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Theologie

Von ganz schön schwierig bis ganz schön praktisch
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Denn ich weiss: In mir, das heisst in meinem Fleisch, wohnt nichts Gutes. Denn das Wollen liegt in meiner Hand, das Vollbringen des Rechten und Guten aber nicht. Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, das treibe ich voran.
Fügt euch nicht ins Schema dieser Welt, sondern verwandelt euch durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr zu prüfen vermögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. [...] Lass dich vom Bösen nicht besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.
Wo steht ihr zwischen diesen beiden Polen. Seit ihr der meinung das ihr unwürdige und fähige Sünder seit und zu nichts guten Fähig. Oder steht ihr auf dem Standpunkt das ihr durch die Gnade Gottes, nun befähig wurdet den Willen Gottes zu tun und ein Gerechtes Leben zu leben? Seit ihr einfach nur Begnadigte Sünder, oder zur Gerechtigkeit berufene Priester? Nachtrag vom 20.10.2020 16:01:53 Römer 7, 18-19 Römer 12, 2 & 21
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Okt. 23, 20
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Okt. 08, 20
Lukas 10:19-20 HFA Ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die Gewalt des Feindes zu brechen. Nichts wird euch schaden. Doch freut euch nicht so sehr, dass euch die bösen Geister gehorchen müssen; freut euch vielmehr darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind!« Eine liebe Bekannte meinte zu mir, dass in der Bibel immer wieder vorkommt, dass Gott uns die Vollmacht/ Macht geben hat Dinge zu regeln. Ich finde es ganz schön gewaltig zu lesen, das "ich" die Macht über meine Feinde habe oder das mir nichts schaden wird. Natürlich ist die Frage, die ich mir übrigens bei vielen Textstellen stelle, ist das überhaupt auf "uns heute" bezogen oder gilt das tatsächlich nur für die Menschen im Text vor Ort? Als Jugendliche und auch als Kind war ich mir 100% sicher, dass mich schlechte Dinge nicht treffen werden ... steht auch irgendwo in der Bibel und ja, klar... ich wurde vielleicht gemobbt etc. aber irgendwie hat sich immer alles zum Guten gewendet und meine "Feinde" haben immer verloren. Wenn ich heute solche Bibelpassagen lesen, Zweifel ich und denke: komisch. Als ob Gott mir solch Macht gibt. Aber eigentlich bricht Gott keine Versprechen. Dh.: Wenn ich davon überzeugt bin, müsste es klappen aber das ergibt für mich auch kaum Sinn. Schwierig. Was denkt ihr?
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Okt. 04, 20
Hallo Forum ich lese nun schon einige Tage hier im Forum und habe festgestellt, dass es doch scheinbar viele Mitchristen gibt, die glauen, sie müssten bestimmte Glaubenshaltungen vertreten oder bestimmte Dinge tun, um von Gott angenommen und nicht verstoßen zu werden, bzw. um errettet zu werden. Viele glauben scheinbar, wenn man Jesus nicht kennt oder nicht an Gott glaubt, dann bleibt nach dem menschlichen Ableben nur der Weg in die ewige Verdammnis. Und das erstaunt und erschreckt mich, und ich verstehe nicht, wie man sowas glauben kann. Ich will deshalb hier mal einen schönen Artikel aus dem Online-Magazin Kirche und Leben vorstellen, zur Auseinandersetzung mit dem Begriff Hölle. Wer sich das zu Gemüte führt und darüber nachdenkt kommt vielleicht zu dem Schluss, dass die Hölle garnicht existiert, bzw. leer ist. Das wäre dann eine ideale Voraussetzung für einen gesunden Glauben ohne Angst. Dieses Medium wird herausgegeben von Bischof Felix Genn für das Bistum Münster: ----------------------------------------------------------------------------------- Himmel, das ist die absolute Nähe Gottes, verborgen schon hier in diesem Leben, endgültig und unwiderruflich jenseits unseres irdischen Lebens. Hölle, das ist die vom Menschen bewusst gewollte und verursachte Abwesenheit Gottes; auch hier gilt, dass es diese Abwesenheit Gottes schon in diesem Leben und dann endgültig jenseits dieses Lebens gibt. Aber da bleiben viele Fragen. Mittelalterliche Bilder haben wiederum, auch im Verständnis der Hölle, unsere religiöse Vorstellungswelt stark geprägt; grauenhafte Visionen eines „kosmischen Konzentrationslagers“, wie es einmal ein Theologe formuliert hat; Feuer, das nicht aufhört zu brennen; Folterwerkzeuge, die den Menschen unaufhörlich quälen „auf ewig“, wie es ja mit der Vorstellung einer jenseitigen Hölle verbunden ist. Die heutigen Theologie verschließt sich den Fragen nicht, die die Menschen an solche Höllen-Vorstellungen richten, vor allem solche Menschen, die bereits „die Hölle auf Erden“ erlebt haben: Krieg, Katastrophen, zerstörte Lebensentwürfe, endgültigen Liebesverlust, Terror und Gewalt, mitmenschlicher Hass bis zur drohenden Vernichtung. Ist es denn eigentlich im vertrauensvollen Glauben an einen guten Gott denkbar, dass Gott die ewige Qual seiner Geschöpfe erträgt? Vielleicht vorübergehend und zur Bewährung, das wäre allenfalls noch mit Mühe vorstellbar, aber endlos und immer und ewig? Mit dem Gedanken an einen barmherzigen, liebevollen Gott ist das nicht vereinbar, aber selbst im Glauben an einen gerechten Gott ist die Vorstellung äußerst problematisch: Gerechtigkeit schließt doch Rache und Vergeltung eigentlich aus, vor allem auf der Seite des starken, absoluten Gottes: Ist denn nicht der Mensch immer der Schwächere, der Hilfsbedürftige? Kann Gott wirklich mit ansehen, dass sein Geschöpf ewig und unaufhörlich Qualen zu ertragen hat wegen einer zeitlichen, vielleicht sogar punktuellen, einmaligen, nicht zurückgenommenen Schuld? Vor allem: Wäre dann nicht tatsächlich der oder das Böse endgültiger Sieger geworden? Aber Gott ist doch immer stärker als noch so große menschliche Schuld! Sicher: Die Vorstellung einer Hölle ist die letzte Konsequenz menschlicher Freiheit, aber ist der Mensch denn wirklich so absolut und bedingungslos frei, das er Ewigkeits-Entscheidungen treffen kann? In einer Tiroler Dorfkirche, so erzählte kürzlich jemand, hängen u.a. drei Bilder: Auf dem ersten sitzt Judas, den ja viele Menschen gern als sicheren „Höllenbewohner“ ausmachen, in der Hölle; auf dem zweiten Bild steigt Jesus in die Hölle herab („abgestiegen zu der Hölle!