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Theologie

Von ganz schön schwierig bis ganz schön praktisch
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Aus einem anderen Thread:
Veröffentlicht von: @hkmwk
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Es gibt keine Reinkarnation.
Was sind Deine Belege dafür?
So wie jeder Mensch nur einmal sterben muss, danach kommt er vor Gottes Gericht, (28) ...
Nun, Juden sagen, es gibt Reinkarnation. Asiaten sagen es gibt Reinkarnation. Debora71 und hkmwk sagen es gibt keine Reinkarnation. Meiner Erfahrung nach ist es sehr sicher, dass ich schon einmal inkarniert war. Wenn es dass also nicht gibt, dann sind die Alternativen zu suchen. Gibt es eine deutsche Übersetzung mit Widerlegung der einzelnen Sätze des Buches "Shaar Ha Gilgulim"? Hier englisch etwas dazu: https://www.chabad.org/kabbalah/article_cdo/aid/380302/jewish/Gate-of-Reincarnations-Introduction.htm Hier auf Sefaria.org. Ich kann es nicht lesen, ist hebräisch. https://www.sefaria.org/Sha'ar_HaGilgulim.1?lang=bi Amazon: https://www.amazon.de/-/en/Isaac-Luria/dp/0972792406
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Juni 05, 21
oder wie heißt eine weibliche junge evangelische Präses auf deutsch? Anna-Nicole Heinrich, 25 J, "ist die jüngste Präses in der Geschichte der EKD-Synode. Sie wurde von der bayerischen Landeskirche in das Kirchenparlament gewählt, dem sie zuvor als Jugenddelegierte angehörte. Nach Abschluss ihres Philosophiestudiums belegt Heinrich seit 2019 die Masterstudiengänge Digital Humanities und Menschenbild und Werte in Regensburg. Sie arbeitet als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität und ist stellvertretende Vorsitzende der evangelischen Jugend in Deutschland." https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/anna-nicole-heinrich-evangelische-kirche-waehlt-philosophiestudentin-zur-neuen-praeses-a-77de1129-58b1-473b-baf3-b580df3dc735 Eine höchst überraschende Wahl, wie ich finde. Ob sie wohl jugendliche Frische in die Kirche einbringen und Menschen wieder für Gott begeistern kann? Was meint ihr?
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Juni 04, 21
Hallo, Yogmann42 ... Du schriebst folgendes in dem anderen Thread "DER Islam und DER Yogmann": "Ich stehe auf einer Seite, die einem nicht nur Sympathien entgegenbringt: Ich glaube an die Allaussöhnung durch Jesus. Denn Seine Gnade reicht, soweit der Himmel ist. Das wäre aber einen extra Thread wert. Jedes Knie wird sich mal beugen vor Ihm." Setzt Du bei diesem Glauben an die Allaussöhnung voraus, dass ein Mensch erst an Jesus glauben muss, um die Allaussöhnung zubekommen? Oder glaubst Du, dass das ein Automatismus ist?
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Mai 30, 21
Hallo liebes Forum! Bei vielen verschiedenen Threads zu den unterschiedlichsten Themen hatte ich irgendwann den Eindruck, der jeweilige Meinungsunterschied ist nur die Oberfläche von etwas Anderem, nämlich dem unterschiedlichen Verständnis von: Was ist eigentlich Sünde? Auch die Bibel redet über Sünde auf unterschiedliche Weise. Das, was den meisten, auch Nichtchristen, zuerst einfällt, ist wohl, dass Sünde im Plural benutzt wird, es also mehrere Sünden gibt, und dass Sünden etwas sind, was man begeht, durch Handeln, Denken und Unterlassen. Auch durch Fühlen? Daher kommt dann auch das Verb „sündigen“. Solche Sünden stellen ein Problem dar, und dessen Lösung nennt sich „Vergebung.“ Daneben, oder eher darunter, kennt die Bibel aber eine andere Redeweise von Sünde, meist im Singular, hin und wieder auch im Plural. Die Sünde ist hier vorgestellt als eine Macht, manchmal sogar eine personale Macht. Sie ist eine Macht, unter deren Gesetz Menschen gefangen sind, deren Knechte, besser Sklaven, sie sind:
Römer 6,20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit.
Römer 7,14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.
Sie ist es, die den Tod über die ganze Schöpfung bringt.
Römer 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wieviel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus. 18 Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. 19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten. 20 Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden, 21 damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.
Dies kam zwar durch die Sünde des einen, hatte dann aber zur Folge, dass alle gesündigt haben.
Römer 5,12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.
Wir können aber weder aus der Bibel noch aus der Natur bestreiten, dass der Tod nicht erst Menschen betrifft, die mehr oder weniger bewusst sündigen, sondern die ganze Schöpfung. Ganz passend dazu kann David im Alten Testament schon schreiben:
Psalm 51,7 Siehe, ich bin als Sünder geboren.
Die Sünde ist also eine Macht, die über die Menschen und die ganze Schöpfung herrscht. Durch sie, so stellt es sich die Bibel vor, ist erst der Tod in die Welt gekommen. Der Mensch wird, biblisch gesehen, nicht dadurch zum Sünder, dass er sündigt. Sondern er sündigt, weil er schon immer ein Sünder ist. David und Paulus stellen hier keine Theorie auf, wie es denn kommt, dass ein Mensch als Sünder geboren wird. Sie stellen einfach nur fest, dass es seit dem Sündenfall so ist. Die so vorgestellte Sünde ist ein weitaus größeres Problem. Seine Lösung heißt „Errettung“ oder „Erlösung“.
