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Ethik

Austausch über Normen und Werte unserer Gesellschaft.
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Ein seltener Vorfall führt zu neuen Fragen. Eine Frau wurde Schwanger. Sie sollte Zwillinge bekommen. Während der Schwangerschaft stellte sich heraus ein Kind wird gesund, dass andere Kind wird behindert. Der freie Wille der Mutter war, dass das gesunde Baby bleiben soll, dass behinderte Baby abgetrieben werden soll. Eine derartige Selektion ist bei einer Abtreibung schwierig. Für eine rechtmäßige Abtreibung waren alle Formalien vorhanden. Die Ärzte entschieden sich kurz und grob dargestellt. Die Geburt über einen Kaiserschnitt zu vollziehen und das behinderte Kinde mit einer Giftspritze zu töten. Das taten sie auch. Das gesunde Baby lebte weiter, dass kranke war weg. Jahre später ging eine Anzeige ein und mittlerweile ist klar. Diese Vorgehensweise ist Todschlag. Von der Seite stellt sich die Frage, Abtreibung oder Todschlag eigentlich nicht. Aber bei mir stellen sich andere Fragen. Das getötete menschliche Wesen war vor der Eröffnung der Gebärmutter genauso eigenständig lebensfähig, wie nach der Öffnung. Also in einem gleichen Zustand. Wo aber besteht dann der Unterschied zwischen den Wert des Lebens? Die andere Frage ist. Wenn jemand den Wert des Lebens von dem behinderten Kind so eine geringe Wertschätzung zumisst, dass man es töten kann. Würde es, vorausgesetzt man ist Gegner der Todesstrafe, ein Widerspruch sein, wenn man meint, dass Leben eines Mörders ist so viel Wert, dass es auf jeden Fall erhalten werden muss, widersprechen. Die Frage bewegt mich nicht wirklich, aber sie hat eine Berechtigung. Vielmehr bewegt mich die Frage inwiefern die Frage der Euthanasie die Abtreibung nicht eine Spielart des Töten von nicht lebensberechtigen ist. Es ist ein seltener Fall, aber es zeigt auf, wie dünn das Eis sein kann. Nachtrag vom 15.01.2021 19:03:50 https://www.tagesschau.de/inland/schwangerschaft-abtreibung-urteil-101.html
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Jan. 17, 21
Das Thema kam jetzt in einem anderen Thread auf, und ich würde das hier gerne auslagern. "Genetik" ist ja generell ein Reizthema. Denkt man da an zukünftige Möglichkeiten, dann ist man schnell beim gezüchteten "Übermenschen", perfekt zugeschnittenen Wunschkindern und allem möglichen, was einen fatal an die Nazis erinnert. Auf der anderen Seite stehen medizinischer Fortschritt und neue Behandlungsmöglichkeiten. Und irgendwie weiss keiner so recht, wo man da jetzt die Grenzen ziehen soll. Hinzu kommt ein weiterer Einwand: Mit zunehmenden medizinischen Möglichkeiten überleben immer mehr Menschen. Wird eine Erbkrankheit etwa medikamentös behandelt, dann wird dieser Mensch erwachsen und lebt ein ganz normales Leben - was ja auch so sein soll. Nur... er wird dann natürlich auch seine Erbkrankheit weitergeben, und so werden entsprechende Schäden in der Gesellschaft zunehmen. Und das wird irgendwann zum Problem werden... es sei denn, man behandelt direkt an den Genen und lässt die Krankheit gar nicht erst entstehen. Das Thema wird also so oder so kommen - oder besser gesagt: Es wird mehr und mehr in den Fokus rücken, denn die Möglichkeiten sind ja längst da. Und da braucht es natürlich ethische Maßstäbe, an denen wir uns orientieren können. Was sollte erlaubt sein, was nicht? Wenn Erbkrankheiten schon an den Chromosomen behandelt werden kann - führt nicht allein das schon zur Vorstellung einer "Elite", deren Kinder behandelt wurden, und den armen Leuten mit "erbkranken" Kindern, die sich so eine Behandlung nicht leisten konnten? Von "maßgeschneiderten" Kindern einmal ganz zu schweigen... Sollte hier die Politik für eine Gleichbehandlung sorgen? Sollten die Möglichkeiten besser ungenutzt bleiben - und mit welcher Begründung? Es ist schwer, das Thema nicht emotional zu betrachten. Aber das ist auch kein Grund, die Sache zu verdrängen - ich fürchte, das sind Fragen, auf die die Gesellschaft jetzt schon Antworten finden muss. Bevor kommerzielle Unternehmen die Sache in die Hand nehmen und Tatsachen schaffen...
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Jan. 17, 21
ist eine sehr interessante Alternative zum immer mehr um sich greifenden Utilitarismus und auch deren Antipode. Der Hauptvertreter ist William David Ross. Das interessante an dieser Ethik ist, dass sie davon ausgeht das es eine objektive Ethik gibt, also keine subjektive Ethik. Damit befindet sie sich in Übereinstimmung mit dem Christentum (und dem Islam/Judentum) Es ist eine Pflichtethik. Hier mal die wichtigsten Pflichten:
1. Pflichten, die auf einer vorgängigen, von einem selbst ausgeführten Handlung beruhen: a) Vertrags- und Versprechenstreue b) Wahrhaftigkeitspflicht c) Wiedergutmachungspflicht 2. Pflichten, die auf einer vorgängigen, von jemand anderem ausgeführten Handlung beruhen: d) Dankbarkeitspflichten 3. Pflicht der (distributiven) Gerechtigkeit (= distribution of pleasure and happiness in accordance with merit) 4. Pflichten des Wohlwollens und der Wohltätigkeit (dies sind die Maximierungspflichten der Utilitaristen, die aber nun im System Einschränkung durch die anderen Pflichten erfahren) 5. die Pflicht der Selbstvervollkommnung 6. die Pflicht, anderen nicht zu schaden Für Ross sind diese Pflichten selbst-evident und deshalb wahrheitsfähige Maßstäbe.
https://de.wikipedia.org/wiki/William_David_Ross
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Dez. 27, 20
Wer den Psalm kennt, weiß: Die Frau sagt damit im Grunde, dass diejenigen, die schwer an Covid-19 erkranken, das auch verdient haben. Solches Gedankengut kennen wir leider vom Umgang mit einer anderen Pandemie der Neuzeit. Wir dürfen nicht zulassen, dass es noch einmal Fuß fasst https://www.t-online.de/region/muenchen/news/id_89092170/corona-muenchen-rentnerin-sieht-sich-von-maskenpflicht-befreit-durch-gott.html Ich persönlich finde das die großen Kirchen erstaunlich wenig zu Corona sagen.