“), auf dem dritten trägt Jesus den Judas auf seinen Schultern aus der Hölle, und Judas strahlt übers ganze Gesicht. Auch so konnte man im Mittelalter malen. Professor Medard Kehl schreibt einmal von der Möglichkeit absoluter Gottferne in der Hölle und meint dann: „Ob diese Möglichkeit jemals realisiert worden ist oder noch wird, können wir offen lassen!“ Und der frühere Münsteraner Professor und spätere Kardinal Hermann Volk hat einmal gesagt: „Ich glaube, dass es die Hölle gibt, aber ich glaube nicht, dass jemand drin ist.“ Das ist ein mutiges Wort, wahrscheinlich ist es der Wirklichkeit Gottes näher als die alten Höllenbilder. In der sehr lebensnahen irischen Frömmigkeit gibt es übrigens einen Segenswunsch, der augenzwinkernd und mit dem typischen Humor der Grünen Insel die Hölle ins Visier nimmt. Darin heißt es: „Sei glücklich, denn es gibt keinen Grund, traurig zu sein. Selbst wenn du in die Hölle kommst, bist du unentwegt damit beschäftigt, bekannten Menschen die Hände zu schütteln, dass du darüber nicht traurig wirst...“ -------------------------------------------------------------------------- https://www.kirche-und-leben.de/artikel/was-bedeutet-hoelle Medientipp: Glaube im Wandel 60 Schlüsselbegriffe erklärt. Ulrich Zurkuhlen 144 Seiten, 3,50 Euro ISBN 978-3-933144-20-1 Dieses Buch bestellen...
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Okt. 01, 20
Hallo ihr Lieben, da ich für Sonntag für die Hausgruppe das Thema: "Gnade" vorbereiten darf, möchte ich hier mal eure Meinung lesen: Was versteht ihr unter Gnade? Es dürfen sich gerne alle beteiligen. LG Evana
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Sep. 24, 20
Ein bemerkenswerter Videovortrag vom 15.09. von Eugen Drewermann. Sehr sehenswert. https://youtu.be/wRdC80-u4qg Nachtrag vom 18.09.2020 10:39:43 Drewermann zeigt in unterschiedlichen Lebensräumen, dass es ein Irrtum ist, alle möglichen anderen Menschen - Bösewichter - für böse=schuldig zu halten, sich selbst aber nicht. Und da ist schon bemerkenswert, wie er zeigt, dass wir eben tatsächlich auch da schuldig sind, wo wir objektiv gar nix Böses getan haben. Vor allem da, wo wir Böses bekämpfen wollen, wenden wir Methoden an, die noch böser sind als das, was wir bekämpfen wollen.
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Sep. 20, 20
Hallo zusammen. Im Hauskreis berichtete jemand, wie er das Gefühl gehabt habe, er möge die Menschen, die in seiner Straße leben, segnen - und wie er seine Straße entlanggegangen sei, und vor jedem Haus einen Segen gesprochen habe. Ein anderer fragte verwirrt und wohl auch etwas ablehnend, woher er denn die Autorität nähme. Ich gebe zu, dass ich "segnen" als etwas verstehe, was jeder tun kann. Die Mutter segnet das Kind (mit einem gemalten Kreuz auf der Stirn, oder auch "nur" mit der Hand auf dem Kopf oder der Schulter des Kindes), bevor es das Haus Richtung Schule verlässt. Menschen, die einem nahestehen, wünscht man Gottes Segen zum Geburtstag, zum Beginn einer neuen Arbeitsstelle (=spricht man Segen zu = segnet man)... und ja, natürlich segnet der Pfarrer/Pastor/Priester feierlich und ritualisiert die Gemeinde am Ende eines Gottesdienstes. Man stellt, wen man segnet, unter das Kreuz, vor Gott, und hofft, dass Gott die seinen sieht und bewahrt, sie führt durch Hohes und Tiefes. Man versichert sich und den anderen, dass Gott da ist, dabei ist, mitgeht. Und wiewohl das kein magisches Ding ist, so ist es doch ein Zeichen, das die Kraft und Absicht Gottes deutlich mchen, die gesegneten des Segens versichern soll. Vom symbolischen Handeln her vielleicht ähnlich dem Abendmahl, das ja auch kein magisches Handeln ist, und doch eine ganz besondere Kraft haben kann. Für mich letztlich etwas, was (anders als Abendmahl feiern) jeder Christ tun kann - ein "Durchreichen", sozusagen. Denn Gott segnet - auch, wenn ich die Formulierung nutze, dass "ich segne" - letztlich ist es Gottes Segen, dem ich da gerade nur Form und Ausdruck zu verleihen hoffe. Im Hauskreis kam der Wunsch auf, das näher zu beleuchten. Was genau ist "Segen", was passiert, wenn jemand "segnet"? Kann wirklich jeder segnen? Gibt es da Unterschiede? Ich will mal ein wenig sammeln, was ich finde, so in Wörterbüchern, in Lexika. Aber natürlich interessieren mich auch euer Wissen, euer Fühlen, eure Gedanken, welche Bibelstellen zum Thema euch besonders wichtig sind, und warum... Mein Verständnis von Fremdsprachen ist begrenzt, mein Latein leider nahezu verschwunden, mein Altgriechisch verschwand nahezu komplett am Tag nach dem Gräcum, Hebräisch habe ich nie gelernt. Wer also zu den entsprechenden Begriffen in Sprachen, die ihn eher in Bezug auf den Gott der Bibel führten als die deutsche, fundiert etwas sagen kann, möge das bitte gerne tun - oder auch, wer was zum Verständnis des Segens in anderen Sprachgebieten weiß oder findet. Ich würde darum bitten, auch, wenn ich das Thema nicht unemotional finde, doch zumindest sachlich mit den Worten der anderen umzugehen. Bitte nehmt von bewussten Provokationen, Beleidigungen, Überspitzungen, von persönlichen Angriffen... Abstand. Danke sehr.