Psalm 39,9 Errette mich aus aller meiner Sünde
Die Sünde in diesem biblischen Sinn ist also eine Macht, die alles und alle gefangenhält und durchdringt, schon bevor sie denken können. Bedürftig, von ihr erlöst zu werden, sind nicht nur Menschen, die bewusst sündigen, sondern die ganze Schöpfung. Oder auch, die Sünde wird als eine personale Macht vorgestellt, die vernichtet werden muss. Und weil das nicht geht, ohne alle, die in ihr gefangen sind, mit zu vernichten, wird einer „zur Sünde gemacht“ und stirbt.
2. Korinther 5,21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.
Der Zusammenhang von Tod und Sünde wird aber auch noch anders dargestellt. So werden die, die noch nicht erlöst sind, als „tot“ bezeichnet:
Römer 6,13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin, als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.
Epheser 2, 4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr selig geworden -;
Kolosser 2,13 Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden.
Ein drastisches Bild, wenn man es ernstnimmt. Und andersherum sind die, die in Christus hinein getauft wurden, nun für die Sünde tot. Diese Macht der Sünde hat daher, in rechtlichen Kategorien auch keinen Anspruch mehr an sie.
Römer 6,2 Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind? 3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? 4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. 5 Denn wenn wir mit ihm verbunden und ihm gleichgeworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein. 6 Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, so dass wir hinfort der Sünde nicht dienen. 7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.
Sünde ist, wenn ich es hier recht verstehe, deutlich mehr als ein Schönheitsfehler oder eine schuldhafte Handlung. Sie ist etwas, was den Menschen vollständig korrumpiert, gefangennimmt, kaputtmacht, tot hält. Sie bewirkt, dass der Mensch gar nicht anders kann, als dann auch zu sündigen. Sie ist nicht nur etwas, was vergeben werden muss (das auch!), sondern etwas, wovon wir erlöst werden müssen. Das mal als sehr langen Einstiegsimpuls. Wenn der nicht schon genug Gesprächsstoff bietet, hätte ich ein paar Fragen: - Würdet ihr es auch so sehen, dass wir laut der Bibel sündigen, weil wir Sünder sind? Oder werden wir erst durchs Sündigen zu Sündern? Wäre es im letzteren Fall theoretisch denkbar, dass noch einmal ein Mensch lebt, ohne zu sündigen, so wie Jesus? - Ist das Bild vom „tot sein“ in Sünden angemessen, oder findet Ihr es übertrieben? Immerhin: Wer tot ist, kann sich auch auf den engagiertesten Zuruf hin nicht fürs Leben entscheiden. Wer tot ist, merkt nicht mal, dass er tot ist. Zum Glauben an Jesus zu kommen und frei von der Sünde zu werden, würde also einer Totenauferweckung entsprechen. Und wer dann erstmal lebt, kann im Regelfall nicht anders wollen als sich für das Leben zu entscheiden. Oder ist „tot in Sünden“ nicht ganz so „tot“ zu verstehen? - Ist es auch Eurer Meinung nach so, dass die Sünde den ganzen Menschen durchdringt, also auch der ganze Mensch erlöst werden muss? Oder gibt es Aspekte, Teile, Bereiche im Menschen, die auch ohne Gottes Wirken in der Lage sind, die Sünde zu erkennen und sich von ihr abwenden zu wollen? Nach meinem Verständnis dessen, wie die Bibel über Sünde redet, ist "tot" durchaus das angemessene Bild. Die Sünde und mit ihr der Tod herrscht von Anfang an in unserem Leben. Darum kann niemand anders, als zu sündigen. Darum ist jede Abwendung von der Sünde zu Jesus hin mit einer Totenauferweckung zu vergleichen, zu der der Mensch nichts beitragen konnte, da er ja tot war. Darum ist der ganze Mensch erlösungsbedürftig. Aber vielleicht entdeckt Ihr ja doch irgendwo Ausnahmen.
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Mai 13, 21
Es wird uns immer wieder mal angeraten "Vertrau auf Gott". In der Schrift wird gezeigt das Menschen auf Gott vertrauen. Abram vertraut Gott. Ebenso Moses,David, Josef und Josef, Maria usw. Wird aber in der Schrift erzählt das Gott einem Menschen vertraut? Mir ist Nichts bekannt, oder übersehe ich etwas?Sollte nicht von gegenseitigem Vertrauen gesprochen / berichtet werden? chubzi
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Mai 05, 21
In einer anderen Diskussion begegnet mir immer wieder Verwunderung, wenn ich mich als Suchenden bezeichne, oder aber mir werden diverse Lösungsvorschläge gemacht, wo etwas zu finden wäre. In Martin Schleske's "Der Klang", das die Lebensbetrachtungen eines Geigenbauers beschreibt, findet sich folgende Stelle: IN einem Psalmwort heisst es "Denen, die Gott suchen, wird das Herz aufleben" (69,33). Es ist bemerkenswert, dass dieses Wort nicht vom Finden, sondern vom Suchen spricht! und weiter: Es ist eine subtile Form des Unglaubens, wenn man sich an das, was man glaubt, gewöhnt hat. Es ist kraftlos. Ein wacher Glaube kann sich weder an Gott noch an die Welt gewöhnen. Denn in der Gewöhnung ist die Seele ohne Hoffnung, und der Geist ist ohne Fragen. Das Leben ist reizlos, wenn man die Dinge hinnimmt und darum auf nichts mehr reagiert. Anpassung (biologisch: Adaption) bedeutet, dass die Reize ausgeblendet werden. Die Antwortrate der Zellen nimmt ab. Es kommt dann zu keiner Reaktion mehr. So ist es auch im Glauben: Antworten des eigenen geistigen Milieus beruhigen. Doch manchmal tun sie das so sehr, dass man über ihnen schläfrig wird. Es findet keine Reaktion mehr stat. Das Ende der Adaption ist ein reizloses Leben. Wo seht Ihr Euch? Bei den Suchenden oder jenen, die gefunden haben?