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Dez. 13, 20
Ich habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht, was eigentlich ein "freies Land" genau ausmacht. Anlass war die Diskussion über die Mohamedkarikaturen, deren mögliche Wirkung und die Forderung nach Verboten in diesem Zusammenhang, also auch von Karikaturen, die gegenüber Christen als "beleidigend" empfunden werden könnten. Auf diesen Aspekt möchte ich an dieser Stelle noch einmal eingehen. Derartige Verbote waren ja über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende hinweg üblich. Auf "Beleidigungen" wurde in der Regel hart reagiert, vor allem (aber nicht nur), wenn es einflussreiche Institutionen wie den Adel oder die Kirche betraf. Beleidigungen wurden als Gefahr für die innere Ordnung betrachtet, die Bestrafung stellt die herrschende Ordnung wieder her. Mit dem Verlust des Einflusses wurden jedoch immer mehr Instutionen hinterfragt. Je nach Ausrichtung der Gesellschaft konnte freier und offener gesprochen werden, was früher als "Beleidigung" galt, wurde nun häufiger als Kritik wahrgenommen und in der Öffentlichkeit diskutiert (Ich weiss, ich vereinfache hier gerade etwas). "Freiheit" bedeutet nichtsdestotrotz, die Grenze des Sagbaren (Oder Zeigbaren) zu erweitern. Denn ein "freies Land" zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, unterschiedliche Ansichten zuzulassen. Die Freiheit ist immer die Freiheit der Anderen - und nicht nur die Eigene. Das setzte voraus, dass die Menschen gelassener reagieren mussten, auch Beleidigungen gegenüber. In einer freien Gesellschaft musste auch die eigene "Ehre" neu definiert werden. Darin bestand die eigentliche Herausforderung. Aber es lohnte sich, denn Dinge zu hinterfragen ist die Basis dafür, Dinge zu verbessern. Freiheit hat sich als gesellschaftlich nützlich erwiesen. Deshalb sehe ich es ausgesprochen kritisch, wenn Menschen jetzt dafür plädieren, Freiheit wieder zu beschränken - insbesondere dann, wenn es um "religiöse Gefühle" geht. Denn "religiöse Gefühle" sind nicht definiert. Jeder kann da nach Belieben seine Grenzen abstecken, Sachargumente gibt es in diesem Zusammenhang nicht. Auf Basis "religöser Gefühle" kann alles und Nichts begründet werden, um die Freiheit anderer Menschen einzuschränken. Gerne wird auch in diesem Zusammenhang auf "Hetze" verwiesen. Sollen "hetzerische" Karikaturen denn nicht verboten werden, um Minderheiten zu schützen? Das klingt zwar irgendwie einleuchtend und ist auch (leider) nicht völlig von der Hand zu weisen. Ich frage mich jedoch, was denn davon zu halten wäre, wenn eine "hetzerische Karikatur" veröffentlicht wird - und am nächsten Tag direkt ein Pogrom stattfinden würde. Eine Zeichnung allein wird so etwas kaum auslösen können, da muss schon vorher einiges im Argen gelegen haben. Und ein Verbot allein würde die Problematik kaum lösen. Es geht also um mehr. Es gilt, zu verhindern, dass überhaupt eine Situation entsteht, in der eine Zeichnung irgendetwas auslösen kann. Und genau darum geht es in einer freien Gesellschaft! Wobei ich wieder bei der "Gelassenheit" bin. Denn eine Gesellschaft, die eine wie auch immer geartete Zeichnung oder Hetzschrift mit Gelassenheit hinzunehmen vermag, kann sich wirklich "frei" nennen. Und ja, ich vereinfache an dieser Stelle wieder, weil natürlich noch mehr dazu gehört... aber irgendwie muss hier ja auch zum Punkt kommen. Und der lautet für mich: Verbote können kein Ziel einer freien Gesellschaft sein - vielmehr sollte es das Ziel sein, Angriffe gelassen hinnehmen zu können. Und wer jetzt meint, ich hätte ja gut reden, weil ich ja zu keiner verfolgten Minderheit gehöre: Ja, das ist richtig. Aber genau das ist auch der Punkt: Denn so lange Minderheiten ganz reale Gründe haben, irgendwelche Hetzschriften oder Zeichnungen zu fürchten - so lange stimmt etwas nicht in diesem Land! So lange sich Menschen tatsächlich aufhetzen lassen, so lange ist der Kampf um die Freiheit auch nicht vorbei... und das ist der Punkt, an dem man hier ansetzen muss. Und nicht mehr und mehr Verbote...
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Nov. 12, 20
Die simpelsten und besten Antworten als Bilderbuch findest du hier: https://www.book2look.com/book/79OAdfpPfh Die scheinbar klarste Antwort der Bibel gibt Lukas 10,27 Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzen Seele und ganzen Kraft und mit ganzem Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst. Wonach aber trachten wir? Erholung Freizeit, Arbeit Gewinn - Erfolg, Sicherheit Kontakte, Erlebnisse, ... Dem Leben. Corona zeigt mir deutlich, ob Christ oder nicht, wie sehr wir unsere Routinen wie unsere Freiheit schätzen. Die Einschränkungen machen deutlich, worin wir Lebensqualität sehen. Kann uns diese Zeit lehren, genügsamer zu werden? Uns helfen, das Wesentliche neu zu entdecken? Oder ist eher das Gegenteil der Fall, dass wir bei allen Hygienekonzepten, allem Verzicht und allem sich-Arrangieren uns nur noch und immer mehr nach der "alten Normalität" sehnen, neue Normalität schaffen - teils aber in Aktionismus verfallen oder frustriert werden? Was macht dein Leben aus? So generell? Und lebst du das? Wie lebst du das? Welchen Platz hat Gott für dich, welchen du und welchen dein*e Nächste*r? Inwieweit verändert sich unsere Individualgesellschaft, veränderst du dich? Was ist Mensch wichtig? Was ist dir wichtig? Mir wird immer wichtiger, dass DIESES Leben hier n-i-c-h-t ALLES ist. LEBEN bereitet vor, führt uns in Auseinandersetzung, bringt Freud und Leid, bereichert uns, prägt uns, nimmt uns hinweg. ALLES aber hat seine Berechtigung. Worauf es ankommt? ANKOMMEN und l-o-s-l-a-s-s-e-n - GELINGEN kann das IN ALLEM. Dies wahrzunehmen ist die Kunst, die GLAUBE schenken kann. Was ist mir Corona? Eine Lehre. Wonach will ich trachten? Nach Gottes Reich. Wo finde ich es? In dir, in mir, in Gott, im Leben. Worauf komme ich zurück? EINFACH SEIN.
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Okt. 22, 20
Angestoßen durch das Youtube Video https://www.youtube.com/watch?v=zeSmP0h98Es&feature=youtu.be in dem es um Masken tragen zum Schutz anderer geht, dachte ich, ob sich dies so sagen lässt: "Masken sind seit Monaten aus dem öffentlichen Raum nicht mehr wegzudenken. Doch immer wieder gibt es Menschen, die keine Maske tragen. Nicht, weil sie nicht können, sondern weil sie nicht wollen. Doch wer sich und damit seine Mitmenschen nicht schützt, wem Abstand und Hygiene egal sind, der schlägt den Schwachen mitten ins Gesicht. " ? PS: Es gibt immer Ausnahmen - manche Menschen haben gesundheitliche Probleme mit Masken tragen. Um die Ausnahmen soll es nicht gehen, sondern als generelller Gesichtspunkt, dass Andere Schützen, was durch Masken-tragen geschehen kann, man sehr wohl als "christliches" Verhalten im Sinne der Nächstenliebe verstehen kann. (?)
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Okt. 13, 20
Fakten zählen nicht mehr viel, für die viele scheint es darum zu gehen die Welt in die "Guten" und die "Bösen" einzuteilen. Ich bin noch betroffen über den Thread mit der Demo in Berlin gegen die Corona Auflagen. Wie viel Aggression und Wut wurde da gegen die Demonstranten ausgedrückt. Nun kam heraus, dass selbst Experten wie Lauterbach davon ausgehen, dass die Demo aus Infektionssicht gut gegangen ist. Inzwischen sind 39 % der Neuinfektionen durch Reisen ins Ausland verursacht. Sagt jemand, dass Reisen ins Ausland assozial sind? Nein, das sind nur die Demonstranten, die zugegebenermaßen bewusst gegen die Hygieneregeln verstoßen haben. Es kommen nun Fakten auf den Tisch, aber niemand ändert seine Meinung. Zumindest niemand, der was schreibt. Ich wette, ohne es beweisen zu können, dass der durchschnittliche Corona Demonstrant unterdurchnittlich oft im Ausland Urlaub macht, wahrscheinlich sogar unterdurchschnittlich oft auf große Partys geht. Es geht mir nicht darum zu behaupten, dass die Demonstranten nun die "Guten" sind. Sicher, sie haben bewusst und gewollt gegen die Regeln verstoßen und es gäbe noch eine Menge andere Sachen zu sagen. Aber es sind nicht die Dämonen, die die zweite Welle verursacht haben. Es scheint mir so zu sein, dass der Mensch ein Bedürfnis nach Gruppenbildung hat und die Menschen in Gruppen einteilen will. Wir die "Guten", die sich an die Regeln halten, diejenigen die "Gefährder". Man profitiert psychologisch davon zur den "Guten" zu gehören, was Bestätigung bringt und den ganzen Lebensfrust, Ängste usw. das lässt man bei den "Bösen" ab. Fakten stören dabei nur, zumindest, wenn sie nicht meine Meinung bestätigen. Wenn aber auch in diesem Forum hauptsächlich diese Bedürfnisse befriedigt werden, da fragt es sich, was ich eigentlich hier noch soll. Die meisten regen sich über etwas auf, einige solidarisieren sich mit der Gegenseite und um Fakten oder die Suche nach dem Guten und Wahren geht es nicht. Wenn es so ist, dass es für niemanden von Nutzen war, dass ich geschrieben habe, dass auch Experten wie Lauterbach davon ausgehen, dass die Demo aus Infektionsgesichtspunkten gut gegangen ist, dann hätte ich mir füglich meine Beiträge sparen können. Wenn es so wäre, dann stellt sich nur noch die Frage, Rückzug aus allen politischen Diskussion oder Rückzug vom Forum. Im christlichen Bereich ist meine Sichtweise den meisten sicherlich fremd, wenn da auch niemand profitiert, dann könnte ich Zeit und Energie sparen. Dieser Beitrag ist nicht als Angriff gegen irgendjemanden gedacht. Ich stelle mir nur die Sinnfrage und lasse Euch daran teilhaben. Ob es eine gute Idee war, wir sich zeigen.