1.a) durch Gebete, Gebärden o.Ä. erbetene göttliche Gnade, gewünschtes Gedeihen bzw. die betreffenden Gebetsworte selbst: Gottes Segen; jmdm. den Segen erteilen, geben, spenden; um den Segen bitten;der kirchliche, päpstliche Segen; den Segen über jmdn., etwas sprechen. Zus.: Erntesegen, Sterbesegen, Tischsegen. b) Einwilligung, Zustimmung: seinen Segen zu etwas geben; meinen Segen hast du! 2.) Gedeihen und Erfolg: auf seiner Arbeit ruht kein Segen; jmndm. Glück und Segen wünschen; diese Erfindung ist kein Segen für die Menschheit. Syn.: Glück, Heil, Wohl.
segnen: mit einer entsprechenden Gebärde den Segen (1) erteilen: der Pfarrer segnet die Gemeinde, die Kinder; segnend die Arme ausbreiten.
segnen: Das altgerm. Verb mhd. segenen "das Zeichen des Kreuzes machen, bekreuzigen, segnen", ahd. seganon [...] beruht auf einer frühen Entlehnung aus lat.-kirchenlat. signare "mit einem Zeichen versehen, [be]zeichnen, siegeln, versiegeln; das Zeichen des Kreuzes machen", das von lat. signum "Zeichen, Merkzeichen, Kennzeichen; (kirchenlat.:) Zeichen des Kreuzes" abgeleitet ist. [...] Eine alte Rückbildung aus dem Verb 'segnen' ist das Substantiv Segen (mhd., mnd. segen "Zeichen des Kreuzes, Segen, Segensspruch, Gnade" ahd. segan. [...]
Total faszinierend finde ich, dass das Verb, also das Handeln, eher einen Namen, ein Wort im Deutschen hatte als "das Ding". Meiner Wahrnehmung von Segen als etwas aktives, als Bewegung, entspricht das sehr. Gut, ich wende mich dann mal dem "Bibeltheologischen Wörterbuch", "Der Glaube der Christen. Ein ökumenisches Wörterbuch", dem TRT und dann vielleicht noch der RGG zu (so ich letztere finde). In der Zwischenzeit bin ich gespannt, was Ihr so teilen mögt. Ah - und wenn nun einer fragt, warum ich denn nicht zuerst in die Bibel geguckt habe: Hab ich. Wie ihr finde ich da viel zu lesen. 😉 Gruß und Segen lubov
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Sep. 18, 20
... gibt es den irgendwo inhaltlich zum Nachschlagen? Und ich meine damit nicht Bilder von diesen Arkadenzeichnungen, sondern den Inhalt, gern digital aufbereitet, lesbar, verständlich. Was soll das? Ich brauch das für ein Geocaching-Rätsel - aber ich finde nur Bilder von alten Darstellungen, teils nicht lesbar, teils wirr durcheinander, teils einander widersprechend. Ich hätte da gern was mit mehr SUbstanz.....
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Sep. 18, 20
die ja vor allem in Zeiten von Corona immer wieder aufs 2neue" auftauchen. Nun ja es sind ja immer die gleichen.... Außerdem ein wie ich finde gelungener Versuch der Theodizee bezüglich Corona https://www.katholisch.de/artikel/26091-mit-theologie-gegen-verschwoerungstheorien-in-der-corona-krise
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Sep. 17, 20
Im Rahmen einer anderen Diskussion bin ich auf diese Fragestellung getreten. Was errettet uns? Glaube oder/und Werke. Was meint ihr?
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Sep. 16, 20
Ich habe den Eindruck das in der Bibel zwei Götterbilder gepflegt werden.
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Dem einen Bild möchte ich den Vornamen "Vater" geben.
Veröffentlicht von: @johannes-316-euuml
16 Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Hier ist Gott bereit etwas von sich weg zu geben. Er gibt seinen Sohn in die Welt (=Schöpfung) hinein, opfert ihn (sich?) quasi für die Welt. er entäußert sich des Sohnes. Er tut dies seit dem Gespräch am Busch indem er sagt "Ich bin (für euch) da". Er stellt sich hinten an und richtet sein handeln auf sein Volk aus. diese Ausrichtung ist immer wieder mal in der Schrift zu finden. In der Hoffnung für Alle wird sogar von den Menschen gesprochen. Sein Handeln aus seiner Liebe heraus wird in den Vordergrund gestellt.
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Dem anderen Bild möchte ich den Vornamen "Schöpfer" geben. Es reut ihm etwas.