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Apr. 09, 21
Mir stößt immer wieder mal auf das hl. Familie als ganzzz arme Leut kolportiert (dargestellt) wird. Auf mich wirkt es zwanghaft. Gibt es einen Grund dafür? Josef der Zimmermann der später als Jochmann gearbeitet hat, war meiner Meinung kein Armer Schlucker. Er war sicherlich nicht ein reicher Krösus, aber echt Arm wahr er nicht. Warum wird auf dieses Armsein gepocht? chubzi Nachtrag vom 29.03.2021 22:18:22 "Gibt es einen Grund dafür?" für die Darstellung als Arme Familie.
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Apr. 02, 21
Hallo Ein in christlichen Kreisen vorsichtig behandeltes Thema .... Mir kommt da eine Szene aus einem Film Matrix , in dem Neo gefragt wird ( wenn ich mich richtig erinnere ) , ob er denkt , das ihn ( sinngemäß ) die Prophetie - er war gerade bei einer "Prophetin" - dazu " gezwungen" hätte die Vase um zu werfen ? Ist also Prophetie ein Blick in die Zukunft der unabänderlich ist ? Ich denke es gibt verschiedene Prophetien . Die , die mein Leben tangieren , sehen eher so aus , das es heißt : "Wenn ich so und so auf Gott reagiere reagiert auch Gott entsprechend seines Planes oder auch nicht , falls ich mich nicht den Anforderungen stelle .." Wenn ich an die armen Propheten im AT denke , Jeremia z. B. , hat der den anderen immer zwei Alternativen "vorgesetzt" mit den entsprechenden Konsequenzen . In gewisser Form haben die , die Jeremia angesprochen hat , ihre Zukunft in der Form selbst gewählt in dem sie die ein oder andere von Jeremia vorgesetzte Alternative durch ihr handeln selbst "gewählt" haben . Es war offensichtlich das Gott dann die Zukunft so oder so beeinflußt hat , je nachdem wie sich "die Angesprochenen" reagierten . Habt ihr selbst Erfahrungen mit Prophetien - gute oder schlechte - die euer Leben "beeinflußen" ? Gruß Magnus
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März 21, 21
Nachdem in einem anderem Forum hier zum Thema Taufe und Gemeindezugehörigkeit keiner sich mehr recht zu äußern wusste, um ja nicht seinen Gesprächspartner in seinem Taufverständnis zu verletzten - ihn gar den Glauben abzusprechen beim Ausbreiten des eigenen Taufverständnisses möchte ich hier einen zweiten Versuch (auf Anraten der Moderation) starten. Was bedeutet Taufe für euch. Ab wann bin ich getauft und wie wirkt sich das aus in eurem Leben (vorher und nachher) - was meint ihr?
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März 20, 21
Hallo Ich hatte Bio und Physik LK . Ich weis , das ich mich mit dem folgendem Ansatz auf dünnem Eis bewege . In der Bibel wird von einer negativen Salbung ( ich übersetze das als eine zerstörende Kraft ) geredet . In erster Linie betrifft das Personen . Aber ich denke auch Dinge . Als Versuchsballon - und jeder darf darüber lachen - starte ich folgenden Versuch . Gesetz den Fall die Corona Viren habe eine solche negative Salbung was könnte man dagegen tuen ? Da Gott eher für so was "eingerichtet" ist werde ich ihn darum bitten , diese negative Salbung zu neutralisieren . Auf eine Versuch kommt es an . Lächerlich mache ich mich hier sowieso . Gott , bitte nimm diese negative Salbung von den Corona Viren in Deutschland . Amen Gruß Magnus
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März 01, 21
Mir geht es jetzt nicht um die Unterschiede der Aufzähkungen. Mir geht es um die unterschiedlichen Wurzeln der beiden Stammbäume. Im Matthäus-Stammbaum liegt die Wurzel bei Abraham, nicht bei Abram. Abram hatte sich ja von seinen Vorvorfahren gelöst. Entsprecheend der aufforderung des Herrn. Im Lukas-Stammbaum liegt die Wurzel bei Adam, bei Gott. Der Ausgangspunkt ist somit ein Unterschiedlicher. Im Matthäus wird Stammbaum als rein jüdischer dargestellt. Im Lukas wird die gesammte Menschheit einbezogen, und sogar Gott noch hinzugenommen. Der Bezug zu David ist in beiden Stammbäumen schwach, und als Königsanspruch nicht unbedingt zwingend. chubzi
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Feb. 18, 21
Hallo In einem anderen aktuellen Thread wurde über die "korrekte Lehre" diskutiert . Wann ist eine Lehre korrekt ? Der Praktiker würde sagen , wenn man sie anwenden kann und sie "funktioniert" . Der Theoretiker würde sagen , erörtern wir sie theoretisch und versuchen wir daraus einen Konsenz zu finden . Ein Problem mit dieser Lehre von Gott ist das es keine Lehre von Gott ist sondern mit Gott ist . Wenn man sich also nicht mit Gott einläßt kann er einen auch nicht in alle Wahrheit führen ( Joh. 16 ; 13 ) . Gruß Magnus
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Feb. 04, 21


Hallo, ich hoffe, das Forum passt. Mir fiel auf, dass wir Christen Begriffe verwenden, die wir aber, wenn man genauer hinschaut, unterschiedlich inhaltlich füllen. Ich würde gerne in nächster Zeit Threads über verschiedene Begriffe eröffnen, mit der Frage: wie definiert ihr das? Was versteht ihr darunter? Worauf bezieht ihr euch dabei (gerne mit Bibelstellen). Ich wünsche mir einen fruchtbaren Austausch. Dabei geht es mir nicht darum, dass Fronten errichtet werden. Im optimalen Fall erweitert die Sicht des Anderen ja unser eigenes Verständnis. Oder wir verstehen wenigstens besser, was der Andere meint, wenn er bestimmte Begriffe verwendet. Ich fange an mit "Gerechtigkeit Gottes". Was ist das?