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Sep. 12, 20
Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/landesbischof-meister-mensch-hat-recht-auf-selbsttoetung/
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Aug. 12, 20
und schon Mitte August einen Impfstoff gegen Corona auf den allgemeinen Markt geben, erstmal für medizinisches Personal aber auch für Risikogruppen. Da ich einige kontakte nach russland habe weiß ich auch, dass die Situation dort ziemlich angespannt ist und die offiziellen sterbezahlen eher nicht stimmen. Fragt sich ob es ethisch zu verantworten ist einen derart ungetesteten Impfstoff auf den markt zu bringen. ich würde sagen, ja, weil die Technologie ziemlich erprobt ist und das Risiko kalkulierbar was man von einer weitgehend unkontrollierten Corona Pandemie nicht sagen kann. Was meint ihr? Nachtrag vom 29.07.2020 22:19:31 https://www.interfax.ru/russia/718703 https://www.nau.ch/news/forschung/russland-hat-angeblich-den-ersten-impfstoff-gegen-das-coronavirus-65751610
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Juli 31, 20
Hallo liebe alle, bei meiner Umfrage geht es mir nicht, um besondere Fälle, wie nach einer Vergewaltigung. Meine Frage stelle ich generell. Und spannend finde ich auch, ob sich hier männliche und weibliche Sicht unterscheidet. Daher werde ich 4 "Zweige" setzen - bitte einen auswählen und bei Zustimmung mit "empfehle ich / ja" reagieren. Ich weiß, es ist ein heikles Thema. Freue mich wenn ihr auf "Abstrafen" per Smiley verzichtet. Wir leben in einem Land mit Meinungsfreiheit, also sollte es kein Problem sein, wenn verschiedene Meinungen nebeneinander stehen - so hoffe ich. Lieben Gruß in die Runde von Seidenlaubenvogel
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Juni 26, 20
Hallo, in Bezug auf die sog. Lockerung der Besuchsregeln insbesondere in Pflegeheimen, stellt sich mir aktuell die Frage ob sich der Schutz und die Würde gegenseitig ausschließen? In sehr vielen (oder auch allen) Pflegeeinrichtungen soll die Lockerung so aussehen, dass es extra Besucherräume oder im Garten Besuchscontainer oder Pavillons geben soll. Die Besuchszeiten sind festgelegt und in diesem Rahmen kann ein fest definierter Angehöriger einen ca. 30 Minüten Besuchstermin vereinbaren. Dann wird von einer Seite der Besuch eingelassen, von der anderen Seite die besuchte Person reingebracht und beide können sich in dieser Zeit an einem Tisch sitzend, getrennt durch eine, vor Tröpfchen schützende, Plexiglasscheibe unterhalten. Ich bin persönlich nicht betroffen, arbeite aber in einer Wohneinrichtung der besonderen Wohnform, für die auch ein Hygienekonzept für Besucher erstellt wird. Bei mir löst das gefühlsmäßig Beklemmung aus. Ist so ein Besuch würdevoll? Es stellte sich ja schon die Frage ob die Würde über dem persönlichen Schutz steht. Ich frage, ob es nicht Möglichkeiten geben kann, Würde und Schutz auf eine Ebene zu stellen? Ich weiß, wie schwierig es in Altenpflegeeinrichtungen, insbesondere großen Einrichtungen, den Besucherstrom im Blick zu haben und zu steuern. Mir ist auch klar, dass diese Maßnahmen aus Sorge vor einem Ausbruch mit dem Covid-19 Virus erfolgen, der vielleicht dann in der Verbreitung nicht mehr aufzuhalten ist. Trotzdem erlebe und efahre ich von Situationen, die m. M. mehr mit der Einschränkung, bis hin zu Beraubung von Freiheit gehen. Ich möchte daher die im Titel gestellte Frage einfach in den Raum stellen. Ich habe keine endgültige Antwort darauf, möchte mich aber mit dem, wie es gerade ist, nicht zufrieden geben. Die Existenz dieses Virus wird uns noch sehr lange begleiten. Auch in Wohneinrichtungen für alte und pflegebedürftige Menschen sollte es doch möglich sein, einen Lebensstil zu entwickeln, der Schutz und Würde gleichzeitig ermöglicht... Ich bin gespannt auf Antworten.
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Mai 31, 20


Hallo allerseits Poris Palmer, der durch einen unglücklichen Zufall Mitglied der Grünen geworden sein dürfte, hat in einem Interview geäußert:
Ich sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr wegen ihres Alters oder wegen schwerer Vorerkrankungen sowieso tot wären.
( https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/boris-palmer-und-corona-ich-weiss-nicht-wie-ich-mich-fuer-fakten-entschuldigen-koennte-16745899.html ) Dabei wies er darauf hin, daß der Shutdown der allermeisten Nationen in den armen Ländern zu einer Hungerkatastrophe führen wird, die geschätzt eine Million Kinder das Leben kosten dürfte. Wie seht Ihr das? Ist seine Analyse zutreffend? Betreiben wir in Deutschland und anderen reichen Nationen eine Nabelschau, bei der - wieder einmal - die armen Länder hinten runter fallen? Und für den Fall: Wäre es für eine Gesellschaft erträglich, ihre alten Mitglieder sterben zu lassen, damit in einer fremden Gesellschaft deren jüngere Mitglieder überleben können? (Wem weitere Fragen einfallen: Nur zu 😊 ). Beste Grüße Orleander
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Mai 03, 20
Gibt es eine juristisch offizielle Definition von menschlicher Würde? Ich beziehe mich auf Verfassung Art 1: „Die Würde des Menschen stellt den obersten Verfassungsgrundsatz dar, an dem folglich alle staatliche Gewalt ihr Handeln auszurichten hat. Sie ist daher Maßstab für Legislative, Exekutive und Judikative.“ Nachtrag vom 22.03.2020 19:32:23 "Politik, Wirtschaft & Soziales" passt hier besser. Es geht nicht um "Ethik".
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März 30, 20
Hallo Userschaft, das Bundesverfassungsgericht hat jetzt das Verbot der (sagen wir es mal platt) "gewerblichen" Sterbehilfe gestern gekippt. Ich weiß dass diese Definition nicht 100%ig trifft 😊 Somit können Menschen und Vereine, die beim selbstgewählten Suizid behilflich sind und nicht zur Familie und Umfeld des Sterbenden gehören nicht mehr rechtlich belangt werden. Laut Verfassungsgericht hat der Staat nicht die Befugnis, in den selbstbestimmmten Suizid eines Menschen einzugreifen. Wie geht es euch damit? Vor allem auch, wenn ihr Christen seid, die ihr Leben als von Gott geschenkt ansehen? Ich wünsche uns eine sachliche und freundliche Diskussion. Trissi Quelle zum Thema: https://www.tagesschau.de/inland/sterbehilfe-urteil-103.html
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März 06, 20
Sind Gier und Unersättlichkeit Talente die uns eingepflanzt wurden? Woher kommt es das (manche) Menschen gierig und/oder unersättlich sind. Ist das Verlangen nach Unsterblichkeit nicht auch ein Ausdruck von Gier und Unersättlichkeit? Könnte es sein das diese beiden Talente wichtig sind für die Fortentwicklung des Menschen, der Menschheit? Und somit gewünscht. Wie wäre es möglich die Auswüchse des Auslebens dieser Talente zu zähmen. chubzi Nachtrag vom 13.02.2020 13:38:05 Ich weis nicht ob ich dasrichtige Forum getroffen habe. Ich denke jedoch auch in Theologie paßt es schwerr rein.