6 Da reute es den HERRN, auf der Erde den Menschen gemacht zu haben, und es tat seinem Herzen weh. 7 Der HERR sagte: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, mit ihm auch das Vieh, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels, denn es reut mich, sie gemacht zu haben.
Hier ist der Schöpfer bereit den Menschen, die Landtiere und die Lufttiere zu vernichten. Ihn stört es das seine Schöpfung verdorben ist. Es geht ihm um sein Eigentum. Er will es wieder sauber haben. Es ist schon Traurig die Entwicklung vom Sehr Gut zur Verderbtheit. Die Menschen und Tiere gehen ihm am Allerwertesten vorbei. Er stellt seine Eigentumsrechte in den Vordergrund, sie sind ihm wichtig. Dies macht er z.B. bei Stadt und Turm, bei Sodom, und stellt es bei Hiob nochmals hervor.
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Auf der einen Seite haben wir den Vater der der Welt etwas von sich gibt und damit auch dem Menschen. Auf der anderen Seite haben wir den Schöpfer dem sein Eigentum wichtig ist. Können diese Bilder in Übereinstimmung gebracht werden? Ist der Schöpfer bereit etwas von sich abzuknapsen um es der Schöpfung (den Menschen) zu gute kommen zu lassen? Können Vater und Schöpfer im Einklang gebracht werden? Dies scheint mir schwierig zu sein. chubzi PS "Ich bin (für euch) da" ist aus einer Diskussion aus den 70er oder 80er.
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Sep. 14, 20
Hallo Ich versuche, hier in diesem Forum Klarheit über bestimmte, schwer verdauliche Worte in der Bibel, hier besonders im neuen Testament zu finden. Einerseits steht Jesus für bedingungslose Liebe , die sich sogar opfert zur Befreiung aller Menschen, andererseits lese ich in diesem Buch viele Sätze von Hölle, eine Reihe von 'Wehe' Worten und auch bedrohlichen Ankündigungen an diejenigen, die nicht an Ihn glauben oder glauben können . Und diese 'Aussage klingen mir alles andere als liebenswürdig, im Gegenteil, wenn ich das lese, kommt es mir beinahe so rüber, als wären alle nichtgläubigen Menschen für ihn Abschaum.(sorry, aber meine Empfindung) Leider bin ich nicht so bibelkundig, all diese Stellen hier nennen zu können, denke aber, daß diese den meisten von euch bekannt sind. Meine Fragen: Wie passt bedingungslose Liebe zum Thema Hölle oder gottfernen Ort, den Menschen laut der Bibel erleiden müssen, die in diesem Leben nicht zu Jesus gefunden haben, aus welchen Gründen auch immer!?? wie passen diese oben genannten, harten Worte überhaupt zur Liebe, was wollte Jesus damit bewirken??? Randbemerkung: Es gibt auch sensiblere Gemüter , denen dies alles Angst macht oder die dadurch eher vom Glauben abkommen. Hoffe, daß es hier MEnschen gibt, die mir hier weiterhelfen können. LG Susanne
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Sep. 09, 20


Liebe alle, angeregt wurde ich von der Diskussion über den un/freien Willen und möchte versuchen, meine Gedanken in Worte fassen und mit euch zu teilen. Gott ist es, der ALLES in Händen hat und alles zu seinem Ziel führt. Warum ist ALLES so wie es ist? Wenn Gott in ALLEM ist, dann ist das Böse vonnöten. Es wuchert, schafft Leid, schockiert, ist nicht zu fassen. Nichts davon wird bleiben, es wird abgesondert werden. Es ist Teil von Gottes Schöpfung. Aber es ist nichts, was bleibt. Es bringt zu Tage, wozu wir berufen sind. Es trägt dazu bei, uns als den Leib zu bilden, der Bestand haben wird in Ewigkeit. Kann es sein, dass DAS BÖSE Anteil daran hat, uns zu gestalten und uns zu reinigen? Ich bin mir meiner eignen Gedanken noch nicht so sehr sicher. Festhalten wollte ich sie dennoch. Einerseits haben sie etwas Zynisches, andererseits kann ich die Gedanken ansatzweise auch auf Christi Kreuzestod übertragen. Bin gespannt, auf eure Reaktionen. Lieben Gruß von Seidenlaubenvogel
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Aug. 29, 20
Liebe Mitglieder mir stellt sich in Bezug auf Gott eine Verständnisfrage: Wenn Gott ein einiger Gott ist, ist er dann zugleich gut und böse? Ist der Teufel aus Gott entstanden und dient ihm? Wie beantwortet die Bibel diese Frage? Danke für Eure Antworten.
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Aug. 29, 20
Wenn du mal anfängst, dei­ne Theo­lo­gie anzu­pas­sen an die Rea­li­tät, die du erlebst, beginnt eine unauf­halt­sa­me Ent­wick­lung. Im Ver­lauf der näch­sten 30 Jah­re … hat mei­ne Fähig­keit, an ein über­na­tür­li­ches Ein­grei­fen Got­tes in die­ser Welt zu glau­ben, tau­send Tode gestor­ben … Ich bin durch jede Pha­se der Irr­leh­re gegan­gen. Es fängt damit an, dass du die Sou­ve­rä­ni­tät Got­tes auf­gibst, dann folgt die Auto­ri­tät der Bibel, anschlies­send wur­de ich ein All­ver­söh­ner, jetzt traue ich Schwu­le. Bald dar­auf glau­be ich nicht mehr, dass Jesus phy­sisch vom Tod auf­er­stan­den ist. (Bart Cam­po­lo, mei­ne Über­set­zung)
Ich möchte gerne mit euch über einen Artikel diskutieren, link dazu findet ihr unten. hier
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Aug. 28, 20
Wo wären da Gründe, um Jesus nachfolgen zu wollen?