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Feb. 03, 21
Hallo, ich habe ja eine Themenreihe "wie definiert ihr..." gestartet. Heute soll es um Einheit gehen. Jesus hat dafür gebetet, dass wir eins sind. Wenn ich mich hier so umgucke, habe ich das Gefühl: sind wir aber nicht. Was versteht ihr unter dem Begriff Einheit oder Eins sein in Christus? Die Anregung für diese Frage kam übrigens von Deborah (entschuldige bitte, ich bin so schlecht darin mir die Nicks zu merken, du hast noch eine Zahl dran hängen). Also: was versteht ihr unter Einheit? Was versteht ihr unter Eins sein in Christus? Gibt es noch andere Aspekte, die mir gerade nicht einfallen oder von denen ich nicht weiß, ob sie in den Themenkomplex gehören? Also z.B. hat Einheit unter Christen sprachlich was mit Einheit zwischen Jesus und Gott Vater zu tun? Ihr seid da alle gefragt, aber natürlich freue ich mich wieder besonders über die Theologen, bzw Menschen, die auch altgriechisch können (ob da hebräisch auch eine Rolle spielt, weiß ich gerade gar nicht). Wie auch schon im vorigen Thread: es geht nicht um ein Gegeneinander, aber um mehr Verständnis untereinander.
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Jan. 30, 21
[Bitte unser Werbeverbot beachten - MfG Orleander]
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Jan. 21, 21
Ein frohes neues gesegnetes Jahr wünsche ich euch. Ich denke gerade über den Begriff: "Opfer" nach. Es kommt ja in der Bibel sehr häufig vor und auch in anderen Religionen. Daher stelle ich mir die Fragen: Was ist eigentlich ein Opfer? Was bewirkt ein Opfer? Warum gibt es Opferkulte? Wann ist etwas für mich ein Opfer? Wer gab wann das wertvollste Opfer? usw. denke, dass da noch einiges mehr an Fragen kommt, je tiefer wir in dieses Thema eintauchen wollen, können etc. Bin mal gespannt, was hier alles zusammen kommt an Gedanken und wie sich dieser Thread entwickelt. Liebe Grüße Ulrike
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Jan. 13, 21
Aus einem anderen thread: Wobei ich noch nie verstanden habe, warum es für die Dreieinigkeit so wichtig ist, dass Vater nicht Sohn und Sohn nicht HG etc. ist. Bezieht sich hier drauf: https://de.wikipedia.org/wiki/Trinit%C3%A4t#/media/Datei:Schild-Dreieinheit-Scutum-Fidei-Deutsch.svg Würde mich auch interessieren. Weiß jemand die theologische Begründung?
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Dez. 30, 20
geliebt werden und er will sich mit uns austauschen. Also eine lebendige Beziehung zwischen Du - Gott - und ich - Mensch. Ein Austausch über das, was uns beiden bewegt. Also eine zweigleisige Kommunikation auf Augenhöhe.
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Dez. 20, 20
Hallo, ich habe eine Frage und zwar eine theologische . Vorab möchte ich aber sagen, dass ich das Thema Schwangerschaftsabbruch nicht leicht finde. Eine Frau, die eine Schwangerschaft abbrecht, möchte ich generell nicht verurteilen. Das das Thema aber moralisch nicht leicht zu lösen, zeigt sich bspw. daran, dass eine ich eine Frau, laufend Kinder zeugt und abtreibt moralisch nicht unwerfverlich finde. Das ist aber alles für die Frage nebensächlich. Was mich interessiert Folgendes. Ein Kind, das abgetrieben wird, kommt sofort in den Himmel, richtig? Aber ein Kind, das auf die Welt kommt, kann sich zu Lebzeiten, wenn es älter gegen das Erlösungsangebot Gottes entscheiden. Was genau ist der Vorteil, wenn ein Mensch zunächst auf diese (sündige) Welt kommt, statt direkt in den Himmel? Dies würde mich interessieren. Nachtrag vom 17.11.2020 18:34:58 PS: Die Frage hat zur Voraussetzung die Annahme, dass es eine ewige Höllenqual / Verdamnis gibt und ist auch vorwiegend an die Personen gerichtet, die daran glauben.
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Dez. 14, 20
Wie ist eure Theologie von Jesus als er noch kein Mensch war.
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Dez. 12, 20
Bei einer Diskussion hier viel mir dieser Aspekt der Trinität wieder ein den ich schon aus dem Film "die Hütte" so beeindruckend fand. Der christliche Gott ruht sozusagen in sich:
Gott ist Liebe (vgl. 1Joh 4,7–8) und das, weil er ein dreieiniger Gott ist. Denn wäre er kein dreieiniger Gott, dann hätte er, bevor er die Welt geschaffen hatte, nichts zu lieben gehabt. Er hätte erst mit der Schöpfung seiner Geschöpfe überhaupt anfangen können zu lieben. Aber so wie er sich uns in der Bibel offenbart hat, existiert er seit Ewigkeit her in drei Personen, die sich von Ewigkeit her untereinander geliebt haben. Somit liebt Gott nicht nur — Er ist nicht nur lediglich in der Lage Liebe zu zeigen—sondern er ist die Liebe. Er kann niemals nicht lieben! Von Ewigkeit her ist Liebe das, was ihn auszeichnet.