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Feb. 24, 20
...immer noch so gering geachtet? In China, Indien und noch einigen Ländern wurden (oder werden?) weiblich Föten abgetrieben, weibliche Babies ausgesetzt...und jetzt suchen z.B, chinesische Männer verzweifelt nach Frauen, es gibt einfach zu wenige... Rein rechnerisch ist das sowieso ein Blödsinn: Ein Mann kann viele Frauen "befruchten". Eine Frau braucht 9 Monate bis ein Baby kommt. Jeder Idiot kann sich die Folgen ausrechnen....ich rede jetzt nicht von Liebe, einfach vom Fortbestand der Bevölkerung! Und was versucht der fortschrittliche Mann in der Türkei? https://web.de/magazine/politik/tuerkei-erdogan/erdogans-tuerkei-vergewaltiger-heirat-opfers-straffrei-ausgehen-34389616 Mir kommt die Galle hoch! PtL Karin
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Feb. 04, 20
Jetzt zum Holocaust-Gedenktag am 25.Januar passt das Thema gerade recht gut: hat jemand schon mal den Dokumentarfilm "Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen-Night will fall" ..... gesehen? Alfred Hitchcock ist ja in erster Linie durch Horrorfilme wie "die Vögel" bekannt geworden. Aber hier handelt es sich leider nicht um Fiktion sondern um die brutale Wirklichkeit. Ist es richtig, einen solchen Film zu veröffentlichen und zu zeigen? Der Film zeigt die Realität zu Auschwitz und Bergen Belsen, Personen die erschossen und deren Leichen wahrscheinlich wochen und monatelang liegen gelassen wurden und keine Beerdigung erfuhren. Halbverweste Leichen mit herausgeschossenem Gehirn und teilweise noch mit offenen Augen. Man könnte argumentieren, durch das Zeigen der Bilder werden die Persönlichkeitsrechte der Toten verletzt. Aber die wurden ja längst durch die Betreiber der Konzentrationslager zerstört. Ich halte aber nichts davon, die Leute zu beschuldigen, die zufällig nahe bei den KZ wohnten. Wenn in unserer Nähe um 1940 ein KZ erichtet worden wäre, hätten wir sicher auch weggesehen, um nicht in einem Folterkeller der Nazis zu landen. Die Augen der Leichen sind ein Beweis für die verlorene Welt, der Mensch ist nicht von Natur aus gut, wie die Humanisten behaupten, er ist erlösungsbedürftig in seiner Bosheit und Verlorenheit. 1.Mose 8, 21 wird hier eindrucksvoll bestätigt. Der Film beweist, dass wir Jesus Christus brauchen, um uns von dem Horror und dem Bösen, welches in uns selber wohnt, zu erlösen. Und welche Kraft muss Jesu Vergebung haben, wenn sie selbst den Mördern gilt, die das alles angerichtet haben.
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Jan. 29, 20
In einem anderen Thread regte ich mich kürzlich darüber auf, wie der Humanismus als vom Teufel inspiriert oder Menschen als Maden bezeichnet werden. Das war mir Anlaß, darüber nachzusinnen, warum ich die Menschen nicht als böse, schlecht oder wertlos verstehen kann und warum mit die humanistischen Ideale etwas bedeuten. Ich fragte mich, in welchen Momenten sich mir "offenbarte", dass Menschen wundervolle, liebenswerte Wesen seien. Ein paar dieser Momente möchte ich hier auflisten. Vielleicht habt Ihr ja ähnliche Momente erlebt, von denen Ihr berichten möchtet? Der Minibaggerfahrer Ich wachte an einem Sonntagmorgen halb sieben Uhr in der Frühe davon auf, dass es draußen laut krachte. Meine Wohnung lag im dritten Stock eines Hauses direkt an einer Straßenkreuzung, die wochentags stark befahren war (gerade morgens in der Rush-Hour), sonntags eigentlich nicht. Ich stieg aus dem Bett und sah, dass da ein Auto in ein anderes reingedonnert war, sodaß dieses von der Fahrbahn geriet und dabei einen Verteilerkasten halb von seinem Sockel rasierte. Ich suchte noch mit halb schlafblinden Augen nach dem nächtens irgendwo abgelegten Telefon, um den Notdienst anzurufen als schon Blaulicht durch's Fenster blinkte. Da war wohl jemand noch schneller gewesen. Nun hatte ich als Gaffer einen schönen Ausblick von dem Eckzimmer auf die gesamte Szenerie. Innerhalb kürzester Zeit - es können nicht mehr als fünf Minuten gewesen sein - spuckten zwei Streifenwagen vier oder fünf Polizisten aus, die daran gingen, den Unfallort mit Warnleuchten und Absperrungsbändern zu sichern. Eine junge Frau, vermutlich die Fahrerin eines der Wagen, wurde von Notfallhelfern neben einem Feuerwehrauto versorgt. Einige der Polizisten redeten mit Leuten, die um den Unfallort herum standen. Wohl, da es sich um Zeugen handeln konnte. Ich war nicht der einzige Gaffer, aber es war scheinbar niemand wirklich stark verletzt worden und nach einer Dreiviertelstunde hatten sich die kleine Menschenmenge wieder aufgelöst, die Unfallautos waren abgeschleppt, die Streifen- und der Krankenwagen waren abgefahren. Die Kreuzung war wieder leer, wie es sonntagmorgens sein sollte - nur der Verteilerkasten stand schief wie ein umgewehter Flamingo - unten ragten Kabel hervor. Ich machte mir einen Kaffee, da hörte ich wieder Lärm von unten: ein Reparaturwagen von den Stadtwerken war angekommen, der Verteilerkasten wurde geöffnet, jemand werkelte darin herum. Bei mir im Badezimmer ging das Licht aus - der Strom war für's erste abgestellt. hernach wurde der Verteilerkasten mit einer Art Plastik-Überwurf gesichert. Die Leute von den Stadtwerken fuhren wieder weg, ich schüttete mir tüchtig Milch in den Kaffee, schloss aber den Kühlschrank schnell wieder. Wer konnte wissen, wie lange der Stromausfall andauern würde... Eine Viertelstunde verging, in der ich mich ärgerte, den Kaffee getrunken zu haben - nun würde ich mich nicht mehr wieder hinlegen und noch zwei Stündchen Sonntagsschlaf halten können. Dann, so gegen acht Uhr, drangen wieder Geräusche empor von der Straße. Ein Baufahrzeug parkte fünfzig Meter weiter die Straße runter, wo noch eine Parklücke klaffte. Hinten drauf auf dem Anhänger war ein Minibagger, wie ich ihn vorher noch nie gesehen hatte. Ein unglaublich dicker Mann stieg aus dem Fahrzeug, klappte hinten etwas herunter, dass sich als Rampe benutzen ließ, setzte sich in den Steuersitz des Minibaggers, über den seine dicken Beine seitlich hinausquollen. Dann fuhr der den Minibagger die Rampe hinab, steuerte den Minibagger zu der Kreuzung und begann, unglaublich geschickt mit dem Baggerarm hantierend, die Gehwegplatten rund um den ramponierten Verteilerkasten herauszuhebeln. Dann stieg er aus dem Bagger und sammelte die gelockerten Platten auf, um sie säuberlich an der Wand des angrenzenden Hauses aufzustapeln. Die Platten waren nicht riesig aber sicherlich knappe zwanzig Kilo schwer pro Stück. Der dicke Mann richtete sich zwei, drei mal auf, um ein Hohlkreuz zu machen. Vermutlich strengte ihn die Arbeit sehr an, aber bis auf das kurze Aufrichten gönnte er sich keine Pause. Nachdem die Gehwegplatten ausreichend beseitigt waren, grub der Mann mit seinem Minibagger ein Loch seitlich von dem Verteilerkasten. Wahrscheinlich, so meine Vermutung, waren durch den Unfall die Kabel, die zu dem Verteilerkasten führten unten in der Erde beschädigt worden... Der Mann arbeitete ohne Unterlaß. Selbst auf die Entfernung konnte ich auf seiner Halbglatze den Schweiß glänzen sehen. Er arbeitete allein, niemand beaufsichtigte ihn. Er arbeitete sonntag morgens, er arbeitete schnell, umsichtig, gründlich, äußerst professionell. Nach knappen zwei Stunden war er fertig. Er bugsierte den Minibagger wieder auf die Ladefläche des Baufahrzeugs. Dann zog er ein großes Stoff-Taschentuch aus der Hosentasche und trocknete sich damit nicht nur die Stirn sondern den ganzen Kopf, die vom Schweiß klatschnassen Haare. Er zog ein Handy und führte ein kurzes Gespräch. Das Licht in meinem Badezimmer ging wieder an. In dem Moment liebte ich diesen dicken Mann. Er hatte hier an einem Sonntagmorgen malocht wie ein Kutschpferd, damit die Anwohner noch rechtzeitig zum