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Aug. 24, 20
Liebe Forenmitglieder, nach einer persönlichen Krise im letzten Jahr durchlebe ich derzeit eine Glaubenskrise. Und nachdem ich in meinen Büchern, dem heiligen Buch, und in meinem Umfeld keine Antworten finden konnte, habe ich dieses Forum entdeckt, und hoffe durch euch zu finden was ich suche. Gott, wie ich ihn kenne, ist allmächtig und gut, allwissend und allgegenwertig. Er ist um uns, sorgt für das Gute, was uns passiert, und prüft uns mit Steinen in unserem Weg. Ich glaube desweiteren an Himmel und Hölle, oder wenigstens ein abstraktes Konzept dieser Orte, als Konsequenz wie ich mein Leben geführt habe. Ich hoffe eines Tages meine Seele bei Gott zu sehen. Zu meinem Problem: Ich kann nicht mehr an freien Willen glauben. Wenn Gott allwissend ist, kennt er doch den Willen aller Menschen. Wenn Gott allmächtig ist, könnte er dafür sorgen, dass nur gute Menschen auf der Erde wandeln. Aber er tut das nicht. Er hat einen Plan für uns alle. Und dieser Plan scheint vorzusehen, dass einige Leute Sünder sind, und das ohne freien Willen. Und dennoch bestraft er diese Leute, indem er ihren Seelen den Zutritt zum Himmel verwehrt. Ich kann mir nicht erklären, warum. Oder warum er mich mit dieser Frage quält. Wie seht ihr das? Liebe Grüße Maria (tatsächlich mein Vorname :D)
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Aug. 15, 20
Disclaimer: Bitte nicht böse sein aber ich möchte darum bitten, das nur Christen antworten. Ich denke aber auch, es liegt eigentlich in der Natur der Sache bzw. Frage. In einer anderen Comunity wurde ein Unterschied zwischen Irr- und Sonderlehren in den Raum gestellt. Ich frage mich insofern, ob es einen theologisch begründbaren Unterschied zwischen Sonder- und Irrlehre gibt. Wie würdet ihr das sehen? Gemeinschaften mit Sonderlehre wären für mich z.b. Mormonen, Zeugen Jehovas, allmächtige Kirche Gottes, wo etwas gelehrt wird, was so nicht in der Bibel steht oder es gibt besonders herausgestellte Personen als "neuen Christus" (AllmKiGo) oder neben der bibel bestehnden "heilige" Bücher (Mormonen). Natürlich irren.. diese Sonderlehren auch, insofern ist das für mich synoym. oder gibt es abgrenzbare unterschiede? Bevor ich mich in die Diskussion dort werfe, wollte ich gerne hier wissen wie Ihr das seht 😊
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Juli 21, 20
Gott ist nicht allmächtig, im Sinne von, Gott zwingt niemanden zu einem Bestimmten handeln. Gott ist nicht allgegenwärtig, im Sinne von, von jedem, jederzeit, überall frei erfahrbar. Gott ist nicht allwissend, im Sinne von, Gott macht sein Handeln nicht vom Wissen über das Zukünftige abhängig. Gott ist nicht ewig, auch wenn seine Existenz nie aufhört, so ist Gott doch in seiner Schöpfung Zeitlich begrenzt. Gott ist nicht unveränderlich, auch wenn Gott in seiner Essenz (z.B. Treu, Gerecht, uem.) unveränderlich ist, so ist Gott in seiner Aktualität veränderlich. Gott ist nicht unabhängig, auch wenn Gott in seiner Personalität unabhängig von der Schöpfung ist, so wird Gott dennoch von der Schöpfung beeinflusst. Ich platziere diese 6 Thesen von mir mal ohne weitere Kommentare, nur soviel Gott steht in einer teleologischen Wechselwirkung zu seiner Schöpfung und seinen Geschöpfen. Ausserdem ich bin der Meinung das es für jede These sowohl Biblische als auch logische Argumente gibt und, dass diese Statements sowohl das Theodizee als auch das moralische Problem lösen. Gruss Lars
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Juli 18, 20
Simonssohn schrieb: "Das ist richtig. "Glaube versetzt Berge" oder "Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über", oder "woran du dein Herz hängst, da ist auch dein Schatz", das gilt ja nicht nur für den christlichen Glauben, sondern generell. Und es stimmt auch nicht, wie Lombard sagte, dass man als Christ einfach nur an einen Gott glaubt, aber an tausende andere nicht, also "Atheist" bezüglich aller anderen Götter sei. Die anderen Götter sind den Heiden gegeben, heißt es in der Bibel. Es sind aber vergottete Geschöpfe und diese soll man nicht anbeten, sagt Gott seinem Volk in der Schrift." Was aber voraussetzt, dass man daran glaubt, Gott selbst sich in der Bibel verbalisiert und das dann auch so, wie es ein anderer Mensch tun würde - also nach dem Motto, alle anderen sind menschengemachte Fakes, nur ich bin original ich selbst.