https://www.evangelium21.net/media/1859/welche-bedeutung-hat-die-trinitaet-gottes
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Dez. 08, 20
Hallo ich habe mich heute mal, etwas intensiver mit der Offenbarung befasst. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich um Himmelsleitern handeln könnte. Es spielt sich ja alles im Himmel ab. Wollte nur mal, mit meiner Meinung, zum Denken anregen. Vielleicht liest das ja jemand der sich auch für Theologie und Wissenschaft interessiert und meine Theorien erweitert oder einfach gerne diskutiert? danke fürs lesen liebe Grüße und Gottes Segen
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Nov. 24, 20
Wieviel Prozent des Christentums sind frei erfunden? Ich wußte nicht, dass sich das so entwickeln wird. Aber das halte ich für wert einen extra thread zu erstellen. Ob das erlaubt ist zu fragen, werde ich wohl sehen. Wie kam es zu dieser Frage? Von einem anderen thread kam ich zu: https://www.theol-updates.uni-bonn.de/fragen/Johannes_Elia Dort meint der Schreiber "Markus 9,13 könnte so nicht dem Mund Jesu, sondern der Feder des Markus entstammen." Dann meinte:
Veröffentlicht von: @lhoovpee
Um Jesus nun als Messias zu legitimieren, brauchte man daher einen Elia.
Was sich sehr nach Unterstützung der Erfindung eines wiedergekommenen Elia liest. Daher die Frage. Das ist neu für mich, vielleicht ist das nur eine Wissenslücke, und ein einfacher Link beantwortet meine Frage schon.
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Okt. 27, 20
Denn ich weiss: In mir, das heisst in meinem Fleisch, wohnt nichts Gutes. Denn das Wollen liegt in meiner Hand, das Vollbringen des Rechten und Guten aber nicht. Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, das treibe ich voran.
Fügt euch nicht ins Schema dieser Welt, sondern verwandelt euch durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr zu prüfen vermögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. [...] Lass dich vom Bösen nicht besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.
Wo steht ihr zwischen diesen beiden Polen. Seit ihr der meinung das ihr unwürdige und fähige Sünder seit und zu nichts guten Fähig. Oder steht ihr auf dem Standpunkt das ihr durch die Gnade Gottes, nun befähig wurdet den Willen Gottes zu tun und ein Gerechtes Leben zu leben? Seit ihr einfach nur Begnadigte Sünder, oder zur Gerechtigkeit berufene Priester? Nachtrag vom 20.10.2020 16:01:53 Römer 7, 18-19 Römer 12, 2 & 21
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Okt. 23, 20


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Okt. 08, 20
Lukas 10:19-20 HFA Ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die Gewalt des Feindes zu brechen. Nichts wird euch schaden. Doch freut euch nicht so sehr, dass euch die bösen Geister gehorchen müssen; freut euch vielmehr darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind!« Eine liebe Bekannte meinte zu mir, dass in der Bibel immer wieder vorkommt, dass Gott uns die Vollmacht/ Macht geben hat Dinge zu regeln. Ich finde es ganz schön gewaltig zu lesen, das "ich" die Macht über meine Feinde habe oder das mir nichts schaden wird. Natürlich ist die Frage, die ich mir übrigens bei vielen Textstellen stelle, ist das überhaupt auf "uns heute" bezogen oder gilt das tatsächlich nur für die Menschen im Text vor Ort? Als Jugendliche und auch als Kind war ich mir 100% sicher, dass mich schlechte Dinge nicht treffen werden ... steht auch irgendwo in der Bibel und ja, klar... ich wurde vielleicht gemobbt etc. aber irgendwie hat sich immer alles zum Guten gewendet und meine "Feinde" haben immer verloren. Wenn ich heute solche Bibelpassagen lesen, Zweifel ich und denke: komisch. Als ob Gott mir solch Macht gibt. Aber eigentlich bricht Gott keine Versprechen. Dh.: Wenn ich davon überzeugt bin, müsste es klappen aber das ergibt für mich auch kaum Sinn. Schwierig. Was denkt ihr?
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Okt. 04, 20
Hallo Forum ich lese nun schon einige Tage hier im Forum und habe festgestellt, dass es doch scheinbar viele Mitchristen gibt, die glauen, sie müssten bestimmte Glaubenshaltungen vertreten oder bestimmte Dinge tun, um von Gott angenommen und nicht verstoßen zu werden, bzw. um errettet zu werden. Viele glauben scheinbar, wenn man Jesus nicht kennt oder nicht an Gott glaubt, dann bleibt nach dem menschlichen Ableben nur der Weg in die ewige Verdammnis. Und das erstaunt und erschreckt mich, und ich verstehe nicht, wie man sowas glauben kann. Ich will deshalb hier mal einen schönen Artikel aus dem Online-Magazin Kirche und Leben vorstellen, zur Auseinandersetzung mit dem Begriff Hölle. Wer sich das zu Gemüte führt und darüber nachdenkt kommt vielleicht zu dem Schluss, dass die Hölle garnicht existiert, bzw. leer ist. Das wäre dann eine ideale Voraussetzung für einen gesunden Glauben ohne Angst. Dieses Medium wird herausgegeben