Stonntagsfrühstück wieder Strom haben konnten. Das machte mich glücklich, dieser mir fremde Arbeiter machte mich glücklich - und ein klein wenig traurig, denn ich war die fremde Leute diagnostizierenden Kommentare eines befreundeten Arztes inzwischen schon so gewöhnt, dass sie schon zu einer eigenen Angewohnheit geworden waren. Vermutlich würde dieser tüchtige Arbeiter in fünfzehn bis zwanzig Jahren an einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall, an Diabetes oder einer anderen Stoffwechselkrankheit versterben und nicht mehr viel von seiner Rente, die er sich auf so ehrliche Weise verdiente, genießen können. Er machte mich glücklich und traurig, der dicke Minnibaggerfahrer. Ein liebenswerter Mensch. Die Clique Ich saß in einem Überland-Bus, der vom Zentrum einer norddeutschen Großstadt aus die Leute in ihre Dörfer beförderte. Auf meine Reiselektüre konnte ich mich schlecht konzentrieren, denn schräg mir gegenüber hatten sich auf die vier Sitzplätze einer Zweierbank-Gruppe insgesamt sechs Jugendliche, drei Jungs und drei Mädels, gezwängt, die laut miteinander redeten und scherzten. Ich beobachtete sie aus dem Augenwinkel heraus, versuchte, ihre jeweiligen Verhältnisse zueinander zu bestimmen, wer war da offener, wer heimlicher Anführer, wer war der Clown, wer der stille Immer-dabei-Typ? Welches Mädchen war in welchen Jungen verschossen - oder andersrum? Am Fenster saß der am besten aussehende Junge, Typ Prinz Charming, er redete weniger als seine beiden Kumpels, aber wenn er was sagte, hingen die Mädchen an seinen Lippen. Alles klar... 😀 Zwei weitere Mädchen stiegen ein. Sie schienen zu der Clique zu gehören und wurden mit lautem Hallo begrüßt. Eine der beiden war eine ausgemachte Schönheit, Typ Influencerin mit zwei Millionen Followern auf YT. Die andere war ein ausgesprochen häßliches Mädchen. Dicklich mit fleischig-groben Gesichtszügen, strähnigen straßenköterbraunen Haaren und einer offenkundigen Tendenz, sich möglichst unvorteilhaft zu kleiden. Die Begrüßung fiel ausführlichst aus: jedes der beiden Mädchen wurden von den Sechs schon vorher Anwesenden umarmt und tüchtig gedrückt. Diejenigen, die am Fenster gesessen hatten, mußten dazu erstmal aufstehen und auf den Gang heraustreten. Prince Charming huggte das häßliche Mädchen besonders doll und versicherte, wie sehr er sich freue, sie mal wieder zu sehen. Nach der Begrüßungszeremonie stellte sich die Frage, wer denn nun stehen müsse, denn auf den vier Sitzplätzen hatten vielleicht sechs, aber nicht acht Leute nebeneinander Platz. Die Lösung bestand darin, dass zwei der Jungs, Prinz Charming und der Cliquenclown, aussen am Gang zu sitzen kamen und jeweils eins der Mädels auf den Schoß nahmen. Und so saß das häßliche Mädchen auf dem Schoß von Prinz Charming und irgendwie... Wurde sie immer weniger häßlich. Sofort war sie, wie auch ihre schöne Begleiterin, voll mit einbezogen in das Labern, Lästern, Flirten und Giggeln, kurz: das Gruppenglück der Clique, und dieses Glück ließ sie, wie ihre Freunde, strahlen. Eben noch hatte ich sie halb verachtet, halb bemitleidet, wie sie so scheinbar bloß als Kontrast zur nochmaligen Hervorhebung der Attraktivität ihrer Freundin zu dienen schien. Nun aber ertappte ich mich dabei, wie ich sie zu beneiden begann, am liebsten mit ihr getauscht hätte. Diese acht Jugendlichen, die da, einem an einem Ast als Traube hängenden Bienenvolk nicht unähnlich, mir schräg gegenüber saßen: das waren liebenswerte, wertvolle Menschens, wie eine Duftwolke wehte etwas von ihrem Glück zu mir herüber. Die Verkäuferin Es war einer von diesen Novembertagen... Es war kalt, es nieselte, der Himmel eine Mischung aus Grau und Grauer. Den Vormittag hatte ich in meinem Atelier damit verbracht, ein schon halbwegs fertiges Bild kaputtzumalen und eine zweite Leinwand mit einer grottenschlechten Schrott-Skizze zu verschandeln. Dann war mir, weil ich in meiner Wut dazu tendiere, grob mit meinen Materialien umzugehen, der Pinselwasch-Behälter mit dem schmutzigen Terpentinersatz umgekippt und hatte seinen Inhalt über die Mischfläche meines Palettenwagens, sowie über den Fußboden verteilt. Große Sauerei, der Gestank des Lösungsmittels, von dem sich eine gute Portion auch auf meine Klamotten begeben hatte, war umso ätzender, als ich aus Erfahrung wußte, dass der Kopfschmerz, den es verursachte, mich erst zeitverzögert am nächsten Tag so richtig beglücken würde. Ich hatte also erstmal allen Kram hingeschmissen verfügte mich zu der Bäckerei, in der ich regelmäßig mir einen Latte Machiato und ein paar Rosinenbrötchen zur Kaffeepause hole. Auf dem Weg dahin - ich hatte keinen Schirm dabei - wurde ich schön vom Novembernieselregen durchweicht. Vor mir waren drei andere Kunden dran. Als ich endlich an der Reihe war, merkte ich, dass ich vergessen hatte, meinen Kaffeebecher mitzubringen. Da ich den Coffe-to-Go-Pappbechermüll zu hassen gelernt habe, weil der hier auf dem Lande die Straßenränder verschandelt, würde es also mit dem LM diesmal nix werden. Die Verkäuferin - eine andere als die, die sonst hier bediente, meinte, sie könne mir ja hier, am Stehcafé-Tisch, einen Becher servieren. Ich blaffte sie an, dass ich dazu keine Zeit hätte, weil die Arbeit dränge und manche Leute sich halt nicht soviel Zeit beim Arbeiten nehmen könnten wie andere. (So, als hätte sie die Kunden vor mir extra langsam bedient, damit ich länger warten müsse.) Rosinenbrötchen waren aus, also ließ ich mir ein Käserötchen belegen. Weil ich keinen Bock auf die schon fertig belegten Brötchen hatte, verlangte ich, dass mir eins der Kürbiskernbrötchen belegt würde. Was der Verkäuferin zusätzliche Arbeit bereitete. Geschah ihr ganz recht, dieser Trulla! Dann griff ich mir eine Pfandflasche mit Apfelschorle aus dem Kühlschrank und ärgerte mich innerlich darüber, dass ich für die hier fast einen Euro mehr berappen müsse, als wenn ich sie im Supermarkt gekauft hätte. Ich legte einen Schein auf die Theke, trippelte ungeduldig, bis mir das Wechselgeld ausgehändigt wurde, stopfte mir die Tüte mit dem Brötchen unter die Jacke, damit es nicht bei dem Scheißwetter auch noch durchnäßt werde, klemmte mir die Flasche unter den Arm und verließ grußlos die Bäckerei. Der Regen hatte zugenommen, ausserdem blies ihn mir der Wind jetzt auf dem Weg zurück auch noch in's Gesicht. Ich hasste die Welt. Jemand hinter mir rief etwas, ich drehte mich nicht um. Nochmal ein Rufen. Dann Ruhe. Kurz, bevor ich bei meinem Atelier angelangt war, zupfte mich jemand am Ärmel. Ungehalten drehte ich mich um. Es war die Bäckereiverkäuferin. Sie war mir durch den Regen hinterhergerannt, weil ich, als ich das Wechselgeld einsteckte, das sie mir auf meinen Zwanzig-Euro-Schein hingelegt hatte, den Zehn-Euro-Schein auf den Fußboden gewischt hatte, wo ihn der Kunde hinter mir aufgelesen hatte. Da stand diese junge Frau vor mir, mit pitschnassen Haaren, in ihrer nicht allso warmen Arbeitskleidung mit der gestreiften Schürze, und hielt mir das Geld hin. Ich wußte nicht, was ich sagen sollte, eine Mischung aus Scham und Überraschung ließ mich nur ein "Vielen Dank!" herausnuscheln. Dann wollte ich zu einer ausführlicheren Entschuldigung ansetzen, aber sie meinte nur: "Schon gut, ich muß zurück in den Laden!" - und weg war sie. Während ich zurück in mein Atelier schlurfte, wurde aus dem Gefühl der Scham langsam ein Gefühl der Begeisterung darüber, dass es solche Menschen wie sie gibt. Die Sauerei im Atelier mußte weggewischt werden, aber das war nicht mehr so schlimm, denn irgendwie war ich gerade glücklich. Am nächsten Tag fragte ich nach ihr und erfuhr, dass sie nur als Aushilfe für eine erkrankte Mitarbeiterin eingesprungen war. Ich hab sie seither nie wieder gesehen, diese gute, liebenswerte Frau.
