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Theologie

Von ganz schön schwierig bis ganz schön praktisch
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Also ich weis jetzt nicht ob ich hier im richtigen Forum bin. ich habe jetzt Schwierigkeiten es richtig zuzuordnen. Es könnte auch Wissenschaft sein oder Soziales. Nun: Ist der Mensch Schöpfungskompatibel? Wenn ich an das Schindluder denke welches der Mensch mit der Natur, der Schöpfung, getrieben hat, kommen mir Zweifel an der Kompatibilität. Kann der Mensch nicht anders handeln. Wurde er zu diesem Handeln auch durch die Schrift verführt? Da gibt es die Aufforderung "Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!", und diese Aufforderung wird nicht nur einmal gestellt. Was bewirkt diese Aufforderung? (1) Bei der ausweisung aus dem Garten wird dem Menschen gesagt "Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst". Welche Wirkung ist hier zu erwarten? (2) Zu 1 denke ich das der Mensch sich aufgefordert fühlt die Schöpfung schlecht zu behandeln. Zu 2 denke ich das der Mensch die Schöpfung als Feind sieht und gegen sie kämpft. Der Mensch versteht sich als über der Schöpfung stehen versteht. Der Mensch wird in Gen 2 von der Schöpfung herraus gelöst. Der Herr nahm ein wenig von dem Schlamm und formte daraus den Adam. Der Mensch wird außerhalb der Schöpfung gestellt. Er betrachtet sich als nicht zur Schöpfung gehörend, als über sie stehend. In der Schrift sehe ich keine explizierte Verbindung zur Natur, zur Schöpfung. Wozu führt des Menschen Verständnis ihn zu seinem Verhalten? Ich frage mich nach der Wirkung der Schrift. chubzi
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Mai 23, 20
Nicht neu das Thema, aber gerade im Diskurs mit einem Moslem doch aktuell. Der Versuch, ihm das Verständnis der "Dreieinigkeit" zu erklären scheiterte. Er blieb dabei, "so wie ihr das ausdrückt, sprecht ihr von drei verschiedenen Göttern. Ihr sagt auf der einen Seite ´Gott Vater´, sprecht auf der anderen Seite aber von ´Gottes Sohn´ und `Gottes heiligem Geist´. Wenn es euch wirklich ernst wäre, dass alle drei nur unterschiedliche Manifestationsformen Ein-und-desselben wären, müsstet ihr ´Gott Vater´, ´Gott Sohn´ und ´Gott heiliger Geist´ sagen, dann gäbe es diese Missverständnisse nicht. " Ich kann seinen Einwand verstehen. Wenn einer der Sohn eines anderen ist, dann hat man zwei Personen vor sich.
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Mai 14, 20
Die Frage, warum Jesus am Kreuz so einen grausigen Tod erleiden musste, hat sich vermutlich jeder Christ schon gestellt. Und jetzt zur Osterzeit stellen sich vermutlich sehr, sehr viele Christen erneut diese Frage. Und oft stößt man dabei auf Antworten ungefähr dieser Art: Wir haben uns vor Gott schuldig gemacht und können daher keine Gemeinschaft mit ihm haben. Da Gott uns aber liebt, stirbt Jesus stellvertretend für unsere Schuld am Kreuz, sodass die Gemeinschaft mit Gott für uns wieder möglich wird. Mit dieser Erklärung habe ich und auch viele andere Christen Probleme. Ich z.B. finde, solch eine Interpretation dieses Kreuzestodes, das ist blutrünstiges Vergeltungsstreben und eine grausame Rache, die zu einem liebevollen und barmherzigen Gott so garnicht passt. Ein liebevoller, allmächtiger Gott muss in der Lage sein, vergeben zu können, ohne dass Blut fließt, und ohne, dass jemand leidet. Ich kann vergeben ohne Blut zu vergießen, dann kann Gott das erst recht, denn er ist sicherlich noch viel liebevoller und barmherziger als ich es je sein kann. In diesem Video werden mehrere alternative Deutungen geboten, die anhand von biblischen Texten begründet werden. Das Video ist lang, aber es lohnt sich, finde ich. Es ist eine Glaubensinformation der Citykirche in Wuppertal aus dem Jahr 2017: https://www.youtube.com/watch?v=mxYt4TLeHJQ
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Mai 11, 20
Angeregt durch die Frage, ob Theologie eine Wissenschaft sei, würde ich gerne einmal die Frage diskutieren, was die Theologie in den letzten 500 Jahren konkret über ihren Forschungsgegenstand herausgefunden hat, das zuvor nicht bekannt war. Dann passiert ist in dieser Zeit ja eine ganze Menge. Aber was ist das konkrete Ergebnis?