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Juli 02, 20
Daran haben die Menschen geglaubt, seit sie über sich und ihre Welt nachdenken konnten. Speziell im Bereich christlichen Glauben war das zu allen Zeiten seit Jesu Tod, die Mutmaßung, dass das Ende von allem gerade bevorsteht. Nun, ich glaube nicht, das ein solches Ende von außen kommt, zumindest nicht als Willensakt Gottes, der die Nase voll hat. Aber was in biblischen Texten zuweilen als Drohung - oder wenn man es aus anderer Perspektive liest Verheißung - lesen kann, erscheint mir als völlig natürliche Folge einer allerdings verhängnisvollen Entwicklung. "Corona" hat jetzt auch für den letzten Ignoranten erkennbar gemacht, wie verheerend wir allesamt mit der uns anvertrauten Welt umgehen und letztlich kaputt machen, was uns erhalten soll. Dazu muss man nicht erst nach Brasilien gehen und sich einen Bolsonaro ansehen, der gerade dabei ist, einen wichtigen Teil der Lungenfunktion der Erde zu zerstören. Das sind auch ganz hautnah wir, die wir in Supermärkten Fleisch und dessen Produkte essen, die in total unmenschlichen Verhältnissen produziert werden. Unmenschlich bezogen auf die Tiere und auf die, die sie verarbeiten. Und bei den pflanzlichen Produkten aus dem Supermarkt ist es auch nicht anders. Keiner weiß, ob und wie sich Pflanzen "fühlen", aber auch hier arbeiten Menschen zu ihrer Fertigung unter Bedingungen, die niemand wissen will. Wen es interessiert, kann sich in Internet nach Avocado, Tomaten und Orangen informieren, wie die hergestellt, geerntet und vermarktet werden. Das Problem ist nur, es ist unausweichlich, wir können es nicht ändern.
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Juni 28, 20
Untertitel: Wie redet Gott mit mir? Hallo an den "Schwarm"! 😀 Ich stell diese und andere Fragen mal, weil ich sie mir gerade von einem Bekannten gestellt werden und ich gut auch das Schwarmwissen dazu gebrauchen kann. Nicht, daß ich nicht antworten könnte, aber der Schwarm "sieht" und weiß eben doch immer mehr als einer allein. 😉 Im Moment reden wir grad darüber, wie Gott redet. Wie findet jemand, der gerade neu zu Gott gefunden hat, heraus, wie Gott mit ihm persönlich redet? Ich meiner herausgefunden zu haben, dass Gott offenbar nicht - noch nicht (ich will es mal bewusst offen lassen) - in Träumen zu ihm spricht, was er da erzählt, sieht für mich eher nach Reflexion aus auf kurz zuvor Erlebtes, was ihn stark berührt hat. - Dann kam die Frage: Na wenn Gott nicht über Träume mit mir redet oder über Gespräche mit anderen - wie denn dann noch? Gibt es noch andere "Kanäle", über die Gott redet? Ich empfehle natürlich immer die Bibel als Lektüre, weil in ihr sich Gott uns ja mitteilt, aber vielleicht gibts da noch ne gewisse "Lesefaulheit". 😉 😀 Derjenige fragt also: Welche Wege sind dir denn so bekannt? Was bleibt denn noch an Kommunikation, wenn nicht über Träume oder über Gespräche mit anderen? - Solche und ähnliche Fragen werden mir gerade gestellt. Und wie gehe ich damit um, wenn er fragt: Und was ist, wenn ich Gott frage und keine Antworten kommen? - Weil sich auch immer wieder schnell der Gedanken einschleicht: dann bin ich nicht wirklich interessant für Gott, dann bin ich nicht wertvoll genug oder ich bin es nicht wert, dass er antwortet. Schwarm! Ich zähl auf dich! 😉 😌
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Juni 21, 20
.. Abhängigkeit. Du kannst zwischen Gott oder "Nicht"Gott wählen. Das sind die zwei grundlegende Denksysteme, zwischen denen ein Mensch wählen und seine Leben-Umstände mit Hilfe der Logik, Intuition und Emotion, Kenntnis und Erkenntnis kreieren und gestalten kann. Denn wir sind nicht "frei", sondern immer abhängig von irgendeiner Meinung. Von seiner eigenen "fremden" oder fremden "eigenen" Meinung. Und da es bereits über 7,6 Mrd Menschen auf dem Planeten leben, kommt da eine ganz schön "explosive" Mischung für einen großen "Knall" zusammen. Wann wird diese Mischung überschäumen?
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Juni 19, 20
Wenn jemand nicht an Gott glaubt und Schwierigkeiten hat ,hilft Gott diesen Menschen? Also davon ausgehend ,dass sie ihn nicht um Hilfe bitten.
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Juni 15, 20


Hallo, ich bin in letzter Zeit immer wieder über den Begriff der Prozesstheologie gestolpert, aber aus Wikepedia und Co. nicht so recht schlau geworden, was das konkret bedeutet. Kann mir das jemand vielleicht verständlich erklären? Und spielt das in der (deutschen) Theologie eine Rolle? LG
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Juni 13, 20
Im Evangelium nach Markus wurden die Verse aus Kapitel 16, 9-20 erst über 100 Jahre nach Markus in den Text eingefügt. Diese Verse kommen in den frühen Manuskripten nicht vor, und tauchen erst Mitte des zweiten Jhr. im Text auf. Auch gibt es in diesen späten Hinzufügung zwei Versionen (eine kurze und eine Lange) und Kombinationen von den Beiden. Das Markus Evangelium endet original also mit den Vers 8 in Kapitel 16.
5 Und sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem langen, weissen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. 6 Er aber sagt zu ihnen: Erschreckt nicht! Jesus sucht ihr, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferweckt worden, er ist nicht hier. Das ist die Stelle, wo sie ihn hingelegt haben. 7 Doch geht, sagt seinen Jüngern und dem Petrus, dass er euch vorausgeht nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. 8 Da gingen sie hinaus und flohen weg vom Grab, denn sie waren starr vor Angst und Entsetzen. Und sie sagten niemandem etwas, denn sie fürchteten sich.
Was löst dieses Ende in euch aus, Markus war wohl das erste Evangelium das Geschrieben wurde, wenn man also die anderen Evangelien und die neutestamentlichen Briefe noch nicht hatte, was löst dieses Ende aus, was wollte Markus mit diesem Ende aussagen.