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Jan. 15, 20
Hallo Community, ich möchte Euch mal diese Frage stellen - weil mir da grad eine Antwort kam. Gehen wir mal von dem recht schlichten aber biblischen Weltbild aus, dass Gott gut ist und das Böse durch den Teufel - durch alles Rebellische, das sich gegen Gott stellt - in die Welt kommt. Eine Urmotivation des Teufels ist es, selber Gott zu sein. Er mag Gott nicht anbeten, weil er selber angebetet werden möchte. Um in so eine Position zu kommen, tut er zwei Dinge: 1) Der Teufel versucht Gott zu kopieren so weit er kann. 2) Der Teufel versucht Gott zurückzudrängen so weit es ihm möglich ist. Wenn wir mal mit Punkt zwei anfangen, so muss er jeden Glauben an Gott vernichten. Hier kann er Bibel un christliche Gemeinschaften verbieten, was aber nicht so geschickt ist, weil er sich da zu unverholen outen würde und er im Konflikt mit Punkt 1 seiner Agenda käme. Also versucht er den Zugang zur Bibel zu erschweren und es unattraktiv zu machen, Gott nachzufolgen. So geschehen in der DDR, wo Christen zwar praktizieren durften, aber Repressalien hinnehmen mussten und von entscheidenden gesellschaftlichen Positionen ausgeschlossen waren. Eine andere Strategie ist es, eine solche Theologie zu etablieren, die niemals in eine Gottesbeziehung führen wird: z.B. im Lächerlichmachen von kindlichen Glaubenspostionen, die Gott so sehr liebt. Entmystifizierung der Bibel nimmt jeglichen Glauben an einen übernatürlich handelnden Gott und so gibt man den Gläubigen das Zerrbild eines machtlosen Gottes. Mögliche Gottesbeweise oder relative klare Hinweise auf Gott werden unter Missbracuh von Wissenschaft wegrationalisiert. Der Beweis des Wunders der Schöpfung wird durch den Missbrauch von Dawrins Evolutionstheorie durch deren wissensschaftlich unbeweisbare Verabsolutierung genommen und das Volk der Juden als Gottesbeweis ist immer neu Opfer des Angriffes von Mächten, die Gott Feind sind - Antisemitismus ist immer ein Zeichen des Agierens gefallener Mächte. Wenn man so Gott aus den Köpfen der Gläubigen verbannt hat, kann man sich heranmachen, selber auf den Thron Gottes zu setzen - bzw. das Replikat, das man sich angefertigt hat. Und hier gibt es Probleme, über die ich in diesem Thread spechen möchte. Gott hat uns in Christus ein Leben in Gnade geschenkt. Wir können nicht mehr durch das Gesetz geknechtet werden, weil Jesus es bereits erfüllt hat. Der Saft, der uns am Leben hält ist die Liebe der Beziehung zwischen Gläubigen und Gott, die Achtung, die der Gläubige zu sich selber eben durch diese Gottesbeziehung gewinnt und die Liebe, die der Gläubige ausstrahlt, seinem Nächsten und selbst seinem Feind entgegenbringt. Und hier kann der Teufel nicht mit: Liebe ist etwas, das er nicht hat - außer eine Art Pseudoliebe zu sich selber. Eine extrem pathologische Form der Leibe die destruktiv statt aufbauend wirkt. Wenn das System des Teufels funktionieren soll, dass muss auf sehr gesetzliche Systeme zurückgreifen. Er darf es nicht zulassen, dass Menschen zu Persönlichkeiten reifen sondern er muss sie in den Status von Marionetten bringen. Er kann nicht davon ausgehen, dass die Menschen aus Liebe zu ihm in seinem Sinne handeln, da er die Liebe ja grade erst ausgerottet hat. Er muss gesetzlich agieren und so die Menschen in einen tierähnlichen Zustand drücken. Er muss sie dressierte wie Hunde, einpferchen wie Schafe, in eine Art massentierhaltung halten, damit sie in seinem Sinne produktiv wirksam sind und wer da nicht mitkann, wird weggemacht. Einen Gnadenhof gibt es nicht, weil Gnade dem Teufel unbekannt oder zumindest unerwünscht ist. Ihm fehlt halt die Liebe. Ein satanisch motiviertes, ein gottloses System muss daher immer totalitär sein. Law and Order muss herrschen weil das Instrument der Gnade und der Liebe fehlt. Wir erleben grade, wie weltweit sich totalitäre Systeme versuchen zu etablieren und das teilweise schon getan haben. Ich kann Christen nur davor warnen, solche Systeme als gottgewollt zu betrachten. Sie zerstören das, was Gott liebt. Die Offenbarung spricht davon, dass die Liebe erkalten wird. Aber die Offenbarung spricht auch von Überwindern. Wir Christen sollen Überwinder sein. Und dazu ghört für mich, die Pläne des Feindes zu kennen und sie zu durchkreuzen: durch kindlichen Glauben an den Gott, dem kein Ding unmöglich ist, durch Lobpreis zu ehren Gottes, durch ein Leben, das auf Gott aufgerichtet ist, das Jesus-zentriert ist. Wenn wir dem Feind in Liebe begegnen, dann begegnet ihm etwas, das er so nicht kennt, weil er es nicht hat. Es machtihm die Erbärmlichkeit seiner Position bewußt. Lieben wir ihn, nicht um ihn zu erniedrigen sondern um ihn mit dem anzuzünden, was auch ihn retten könnte und für die jedes Geschöpf eine Antenne hat (und auch ein gefallenes Geschöpf ist immer noch Geschöpf Gottes): die Liebe! Frohe Weihnacht all Euch Überwindern - und solchen, die es noch werden wollen! In Liebe, Euer Ecc! Nachtrag vom 24.12.2019 14:25:55 Meine Fragen als NAchtrag: Was haltet Ihr von einer solchen Theorie? Was stützt sie, was stürzt sie? Muss sie, kann sie korrigiert werden - oder ist sie so schon ganz in Ordnung - oder überhaupt im Kern unbrauchbar.
