Grossen Erweckung in Nord Amerika. Kann man ohne eine gewisse Portion Angst vor der Straffe Gottes wirklich Christ sein? Ich erlebe das Gegenteil, aber das biblische Zeugnis deutet manchenorts in eine andere Richtung. Und zuletzt; wie predigt man über Disziplin, dem selbst Sterben, hingebungsvoller Nachfolge, uä. ohne zu Triggern? Ich habe es mir zu Gewohnheit gemacht meine Predigten immer mit der freimachenden Botschaft des Evangeliums zu beenden, selbst wenn ich über schwierige Themen predige. Ich löse provokante Aussagen in einer Predigt immer positiv auf, und ich verwende nie Ironie (zurecht wie sich herausstellt, da es für manche wohl verletzend ist.), gibt es da noch mehr Methoden?
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Dez. 01, 21
Zum Ende Schöpfung wurde festgelegt "Ich Schöpfer, du Geschöpf", das ist doch schon eine Trennung. Der Schöpfer scheint sich auch nicht als Teil seiner Schöpfung zu verstehen. Auch der Mensch wurde vom Rest der Schöpfung abgetrennt. Der Herr nahm ein wenig nassen Staub, formte daraus den Adam und hauchte ihm seinen Odem ein. Dann pflanzte er einen Garten, stellte den Adam rein und erklärte die Baumfrüchte. Der Herr beschloß das er dem Adam eine Hilfe erschaffen werde und all die Tiere paßten nicht. So setzte er den Adam unter Vollnarkose, entnahm ihm etwas und formte daraus die Eva. Auch die Eva war(ist) somit kein Teil der Restschöpfung. Wenn wir Menschen von Gott reden denken wir an ein Wesen das weit weg von uns ist, wir definieren eine Trennung. Ein christlicher Denker, Anselm von Canterbury, verortet Gott hinter einer nicht mehr überwindbaren Denkmauer. Also ist diese Mauer eine Trennung zwischen Gott und den Menschen. Das hört sich nach "Wasch mich, aber mach mich nicht naß" an. Können wir Menschen dem Herrn so nahe kommen das wir ihm in die Augen schauen? Gibt es etwas das Gott und der Mensch gemeinsam haben? Ich denke nur über Gemeinsame können wir die Trennung überwinden. chubzi
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Nov. 27, 21
Hallo zusammen, Alescha hat [url=https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?ctrl[post_uid]=12893603]in einem anderen Thread[/url] einen bemerkenswerten Artikel verlinkt:
Bauer erlebte Menschen in seiner Klinik, die die Krankheit bis zum Schluss leugneten. Die mit Gewalt drohten gegen das Klinikpersonal. »Die glauben unserer Covid-Diagnose nicht.« Selbst nach langer Beatmungszeit werde weiter geleugnet, die Behandlung angezweifelt. Mitunter bis zum eigenen Tod.
Tatsächlich kenne ich auch einen Menschen, der mittlerweile selbst äußerst aggressiver Corona-Leugner ist: "CORONA GIBT ES NICHT!!!" - und das mit einer derart erschreckenden Vehemenz, daß es wahrhaft zum Fürchten ist. Im Chat eben begegnete mir ein User, der ziemlich resigniert nach Lk 16,31 zitierte angesichts des unglücklichen Corona-Geschehens und der vielen, viel zu vielen Leugner:
Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.
Warum ist das so? Man hat jetzt Wissenschaftler und Mediziner, das Virus ist zwar mit eigenen Augen nicht sichtbar, aber jeder sieht die Auswirkungen. Muß erst ein Corona-Toter auferstehen? Im Text steht, sie würden sich auch dann nicht überzeugen lassen... Warum nicht? Was reißt den Menschen so derart vom Glauben weg, auch wenn er die offenbare Wahrheit in aller Deutlichkeit vor Augen hat? Liebe Grüße, Plueschmors.