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Juni 05, 20
Mir wurde heute eine Predigt über das Wunder der Himmelfahrt zugesandt. Die Hauptaussage ging um Liebe und Vergebung, jedoch mit einer Argumentation dafür, warum etwas für uns nicht Vorstellbares wie die Himmelfahrt möglich oder gar wahrscheinlich sei. Mich irritiert dieser Hang mancher Christen dazu, ihren Glaube irgendwie beweisen zu müssen und dafür Wunder heran zu ziehen. Ich persönlich halte es eher für eine Schwäche, wenn man Wundertätigkeit als Argument heranziehen muss, weil man damit der Schöpfung und dem Schöpfer selbst eine Trickserei zuschiebt, die sie/ ihn eher lächerlich macht als erhebt. Thomas Paine schrieb 1790 dazu: "...es entwürdigt den Allmächtigen zum Charakter eines Schaustellers, der trickst um die Leute zu amüsieren und zu unterhalten. Es ist also der fragwürdigste aller Beweise den man heranziehen kann; wenn der Glaube durch Wunder ermöglicht werden soll, denn davon darf Glaube selbst nicht abhängen." Braucht Gott/ braucht das Christentum Wunder oder steht es sich mit der Erhebung wunderbarer bis wunderlicher Dinge selbst im Weg?
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Juni 04, 20
Ich suche Bibelsoftware, online oder offline, um die Bibel auf Hebräisch und Griechisch zu lesen. Aber ich brauche unbedingt eine besondere Funktion: die häufigste Wörter (in Hebräisch und ebenso Griechisch) (the most frequent words) in jedem biblischen Buch suchen und ausdrucken, auch Kapitelweise suchen und die häufigste Wörter finden und ausdrucken. Also, Wortschatzarbeit! Hat jemand ein Tipp?? Wäre sehr dankbar dafür! Gottes Segen Euch und viele Grüße Lin
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Mai 31, 20
Also ich weis jetzt nicht ob ich hier im richtigen Forum bin. ich habe jetzt Schwierigkeiten es richtig zuzuordnen. Es könnte auch Wissenschaft sein oder Soziales. Nun: Ist der Mensch Schöpfungskompatibel? Wenn ich an das Schindluder denke welches der Mensch mit der Natur, der Schöpfung, getrieben hat, kommen mir Zweifel an der Kompatibilität. Kann der Mensch nicht anders handeln. Wurde er zu diesem Handeln auch durch die Schrift verführt? Da gibt es die Aufforderung "Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!", und diese Aufforderung wird nicht nur einmal gestellt. Was bewirkt diese Aufforderung? (1) Bei der ausweisung aus dem Garten wird dem Menschen gesagt "Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst". Welche Wirkung ist hier zu erwarten? (2) Zu 1 denke ich das der Mensch sich aufgefordert fühlt die Schöpfung schlecht zu behandeln. Zu 2 denke ich das der Mensch die Schöpfung als Feind sieht und gegen sie kämpft. Der Mensch versteht sich als über der Schöpfung stehen versteht. Der Mensch wird in Gen 2 von der Schöpfung herraus gelöst. Der Herr nahm ein wenig von dem Schlamm und formte daraus den Adam. Der Mensch wird außerhalb der Schöpfung gestellt. Er betrachtet sich als nicht zur Schöpfung gehörend, als über sie stehend. In der Schrift sehe ich keine explizierte Verbindung zur Natur, zur Schöpfung. Wozu führt des Menschen Verständnis ihn zu seinem Verhalten? Ich frage mich nach der Wirkung der Schrift. chubzi
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Mai 23, 20
Nicht neu das Thema, aber gerade im Diskurs mit einem Moslem doch aktuell. Der Versuch, ihm das Verständnis der "Dreieinigkeit" zu erklären scheiterte. Er blieb dabei, "so wie ihr das ausdrückt, sprecht ihr von drei verschiedenen Göttern. Ihr sagt auf der einen Seite ´Gott Vater´, sprecht auf der anderen Seite aber von ´Gottes Sohn´ und `Gottes heiligem Geist´. Wenn es euch wirklich ernst wäre, dass alle drei nur unterschiedliche Manifestationsformen Ein-und-desselben wären, müsstet ihr ´Gott Vater´, ´Gott Sohn´ und ´Gott heiliger Geist´ sagen, dann gäbe es diese Missverständnisse nicht. " Ich kann seinen Einwand verstehen. Wenn einer der Sohn eines anderen ist, dann hat man zwei Personen vor sich.
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Mai 14, 20
Die Frage, warum Jesus am Kreuz so einen grausigen Tod erleiden musste, hat sich vermutlich jeder Christ schon gestellt. Und jetzt zur Osterzeit stellen sich vermutlich sehr, sehr viele Christen erneut diese Frage. Und oft stößt man dabei auf Antworten ungefähr dieser Art: Wir haben uns vor Gott schuldig gemacht und können daher keine Gemeinschaft mit ihm haben. Da Gott uns aber liebt, stirbt Jesus stellvertretend für unsere Schuld am Kreuz, sodass die Gemeinschaft mit Gott für uns wieder möglich wird. Mit dieser Erklärung habe ich und auch viele andere Christen Probleme. Ich z.B. finde, solch eine Interpretation dieses Kreuzestodes, das ist blutrünstiges Vergeltungsstreben und eine grausame Rache, die zu einem liebevollen und barmherzigen Gott so garnicht passt. Ein liebevoller, allmächtiger Gott muss in der Lage sein, vergeben zu können, ohne dass Blut fließt, und ohne, dass jemand leidet. Ich kann vergeben ohne Blut zu vergießen, dann kann Gott das erst recht, denn er ist sicherlich noch viel liebevoller und barmherziger als ich es je sein kann. In diesem Video werden mehrere alternative Deutungen geboten, die anhand von biblischen Texten begründet werden. Das Video ist lang, aber es lohnt sich, finde ich. Es ist eine Glaubensinformation der Citykirche in Wuppertal aus dem Jahr 2017: https://www.youtube.com/watch?v=mxYt4TLeHJQ
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Mai 11, 20
Angeregt durch die Frage, ob Theologie eine Wissenschaft sei, würde ich gerne einmal die Frage diskutieren, was die Theologie in den letzten 500 Jahren konkret über ihren Forschungsgegenstand herausgefunden hat, das zuvor nicht bekannt war. Dann passiert ist in dieser Zeit ja eine ganze Menge. Aber was ist das konkrete Ergebnis?