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Dez. 31, 19
Es geht wiedermal um Abtreibung. Erstmals ist Ärztin wegen Paragraf 219a rechtskräftig verurteilt. https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__219a.html Ich weiß, im Grunde ist hier im Forum alles gesagt worden. [Dinge, die alle schon gesagt wurden, in Vertretung vorerst gestrichen; mfG kueken-mod, Forenfeuerwehr] Wie auch immer, ich finde es gut, dass keine Werbung dafür gemacht werden darf. Es zeigt noch einen Restbestand aus einer Zeit in der werdendes Leben noch geschätzt wurde. https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/11/paragraf-219a-verurteilung-frauenaerztin-abtreibung-schwangersch.html
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Dez. 28, 19
Folgende Sätze entnahm ich einem Forum, wo über eine Kolummne von Rezo (Zeit: "Traue dich, o Christenheit") diskutiert wird:
Ich bin weder religiös noch in einer Kirche, habe aber zunehmend das Gefühl, dass die Menschheit aus der Vernunft heraus allein nicht mehr lange auf diesem Planeten existieren wird. An einigen sehr platten Kommentaren hier kann man das gut ablesen. Was hätten wir dem Egoismus entgegenzusetzen, wenn es keinen höheren Wert gibt?
Dieser Mensch hat etwas grundlegendes begriffen. Im Verlauf der jüngeren Geschichte hatten wir gesellschaftliche Großversuche, die den Egoismus durch verordnete Kollektivität bekämpfen wollten, aber eben gerade dadurch förderten, weil auch die Individualität abgeschafft werden sollte. ("Wir wissen, was gut für dich ist.") Letzlich ist der Kommunismus genau daran gescheitert. Unser Glaube setzt auf Individualität, setzt dem Egoismus aber das Gebot der Nächsten- und Gottesliebe entgegen.
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Dez. 27, 19
Wegen seiner Holocaust-Äußerungen wird das neue Buch des Mitbegründers der Klimabewegung Extinction Rebellion, Roger Hallam, nicht beim Ullstein Verlag auf Deutsch erscheinen. Hallam hatte den Holocaust in einem Interview der »Zeit« als »fast normales Ereignis« bezeichnet. »Tatsache ist, dass in unserer Geschichte Millionen von Menschen unter schlimmen Umständen regelmäßig umgebracht worden sind.«
https://www.juedische-allgemeine.de/politik/ullstein-stoppt-buch-von-extinction-rebellion-gruender/ Wie denkt ihr darüber? Politisch wurde ja schon öfters versucht, die Judenvrrnichtung für die eigenen Ideen zu mißbrauchen: "Hühner KZ", "Homocaust" bis hin zu vergleichen, der Abtreibung mit den Nazis. So eine Aussage ist nicht neu und eine Spur härter. Da wird der systematische und möglichst entgültige Vernichtungsversuch eines Volkes als normales Ereignis in der historischen Kette der Genozide eingereiht. Ich finde, um mich in der Wortwahl nicht zu vergreifen, das ist starker Tobak.
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Dez. 25, 19
2012 erschoss der Nachbarschaftswächter George Zimmerman in Florida den schwarzen Teenager Trayvon Martin. Er wurde freigesprochen, wegen des großzügigen Notwehrgesetzes des US-Bundessstaates. Nun will er Geld sehen. https://www.welt.de/vermischtes/article204058840/Trayvon-Martin-Todesschuetze-verklagt-Opfer-Eltern-auf-100-Millionen-Dollar.html Da fällt einem nicht mehr viel ein, was man sagen könnte. Erstens hätte der Mann bestraft gehört. Zweitens hätte der Mann vielleicht mal in sich gehen können und sich fragen können, ob er nicht für den Tod des Jugendlichen verantwortlich ist. Aber nein, er fühlt sich Opfer einer Verschwörung. Und das amerikanische Rechtssystem bietet ihm die Bühne dafür. Da stellt sich die Frage wie kaputt die amerikanische Gesellschaft ist. Die Eltern können einem nur leid tun.
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Dez. 23, 19


Ich wollte zuerst in das Thema Politik posten. Es sind auch Themen, die politisch sind. Aber neben der politischen Auseinandersetzung, gibt es auch eine gesellschaftliche. Wie lebt man als reicher. Soll man Bescheidenheit zeigen, oder ist es es schlimm, wenn man seinen Reichtum zeigt. Auf dieses Thema bin ich durch einen Thread der auch das Thema Wohlstandsevangelium hat. Über Theologie will ich nicht in erster Linie reden. Ab Überschreitung welcher Grenze ist jemand reich? Ab wann ist das Auskommen so üppig, dass man sagen kann, er ist reich. Was für gesellschaftliche Auswirkungen sollte, Reichtum haben?
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Nov. 29, 19
Thematisch sehe ich das Thema eher bei Jesus nachfolgen, wollte aber Nichtchristen nicht von der Diskussion ausschließen. Impuls gab eine Diskussion mit Lavoisine über Agape. Frage: Wo erlebt ihr Agape? Spürt man uns Christen Agape an? Wie können wir Agape leben? Was hindert uns daran? Glauben wir (noch) daran, dass diese Welt Agape braucht? Kurz zur Erinnerung, was die Bibel unter Agape versteht: 1. Korinther 13: Das Hohelied der Liebe 1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. 8 Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
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Nov. 28, 19
Mich würde interessieren wie Pfingstkirchler, die die Bibel als Wort Gottes verstehen, wortwörtlich für die alleinige Wahrheit halten, zu solchen Ansichten kommen. Besonders schön ist auch noch dieser Satz einer Pastorin der Pfingstkirche: "Wenn ich auf dem Boden des Weißen Hauses gehe, geht Gott auf dem Boden des Weißen Hauses. Ich hatte jedes Recht, den Boden des Weißen Hauses heiligzusprechen, weil ich dort stand. Und wo ich stand, ist es heilig." Sollte es womöglich so sein, dass dieses angebliche Bibel wörtlich nehmen völlig beliebige Auslegungen ermöglicht oder sind diese Pfingstkirchler gar keine richtigen Evangelikalen? Am Rande, die Pfingstkirche hat zwar nicht wie hier schon behauptet 900 Millionen Mitglieder, ist aber weltweit die größte Evangelikale Kirche. https://www.welt.de/politik/ausland/article203098706/Donald-Trumps-persoenliche-Predigerin-Nein-zu-ihm-ist-Nein-zu-Gott.html Nachtrag vom 07.11.2019 08:46:43 Fast vergessen, die Dame und ihre Kollegen sammeln auch Spenden weil Gott das so befohlen hat.
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Nov. 09, 19
Inkonsequenter Artikel https://www.jesus.de/was-harris-und-sampson-mich-ueber-den-glauben-lehren/ "Erst Joshua Harris, jetzt auch Marty Sampson: Im Abstand von nur wenigen Wochen haben gleich zwei bekannte Christen öffentlich gemacht, dass sie mit dem Glauben hadern. Das macht betroffen – aber gibt auch Mut. Von Nathanael Ullmann" hinter dieser Fassade " Und es erfüllt mich mit einer Mischung aus Trauer und Neid, sehe ich mich mit christlichen Vorkämpfen konfrontiert, wie sie Harris und Sampson über Jahre hinweg waren. Es scheint ja offenbar zu gehen, ohne Zweifel für seine Sache einzustehen und völlig im Heiligen Geist aufzugehen. Dass hinter dieser Fassade sehr wohl mehr Fragen als Ausrufezeichen stehen, beruhigt mich. " "Wir sind eben nicht von christlichen Überwesen umgeben, sondern von Zweiflern, Kämpfern und Schwachen." Ist das wirklich die Frontenstellung? "Nachrichten wie diese machen mir noch einmal deutlich: Der christliche Glaube ist ein Glaube für Unvollkommene." Das ist nicht richtig! Nein, der Glaube Christi ist für Tote Menschen, die Leben aus Christus haben sollen! "Kein Mensch ist perfekt – und das darf im Christentum auch so sein." Klar! Christentum ist eine Stilform, wie jede andere Religion. Da darf Mensch alles sein! "Natürlich sollten wir Christen all unsere Hoffnung auf Jesus setzen. In der Praxis suchen wir uns aber doch immer wieder weltliche Mentoren für unser Glaubensleben" Wer auf Menschen vertraut ist verflucht! Jer. "Ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass Joshua Harris und Marty Sampson durch ihr Hadern zu einem neuen Verständnis von Gott gelangen. Ich hoffe, dass sie dadurch erneut zu einem Vorbild werden – für all die Gestürzten, die versuchen, im Glauben neu aufzustehen." Ich hoffe, das sie dadurch verstehen; Wenn die Person Christi selbst es nicht ist, wodurch Glaube ist (denn seine Treue ist beständig!), auf Ewig das Verständnis kein zu Hause hat!