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Nov. 23, 21
Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen." Im Internet habe ich vergeblich nach einer Auslegung über den Vers 12 gesucht "Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen." Was bedeutet dieser Satz? Deutet er vielleicht auf die Zeiten hin, in denen der Mensch durch Forschung die Zusammenhänge der Schöpfung erkennen wird? In denen der Mensch verstehen wird / verstehen werden muss(!) Daß das Leben wirklich so abläuft, wie Jesus es in 3 Jahren versucht hat, den Menschen zu beschreiben? Oder bedeutet dieser Satz vielleicht, daß der christliche Glaube, im Gegensatz zum Glauben des Volkes Israel der mit der Thora, dem Pentateuch, usw. statisch festgeschrieben war, dynamisch sein soll, daß der heilige Geist nicht eine "Zauberwaffe", sondern eher ein geistlicher/geistiger Entwicklungshelfer ist, der die Menschen weg von starren Kirchen, hin zu sich entwickelnden Menschen leiten soll? Mich wundert es immer wieder, daß genau das, was Paulus bei einigen Gemeinden rügte, z.B. sexuelle Ausschweifungen bis heute nicht aufgehört haben. Eigentlich ist bis heute, 2000 Jahre lang durch die Verbreitung des Christentums kein bedeutender Wandel eingetreten. Fragt jetzt nicht "Schon mal was vom Teufel, oder Widersacher gehört?" Dann antworte ich darauf, daß es einen Schild des Glaubens gibt, der die brennenden Geschosse des Feindes abwehrt, sofern man denn damit geübt ist, umzugehen. Wer kann denn von sich behaupten, daß er/sie so trainiert ist, um mit dem Schild des Glaubens durch ein Sperrfeuer brennender Pfeile unbeschdet durchzukommen? Wir laden einerseits für alle elektronischen Geräte regelmäßig Updates herunter. Und wir gehen andererseits mit einem 2000 Jahre altem Betriebssystem um, von dem wir die feste Überzeugung haben, es sei immer noch aktuell. Wie ist es denn mit den Propheten des AT? Besteht nicht der Kanon des AT aus immer neuen "Updates" in Sachen Gottesanbetung? Sind nicht auch die Briefe der Apostel "Updates" gewesen? Aber mit dem Weggang der Apostel wurden 'bedrückende Wölfe' prophezeit. In den letzten 2 Jahrhunderten sind wissenschaftliche Erkenntnisse zutage gefördert worden, die bis dorthin völlig unbekannt waren. Wer wusste denn bis vor einigen Jahren etwas von Quantenphysik? Von Teilchen, die sich teilen können und an zwei unterschiedlichen Orten immer exakt die gleiche synchrone Bewegung vollbringen? Hätten die Jünger etwas von Jesus über Quantenmechanik, Atomphysik, Funkwellen, Laser, Brennstoffzellen, usw. erfahren können? Natürlich. Jesus als Schöpfer muss das alles gekannt haben, sonst hätte er es nicht erschaffen können. Hätte Jesus seine Jünger damit überfordert? Natürlich! Sie hätten ihn für 'durchgeknallt' gehalten. Und nun nochmal zu meiner Frage von Eingangs: Was bedeutet für Euch dieser Satz: "Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen."
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Nov. 21, 21
Hallo ihr Lieben, ich bin heute über ein Buch gestolpert "Glauben Lieben Hoffen" und schockiert über die Rezensionen, die klar machen, dass der Inhalt mit Irrlehren gespickt ist. Jetzt stellt sich mir die Frage: Ist das wirklich die Theologie, die in den Freikirchen EfG und FeG praktiziert und gelebt wird? Glauben diese Gemeinden wirklich nicht, dass es die Sintflut gegeben hat, Maria Jungfrau war!!! und die biblischen Prophetien des AT sich in Jesus erfüllt haben?? Wie kann es sein, dass solche Bücher von christlichen Verlagen angeboten werden?? Bin total geschockt und hoffe, damit nicht ganz allein zu sein ... Liebe Grüße Schlamuetzel Nachtrag vom 24.10.2021 14:40:16 Mittlerweile habe ich eine Stellungnahme der FeG im Netz gefunden und bin, was die FeG betrifft zumindest ein wenig erleichtert, wenn ich das lese: https://feg.de/gfbl-zum-buch-glh/
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2,966
Nov. 21, 21
Ich erinnere mich an einen Beitrag, in dem behauptet wurde, (ich gebe es mal dem Sinne nach wieder) Jesus sei "nicht unbedingt Bruder, sondern werde als Freund und Herr angesehen. Und man könne im Forum schon gar nicht schreiben, Jesus sei "unser" Bruder." Nun, ich kann mir nicht 100% sicher sein, aber ich möchte schon behaupten, die meisten in diesem Forum glauben wohl schon an Jesus. Dazu sagt die Bibel folgendes: Johannes 1,12: so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht [o. die Macht, die Vollmacht], Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; Matthäus 16,16: Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona[4]; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Jesus = Sohn Gottes Menschen, die an Jesu Namen glauben = Kinder Gottes (Kinder = Männer und Frauen = Söhne und Töchter) Schlussfolgerung: Wenn also Jesus der SOHN Gottes ist, und die Bibel sagt, daß Menschen, die an den Namen Jesus glauben, das Recht haben KINDER GOTTES zu sein, was sind denn dann Kinder unter sich? BRÜDER und SCHWESTERN. Und damit ist für mich zweifelsfrei bewiesen, daß Jesus unser Bruder ist. Gibt es dagegen ein anderes biblisches Argument? Vielleicht Johannes 15,15? Da sagt Jesus, daß ER sie Freunde nennt, weil ER seine Jünger erwählt hat, nicht sie ihn: Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn der Sklave weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe.
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Nov. 21, 21


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