von Bischof Felix Genn für das Bistum Münster: ----------------------------------------------------------------------------------- Himmel, das ist die absolute Nähe Gottes, verborgen schon hier in diesem Leben, endgültig und unwiderruflich jenseits unseres irdischen Lebens. Hölle, das ist die vom Menschen bewusst gewollte und verursachte Abwesenheit Gottes; auch hier gilt, dass es diese Abwesenheit Gottes schon in diesem Leben und dann endgültig jenseits dieses Lebens gibt. Aber da bleiben viele Fragen. Mittelalterliche Bilder haben wiederum, auch im Verständnis der Hölle, unsere religiöse Vorstellungswelt stark geprägt; grauenhafte Visionen eines „kosmischen Konzentrationslagers“, wie es einmal ein Theologe formuliert hat; Feuer, das nicht aufhört zu brennen; Folterwerkzeuge, die den Menschen unaufhörlich quälen „auf ewig“, wie es ja mit der Vorstellung einer jenseitigen Hölle verbunden ist. Die heutigen Theologie verschließt sich den Fragen nicht, die die Menschen an solche Höllen-Vorstellungen richten, vor allem solche Menschen, die bereits „die Hölle auf Erden“ erlebt haben: Krieg, Katastrophen, zerstörte Lebensentwürfe, endgültigen Liebesverlust, Terror und Gewalt, mitmenschlicher Hass bis zur drohenden Vernichtung. Ist es denn eigentlich im vertrauensvollen Glauben an einen guten Gott denkbar, dass Gott die ewige Qual seiner Geschöpfe erträgt? Vielleicht vorübergehend und zur Bewährung, das wäre allenfalls noch mit Mühe vorstellbar, aber endlos und immer und ewig? Mit dem Gedanken an einen barmherzigen, liebevollen Gott ist das nicht vereinbar, aber selbst im Glauben an einen gerechten Gott ist die Vorstellung äußerst problematisch: Gerechtigkeit schließt doch Rache und Vergeltung eigentlich aus, vor allem auf der Seite des starken, absoluten Gottes: Ist denn nicht der Mensch immer der Schwächere, der Hilfsbedürftige? Kann Gott wirklich mit ansehen, dass sein Geschöpf ewig und unaufhörlich Qualen zu ertragen hat wegen einer zeitlichen, vielleicht sogar punktuellen, einmaligen, nicht zurückgenommenen Schuld? Vor allem: Wäre dann nicht tatsächlich der oder das Böse endgültiger Sieger geworden? Aber Gott ist doch immer stärker als noch so große menschliche Schuld! Sicher: Die Vorstellung einer Hölle ist die letzte Konsequenz menschlicher Freiheit, aber ist der Mensch denn wirklich so absolut und bedingungslos frei, das er Ewigkeits-Entscheidungen treffen kann? In einer Tiroler Dorfkirche, so erzählte kürzlich jemand, hängen u.a. drei Bilder: Auf dem ersten sitzt Judas, den ja viele Menschen gern als sicheren „Höllenbewohner“ ausmachen, in der Hölle; auf dem zweiten Bild steigt Jesus in die Hölle herab („abgestiegen zu der Hölle!“), auf dem dritten trägt Jesus den Judas auf seinen Schultern aus der Hölle, und Judas strahlt übers ganze Gesicht. Auch so konnte man im Mittelalter malen. Professor Medard Kehl schreibt einmal von der Möglichkeit absoluter Gottferne in der Hölle und meint dann: „Ob diese Möglichkeit jemals realisiert worden ist oder noch wird, können wir offen lassen!“ Und der frühere Münsteraner Professor und spätere Kardinal Hermann Volk hat einmal gesagt: „Ich glaube, dass es die Hölle gibt, aber ich glaube nicht, dass jemand drin ist.“ Das ist ein mutiges Wort, wahrscheinlich ist es der Wirklichkeit Gottes näher als die alten Höllenbilder. In der sehr lebensnahen irischen Frömmigkeit gibt es übrigens einen Segenswunsch, der augenzwinkernd und mit dem typischen Humor der Grünen Insel die Hölle ins Visier nimmt. Darin heißt es: „Sei glücklich, denn es gibt keinen Grund, traurig zu sein. Selbst wenn du in die Hölle kommst, bist du unentwegt damit beschäftigt, bekannten Menschen die Hände zu schütteln, dass du darüber nicht traurig wirst...“ -------------------------------------------------------------------------- https://www.kirche-und-leben.de/artikel/was-bedeutet-hoelle Medientipp: Glaube im Wandel 60 Schlüsselbegriffe erklärt. Ulrich Zurkuhlen 144 Seiten, 3,50 Euro ISBN 978-3-933144-20-1 Dieses Buch bestellen...
665
2,803
Okt. 01, 20
Hallo ihr Lieben, da ich für Sonntag für die Hausgruppe das Thema: "Gnade" vorbereiten darf, möchte ich hier mal eure Meinung lesen: Was versteht ihr unter Gnade? Es dürfen sich gerne alle beteiligen. LG Evana
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Sep. 24, 20
Ein bemerkenswerter Videovortrag vom 15.09. von Eugen Drewermann. Sehr sehenswert. https://youtu.be/wRdC80-u4qg Nachtrag vom 18.09.2020 10:39:43 Drewermann zeigt in unterschiedlichen Lebensräumen, dass es ein Irrtum ist, alle möglichen anderen Menschen - Bösewichter - für böse=schuldig zu halten, sich selbst aber nicht. Und da ist schon bemerkenswert, wie er zeigt, dass wir eben tatsächlich auch da schuldig sind, wo wir objektiv gar nix Böses getan haben. Vor allem da, wo wir Böses bekämpfen wollen, wenden wir Methoden an, die noch böser sind als das, was wir bekämpfen wollen.