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Sep. 24, 19
bei einer siebzehnjährigen. Wie findet ihr das denn so? Nachtrag vom 12.06.2019 17:01:20 https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/noa-pothoven--die-17-jaehrige--die-die-erlaubnis-zu-sterben-bekam-8741368.html [Triggerwarnung ergänzt. MfG Tjamiwhy]
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Aug. 21, 19
Kain ermordete Abel und wurde dafür nur mit Exil bestraft. Später wird dann aber Mord mit dem Tod bestraft. Juda schläft mit seiner Schwiegertochter, ohne Konsequenzen. Später ist das blosse Entblössen der Schwiegertochter eine Schandtat und soll beseitigt werden. Polygamie ist offensichtlich ein integraler Bestandteil des AT, im NT ist er Verboten. Die Patriarchen lügen, betrügen, brechen Eide, und alles wird von Gott unkommentiert gelassen. Warum ist die Moral im AT für uns heute so befremdlich?
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Aug. 20, 19
Hallo zusammen, ich habe hin- und her überlegt, wo dieses Thema hingehört - eigendlich ist es ein wissenschaftliches Thema, betrifft aber auch das Alleinstellungsmerkmal des Menschen und ist ethisch hoch umstritten. Ich habe meinen Bauch entscheiden lassen und das Forum Ethik gewählt, denn ich finde, daß der ethische Konflikt hier gar nicht hoch genug bewertet werden kann. Worum geht es? Es geht um eine Technik, die in Deutschland nur für wenige Wochen erlaubt ist, aber nun in Japan komplett erlaubt wird - es dürfen Mischwesen von Mensch und Tier bis zur Geburtsreife gezüchtet werden mit dem Ziel, dadurch menschliche Spenderorgane zu gewinnen: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/japan-was-hinter-dem-experiment-mit-mischwesen-aus-tier-und-mensch-steckt-a-1279825.html Menschliche Zellen sollen in Tierembryonen eingepflanzt werden, damit in den Tieren das "gewünschte" Organ heranwächst und dann einem Menschen als "Ersatzorgan" eingepflanzt wird. Aber dafür sollen in Zukunft echte Chimären aus Schwein und Mensch bis zur Geburt herangezogen werden. Mit wissenschaftlicher Gewalt wird hier das ausgehebelt, was Gott in Seiner Schöpfung eigentlich festgelegt hat - "ein Jedes nach seiner Art". Mich interessiert, was Eure Meinung dazu ist? Kann man vor allem als Christ sowas überhaupt richtig finden und sollten auch die Kirchen sich hier "einmischen" und Stellung beziehen? Grüssle Katrin
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Aug. 20, 19
...DAS https://web.de/magazine/panorama/alabama-schwangere-verliert-schussverletzungen-kind-angeklagt-33811132 ist doch wohl die Höhe, finde ich! Da fehlen mit die Worte! PtL Karin
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16.8 K
Juli 24, 19
Gerade eine Woche ist es her, da haben fünf Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren in Mülheim a.d. Ruhr eine 18 jährige geistig behinderte Frau vergewaltigt. Mich hat das fassungslos gemacht, dass Kinder - mit 12 ist man das ja noch - zu einer solchen Tat fähig sind. Es gab inzwischen Forderungen, die Familien der Täter nach Bulgarien (daher stammen sie) abzuschieben sowie das Strafmündigkeitsalter von 14 auf 12 Jahre zu senken. Ersteres ist nicht so ohne weiteres möglich, da Bulgarien in der EU ist, letzteres halte ich nicht für richtig. Begründet hat der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt das mit dem Argument, dass, wer alt genug zum Vergewaltigen sei, auch alt genug sei, um dafür bestraft zu werden. Das halte ich jedoch für kein stichhaltiges Argument. Die Frage, ob ein Mensch strafmündig ist oder nicht, hat nichts damit zu tun, ob er alt genug ist, um eine Straftat zu begehen, sondern damit, ob er erstens fähig ist, das Unrecht seiner Tat einzusehen und zweitens über eine ausreichende Impulskontrolle verfügt, sprich sich gut genug "im Griff hat", um entsprechend seiner Einsicht zu handeln. Beides ist bei Menschen unter 14 Jahren noch nicht ausreichend entwickelt. Dennoch muss bei so schweren Straftaten - auch wenn sie von so jungen Menschen begangen werden - eine Reaktion staatlicher Organe erfolgen, meine ich. Die Jugendämter sollten alles rechtlich Mögliche tun, um kriminelle Karrieren zu stoppen, bevor sie sich verfestigen können. Wie seht ihr das? Welche Möglichkeiten haben Institutionen der Jugendhilfe, um hier einzugreifen? Haltet ihr Änderungen im Jugendstrafrecht für sinnvoll? Oder die Wiedereinführung von geschlossenen Heimen? Hat vielleicht jemand von euch als Lehrer, Erzieher oder Sozialarbeiter Erfahrung mit solchen Kindern und Jugendlichen? Interessant wäre auch, was Juristen oder Polizisten zum Thema zu sagen haben... Ich hoffe auf eine engagierte und sachliche Diskussion.
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1,664
Juli 21, 19
Hallo allerseits, in einem anderen Thread, der inzwischen so groß ist, daß ich mir bei der Ladezeit des Threads einen Kaffee holen kann, hat sich eine, wie ich finde, sehr interessante Diskussion entwickelt zu der Frage, ob der Mensch einen freien Willen hat? Ich wollte dort antworten, aber der Thread ist inzwischen so groß, daß für ein so ergiebiges Thema dort kein Platz mehr ist. Ich sage mal, was ich denke: Zunächst mal müsste überhaupt geklärt werden, was ein wirklich freier Wille ist und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um den Willen berechtigt "frei" nennen zu können? Ich denke - der Mensch hat in keiner Weise einen freien Willen. Und das beginnt schon damit, daß er lebt. Er konnte sich nicht dafür oder dagegen entscheiden zu leben. Er kann nicht selbst über sein Geschlecht entscheiden, er kann sich seine Eltern nicht aussuchen, er hat keinerlei Einfluß auf seine Stärken und Schwächen, auf seine Statur oder seine Größe - selbst seine natürliche Augenfarbe kann er nicht selbst wählen. Er hat keinerlei Einfluß auf seine Sozialisation und er ist grundsätzlich immer auch auf andere angewiesen, die ihm dabei helfen, das, was er will, auch zu bekommen. Was kann der Mensch frei entscheiden - er kann ja nicht mal frei entscheiden, was er zum Frühstück isst oder welche Kleidung er tragen kann - er ist angewiesen auf die Verfügbarkeit und die Finanzierbarkeit. Und was kann er wirklich wollen? Er kann nur das wollen, was seiner Persönlichkeit und seinem Horizont entspricht. Ok, jetzt hab ich genug "eingeleitet" - mich interessieren auch sehr die Begründungen derjenigen unter Euch, die meinen, daß der Mensch in Tat und Wahrheit einen wirklich freien Willen hat. Grüssle Katrin
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Juli 05, 19
Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/organspende-kirche-lehnt-spahns-vorschlag-ab/
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Juli 03, 19
Ich finde in der Bibel außer Römer 1,20 (Luther- und Elberfelder Übersetzung) keine Stelle, die das Wort "Entschuldigung" enthält, dagegen aber viele Stellen über die Versöhnung. Was ist der Unterschied zwischen Entschuldigung und Versöhnung? Ist die Entschuldigung nicht ein Teil der Versöhnung?
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Juni 22, 19


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