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Mai 01, 20
Hi, ich lese immer wieder, das wenn heftige Dinge passieren, Menschen dann sagen das es eine Strafe Gottes ist. Oder gar Gericht. Das Gott hier und da mal richtet (positiv "Aufrichten"), wird bei alle anderen Katastrophen Gott als der Bestrafende und anderes gesehen. Schlimm ist es, wenn man behindert ist. Woher kommt dieser Gedanke? Nunja, Menschen lesen in der Bibel und lesen das AT wo Gott mal dies und das tut oder befehligte. Aber nun, an der Bibel alleine kann es nicht liegen. Was denkt ihr? Ach, natürlich weiß ich als Christ ja auch, das der Widersacher solch Gedanken nähren kann. Ein Beispiel und diese Sache hat sich wahrhaftig ereignet. Eine Frau, die hatte einen Mann den sie sehr liebte und er sie auch war schwanger. Sie wollen heiraten...sehr bald. Leider passiert ein schwerer Unfall und der Mann verstirbt. Schuld an dem Unfall hatte er nicht. Er hatte Vorfahrt und die wurde ihm genommen. Das hat die frau zutiefst getroffen. Monate später, sie freute sich auf das Kind. Ein Teil von ihm. Aber das Kind verstirbt. Jetzt sitzt sie alleine da und will keinen anderen Mann mehr fürs leben. 2 Menschen sind ihr genommen worden. Manch einer würde sagen. Was hat sie getan hat das Gott sie so straft. Was haben Juden so schlimmes getan das man sie ermorden musste? Was haben Syrer getan, das sie neben Assad, auch noch Putins Hass spüren? Lässt sich beliebig erweitern. Auch ich habe mich gefragt, was in meiner Familie los ist und viel Leid. Was würdet ihr, wenn ihr in einer Extremsituation wärt, denken? Wie ist das theologisch zu ergründen. Ich will nicht darüber Diskutieren warum Gott leid zulässt (Theodizee), sondern woher dieser Gedanke kommt. Vielen Dank! M.
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Apr. 03, 20
Spricht sich Gott expliziet für ein Königtum unter Menschen aus? Ich denke nein. Königtum spricht für Fremdbestimmung des Menschen durch einen König (Menschen). Als Jesus zu Pilatus davon sprach "Mein Reich ist nicht von dieser Welt", meinte er, nicht die Herrschafts eines Kaisers paßt zu seiner Welt. Die Welt des Pilatus ist eine Welt der Fremdbestimmung. Eine solche Welt ist nicht im Sinne von Jesu. In einem Kapitel aus Richter, ich finde jetzt nicht das Kapitel, wird die Errichtung eines Königtums für Israel diskutiert aber verworfen. Ein Königtum ist nicht das Ideal für seine Menschen. chubzi
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Apr. 03, 20
Was haltet ihr vom Sprachengebet/von der Zungenrede? Ich war die letzten Jahre Mitglied einer charismatischen Gemeinde, in der das praktiziert wird. In die bin ich eher zufällig (obwohl ich es nicht zufällig nennen möchte, es wird schon einen Grund und Sinn haben) hineingeraten und hatte vorher keine Erfahrungen in dem Bereich. Jetzt versuche ich mir durch die Bibel eine Meinung dazu zu bilden. Was sind für euch Schlüsselstellen in der Schrift bzw. wie seht ihr das?
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März 25, 20
Unter "Gottesdienst" verstehe ich in diesem Zusammenhang das physische Zusammenkommen von Christenmenschen an einem Ort, um Gottes Wort zu hören, darauf in Gebet und Gesang zu antworten und seine spürbare Zuwendung in Taufe und Abendmahl zu empfangen. (Ich habe versucht, das überkonfessionell akzeptabel zu formulieren. Wenn's nicht ganz geklappt hat, bitte ich um Nachsicht.) Zu allen Zeiten war es Christen ein Anliegen, diese Versammlung zu haben. Und Christen haben, wo immer sie nicht möglich war, erlebt, dass sie trotzdem mit Gott und miteinander verbunden blieben. Sobald der Gottesdienst ihnen aber wieder möglich war, haben sie ihn (teilweise geheim wegen Verfolgungen) wieder gefeiert. Offenbar war all das, was sie in der gottesdienstlosen Zeit erfahren hatten, zwar in dieser Zeit genug, danach aber nicht. Was zu der Frage führt: Warum? Was hebt den Gottesdienst theologisch gesehen heraus aus den anderen erlebten Möglichkeiten, Gemeinschaft mit Gott und miteinander zu erleben? Was ist sein theologischer "Mehrwert", seine "besondere Verheißung" gegenüber all dem? Damit will ich nicht in Frage stellen, dass es so ist. Auch für mich ist der Gottesdienst das Zentrum meines Christenlebens. Ich gehöre sogar zu den Pastoren, die in die Kirche gehen, wenn sie selbst frei haben. Er ist geradezu eine Selbstverständlichkeit. Aber ich merke, wie schwer es mir fällt, eine vernünftige theologische Begründung zu formulieren, warum. Wie geht es Euch damit?
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März 25, 20


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