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Sep. 20, 20
Hallo zusammen. Im Hauskreis berichtete jemand, wie er das Gefühl gehabt habe, er möge die Menschen, die in seiner Straße leben, segnen - und wie er seine Straße entlanggegangen sei, und vor jedem Haus einen Segen gesprochen habe. Ein anderer fragte verwirrt und wohl auch etwas ablehnend, woher er denn die Autorität nähme. Ich gebe zu, dass ich "segnen" als etwas verstehe, was jeder tun kann. Die Mutter segnet das Kind (mit einem gemalten Kreuz auf der Stirn, oder auch "nur" mit der Hand auf dem Kopf oder der Schulter des Kindes), bevor es das Haus Richtung Schule verlässt. Menschen, die einem nahestehen, wünscht man Gottes Segen zum Geburtstag, zum Beginn einer neuen Arbeitsstelle (=spricht man Segen zu = segnet man)... und ja, natürlich segnet der Pfarrer/Pastor/Priester feierlich und ritualisiert die Gemeinde am Ende eines Gottesdienstes. Man stellt, wen man segnet, unter das Kreuz, vor Gott, und hofft, dass Gott die seinen sieht und bewahrt, sie führt durch Hohes und Tiefes. Man versichert sich und den anderen, dass Gott da ist, dabei ist, mitgeht. Und wiewohl das kein magisches Ding ist, so ist es doch ein Zeichen, das die Kraft und Absicht Gottes deutlich mchen, die gesegneten des Segens versichern soll. Vom symbolischen Handeln her vielleicht ähnlich dem Abendmahl, das ja auch kein magisches Handeln ist, und doch eine ganz besondere Kraft haben kann. Für mich letztlich etwas, was (anders als Abendmahl feiern) jeder Christ tun kann - ein "Durchreichen", sozusagen. Denn Gott segnet - auch, wenn ich die Formulierung nutze, dass "ich segne" - letztlich ist es Gottes Segen, dem ich da gerade nur Form und Ausdruck zu verleihen hoffe. Im Hauskreis kam der Wunsch auf, das näher zu beleuchten. Was genau ist "Segen", was passiert, wenn jemand "segnet"? Kann wirklich jeder segnen? Gibt es da Unterschiede? Ich will mal ein wenig sammeln, was ich finde, so in Wörterbüchern, in Lexika. Aber natürlich interessieren mich auch euer Wissen, euer Fühlen, eure Gedanken, welche Bibelstellen zum Thema euch besonders wichtig sind, und warum... Mein Verständnis von Fremdsprachen ist begrenzt, mein Latein leider nahezu verschwunden, mein Altgriechisch verschwand nahezu komplett am Tag nach dem Gräcum, Hebräisch habe ich nie gelernt. Wer also zu den entsprechenden Begriffen in Sprachen, die ihn eher in Bezug auf den Gott der Bibel führten als die deutsche, fundiert etwas sagen kann, möge das bitte gerne tun - oder auch, wer was zum Verständnis des Segens in anderen Sprachgebieten weiß oder findet. Ich würde darum bitten, auch, wenn ich das Thema nicht unemotional finde, doch zumindest sachlich mit den Worten der anderen umzugehen. Bitte nehmt von bewussten Provokationen, Beleidigungen, Überspitzungen, von persönlichen Angriffen... Abstand. Danke sehr.
1.a) durch Gebete, Gebärden o.Ä. erbetene göttliche Gnade, gewünschtes Gedeihen bzw. die betreffenden Gebetsworte selbst: Gottes Segen; jmdm. den Segen erteilen, geben, spenden; um den Segen bitten;der kirchliche, päpstliche Segen; den Segen über jmdn., etwas sprechen. Zus.: Erntesegen, Sterbesegen, Tischsegen. b) Einwilligung, Zustimmung: seinen Segen zu etwas geben; meinen Segen hast du! 2.) Gedeihen und Erfolg: auf seiner Arbeit ruht kein Segen; jmndm. Glück und Segen wünschen; diese Erfindung ist kein Segen für die Menschheit. Syn.: Glück, Heil, Wohl.
segnen: mit einer entsprechenden Gebärde den Segen (1) erteilen: der Pfarrer segnet die Gemeinde, die Kinder; segnend die Arme ausbreiten.
segnen: Das altgerm. Verb mhd. segenen "das Zeichen des Kreuzes machen, bekreuzigen, segnen", ahd. seganon [...] beruht auf einer frühen Entlehnung aus lat.-kirchenlat. signare "mit einem Zeichen versehen, [be]zeichnen, siegeln, versiegeln; das Zeichen des Kreuzes machen", das von lat. signum "Zeichen, Merkzeichen, Kennzeichen; (kirchenlat.:) Zeichen des Kreuzes" abgeleitet ist. [...] Eine alte Rückbildung aus dem Verb 'segnen' ist das Substantiv Segen (mhd., mnd. segen "Zeichen des Kreuzes, Segen, Segensspruch, Gnade" ahd. segan. [...]
Total faszinierend finde ich, dass das Verb, also das Handeln, eher einen Namen, ein Wort im Deutschen hatte als "das Ding". Meiner Wahrnehmung von Segen als etwas aktives, als Bewegung, entspricht das sehr. Gut, ich wende mich dann mal dem "Bibeltheologischen Wörterbuch", "Der Glaube der Christen. Ein ökumenisches Wörterbuch", dem TRT und dann vielleicht noch der RGG zu (so ich letztere finde). In der Zwischenzeit bin ich gespannt, was Ihr so teilen mögt. Ah - und wenn nun einer fragt, warum ich denn nicht zuerst in die Bibel geguckt habe: Hab ich. Wie ihr finde ich da viel zu lesen. 😉 Gruß und Segen lubov
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Sep. 18, 20
... gibt es den irgendwo inhaltlich zum Nachschlagen? Und ich meine damit nicht Bilder von diesen Arkadenzeichnungen, sondern den Inhalt, gern digital aufbereitet, lesbar, verständlich. Was soll das? Ich brauch das für ein Geocaching-Rätsel - aber ich finde nur Bilder von alten Darstellungen, teils nicht lesbar, teils wirr durcheinander, teils einander widersprechend. Ich hätte da gern was mit mehr SUbstanz.....
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Sep. 18, 20
die ja vor allem in Zeiten von Corona immer wieder aufs 2neue" auftauchen. Nun ja es sind ja immer die gleichen.... Außerdem ein wie ich finde gelungener Versuch der Theodizee bezüglich Corona https://www.katholisch.de/artikel/26091-mit-theologie-gegen-verschwoerungstheorien-in-der-corona-krise
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Sep. 17, 20
Im Rahmen einer anderen Diskussion bin ich auf diese Fragestellung getreten. Was errettet uns? Glaube oder/und Werke. Was meint ihr?
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Sep. 16, 20
Ich habe den Eindruck das in der Bibel zwei Götterbilder gepflegt werden.
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Dem einen Bild möchte ich den Vornamen "Vater" geben.
Veröffentlicht von: @johannes-316-euuml
16 Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Hier ist Gott bereit etwas von sich weg zu geben. Er gibt seinen Sohn in die Welt (=Schöpfung) hinein, opfert ihn (sich?) quasi für die Welt. er entäußert sich des Sohnes. Er tut dies seit dem Gespräch am Busch indem er sagt "Ich bin (für euch) da". Er stellt sich hinten an und richtet sein handeln auf sein Volk aus. diese Ausrichtung ist immer wieder mal in der Schrift zu finden. In der Hoffnung für Alle wird sogar von den Menschen gesprochen. Sein Handeln aus seiner Liebe heraus wird in den Vordergrund gestellt.
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Dem anderen Bild möchte ich den Vornamen "Schöpfer" geben. Es reut ihm etwas.
6 Da reute es den HERRN, auf der Erde den Menschen gemacht zu haben, und es tat seinem Herzen weh. 7 Der HERR sagte: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, mit ihm auch das Vieh, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels, denn es reut mich, sie gemacht zu haben.
Hier ist der Schöpfer bereit den Menschen, die Landtiere und die Lufttiere zu vernichten. Ihn stört es das seine Schöpfung verdorben ist. Es geht ihm um sein Eigentum. Er will es wieder sauber haben. Es ist schon Traurig die Entwicklung vom Sehr Gut zur Verderbtheit. Die Menschen und Tiere gehen ihm am Allerwertesten vorbei. Er stellt seine Eigentumsrechte in den Vordergrund, sie sind ihm wichtig. Dies macht er z.B. bei Stadt und Turm, bei Sodom, und stellt es bei Hiob nochmals hervor.
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Auf der einen Seite haben wir den Vater der der Welt etwas von sich gibt und damit auch dem Menschen. Auf der anderen Seite haben wir den Schöpfer dem sein Eigentum wichtig ist. Können diese Bilder in Übereinstimmung gebracht werden? Ist der Schöpfer bereit etwas von sich abzuknapsen um es der Schöpfung (den Menschen) zu gute kommen zu lassen? Können Vater und Schöpfer im Einklang gebracht werden? Dies scheint mir schwierig zu sein. chubzi PS "Ich bin (für euch) da" ist aus einer Diskussion aus den 70er oder 80er.
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Sep. 14, 20
Hallo Ich versuche, hier in diesem Forum Klarheit über bestimmte, schwer verdauliche Worte in der Bibel, hier besonders im neuen Testament zu finden. Einerseits steht Jesus für bedingungslose Liebe , die sich sogar opfert zur Befreiung aller Menschen, andererseits lese ich in diesem Buch viele Sätze von Hölle, eine Reihe von 'Wehe' Worten und auch bedrohlichen Ankündigungen an diejenigen, die nicht an Ihn glauben oder glauben können . Und diese 'Aussage klingen mir alles andere als liebenswürdig, im Gegenteil, wenn ich das lese, kommt es mir beinahe so rüber, als wären alle nichtgläubigen Menschen für ihn Abschaum.(sorry, aber meine Empfindung) Leider bin ich nicht so bibelkundig, all diese Stellen hier nennen zu können, denke aber, daß diese den meisten von euch bekannt sind. Meine Fragen: Wie passt bedingungslose Liebe zum Thema Hölle oder gottfernen Ort, den Menschen laut der Bibel erleiden müssen, die in diesem Leben nicht zu Jesus gefunden haben, aus welchen Gründen auch immer!?? wie passen diese oben genannten, harten Worte überhaupt zur Liebe, was wollte Jesus damit bewirken??? Randbemerkung: Es gibt auch sensiblere Gemüter , denen dies alles Angst macht oder die dadurch eher vom Glauben abkommen. Hoffe, daß es hier MEnschen gibt, die mir hier weiterhelfen können. LG Susanne
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Sep. 09, 20
Liebe alle, angeregt wurde ich von der Diskussion über den un/freien Willen und möchte versuchen, meine Gedanken in Worte fassen und mit euch zu teilen. Gott ist es, der ALLES in Händen hat und alles zu seinem Ziel führt. Warum ist ALLES so wie es ist? Wenn Gott in ALLEM ist, dann ist das Böse vonnöten. Es wuchert, schafft Leid, schockiert, ist nicht zu fassen. Nichts davon wird bleiben, es wird abgesondert werden. Es ist Teil von Gottes Schöpfung. Aber es ist nichts, was bleibt. Es bringt zu Tage, wozu wir berufen sind. Es trägt dazu bei, uns als den Leib zu bilden, der Bestand haben wird in Ewigkeit. Kann es sein, dass DAS BÖSE Anteil daran hat, uns zu gestalten und uns zu reinigen? Ich bin mir meiner eignen Gedanken noch nicht so sehr sicher. Festhalten wollte ich sie dennoch. Einerseits haben sie etwas Zynisches, andererseits kann ich die Gedanken ansatzweise auch auf Christi Kreuzestod übertragen. Bin gespannt, auf eure Reaktionen. Lieben Gruß von Seidenlaubenvogel
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Aug. 29, 20


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