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Mai 01, 20
Hi, ich lese immer wieder, das wenn heftige Dinge passieren, Menschen dann sagen das es eine Strafe Gottes ist. Oder gar Gericht. Das Gott hier und da mal richtet (positiv "Aufrichten"), wird bei alle anderen Katastrophen Gott als der Bestrafende und anderes gesehen. Schlimm ist es, wenn man behindert ist. Woher kommt dieser Gedanke? Nunja, Menschen lesen in der Bibel und lesen das AT wo Gott mal dies und das tut oder befehligte. Aber nun, an der Bibel alleine kann es nicht liegen. Was denkt ihr? Ach, natürlich weiß ich als Christ ja auch, das der Widersacher solch Gedanken nähren kann. Ein Beispiel und diese Sache hat sich wahrhaftig ereignet. Eine Frau, die hatte einen Mann den sie sehr liebte und er sie auch war schwanger. Sie wollen heiraten...sehr bald. Leider passiert ein schwerer Unfall und der Mann verstirbt. Schuld an dem Unfall hatte er nicht. Er hatte Vorfahrt und die wurde ihm genommen. Das hat die frau zutiefst getroffen. Monate später, sie freute sich auf das Kind. Ein Teil von ihm. Aber das Kind verstirbt. Jetzt sitzt sie alleine da und will keinen anderen Mann mehr fürs leben. 2 Menschen sind ihr genommen worden. Manch einer würde sagen. Was hat sie getan hat das Gott sie so straft. Was haben Juden so schlimmes getan das man sie ermorden musste? Was haben Syrer getan, das sie neben Assad, auch noch Putins Hass spüren? Lässt sich beliebig erweitern. Auch ich habe mich gefragt, was in meiner Familie los ist und viel Leid. Was würdet ihr, wenn ihr in einer Extremsituation wärt, denken? Wie ist das theologisch zu ergründen. Ich will nicht darüber Diskutieren warum Gott leid zulässt (Theodizee), sondern woher dieser Gedanke kommt. Vielen Dank! M.
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Apr. 03, 20
Spricht sich Gott expliziet für ein Königtum unter Menschen aus? Ich denke nein. Königtum spricht für Fremdbestimmung des Menschen durch einen König (Menschen). Als Jesus zu Pilatus davon sprach "Mein Reich ist nicht von dieser Welt", meinte er, nicht die Herrschafts eines Kaisers paßt zu seiner Welt. Die Welt des Pilatus ist eine Welt der Fremdbestimmung. Eine solche Welt ist nicht im Sinne von Jesu. In einem Kapitel aus Richter, ich finde jetzt nicht das Kapitel, wird die Errichtung eines Königtums für Israel diskutiert aber verworfen. Ein Königtum ist nicht das Ideal für seine Menschen. chubzi
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Apr. 03, 20
Was haltet ihr vom Sprachengebet/von der Zungenrede? Ich war die letzten Jahre Mitglied einer charismatischen Gemeinde, in der das praktiziert wird. In die bin ich eher zufällig (obwohl ich es nicht zufällig nennen möchte, es wird schon einen Grund und Sinn haben) hineingeraten und hatte vorher keine Erfahrungen in dem Bereich. Jetzt versuche ich mir durch die Bibel eine Meinung dazu zu bilden. Was sind für euch Schlüsselstellen in der Schrift bzw. wie seht ihr das?
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März 25, 20
Unter "Gottesdienst" verstehe ich in diesem Zusammenhang das physische Zusammenkommen von Christenmenschen an einem Ort, um Gottes Wort zu hören, darauf in Gebet und Gesang zu antworten und seine spürbare Zuwendung in Taufe und Abendmahl zu empfangen. (Ich habe versucht, das überkonfessionell akzeptabel zu formulieren. Wenn's nicht ganz geklappt hat, bitte ich um Nachsicht.) Zu allen Zeiten war es Christen ein Anliegen, diese Versammlung zu haben. Und Christen haben, wo immer sie nicht möglich war, erlebt, dass sie trotzdem mit Gott und miteinander verbunden blieben. Sobald der Gottesdienst ihnen aber wieder möglich war, haben sie ihn (teilweise geheim wegen Verfolgungen) wieder gefeiert. Offenbar war all das, was sie in der gottesdienstlosen Zeit erfahren hatten, zwar in dieser Zeit genug, danach aber nicht. Was zu der Frage führt: Warum? Was hebt den Gottesdienst theologisch gesehen heraus aus den anderen erlebten Möglichkeiten, Gemeinschaft mit Gott und miteinander zu erleben? Was ist sein theologischer "Mehrwert", seine "besondere Verheißung" gegenüber all dem? Damit will ich nicht in Frage stellen, dass es so ist. Auch für mich ist der Gottesdienst das Zentrum meines Christenlebens. Ich gehöre sogar zu den Pastoren, die in die Kirche gehen, wenn sie selbst frei haben. Er ist geradezu eine Selbstverständlichkeit. Aber ich merke, wie schwer es mir fällt, eine vernünftige theologische Begründung zu formulieren, warum. Wie geht es Euch damit?
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März 25, 20
Mal wieder eine einfache Frage von mir. Ich lese oft vom "lebendigen Gott", oder dass Jesus "lebt". Inwiefern ist Jesus bzw. Gott "lebendig"? Mir geht es um den Begriff "lebendig", wie wir ihn in Bezug auf Lebewesen verstehen. Und ja,ich sehe das in erster Linie biologisch... ich wüsste auch nicht, wie man es sonst verstehen sollte. Wie aber ist Gott "lebendig"?
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März 24, 20
Im Diskussionsthema über Corona kamen wir über diverse Umwege auf das Thema Dispensationalismus. Da das Thema schon über 1000 Beiträge hat, lager ich die Diskussion mal hierhin aus (und neue Beiträge zum Thema dort bitte in das "benachbarte" Thema zu Covid-19 reinstellen! Danke). Konkret ging es um folgende These (die ich gebracht hatte): Sieht man von den ersten 11 Kapiteln der Bibel ab (das wäre wiederum ein Thema für sich), so finden sich die meisten (und die spektakulärsten) Wunder in der Bibel in drei relativ kurzen Perioden: (1) Mose und Josua (Exodus und Landnahme) (2) Elija und Elischa (3) Jesus und die Apostel Außerhalb dieser Perioden gibt es sozusagen nur "normale" und deutlich weniger Wunder. In dem Zusammenhang fiel dann auch das Stichwort "Dispensationalismus", weil diese Ansicht damit verbunden ist. Wobei der eigentliche Dispensationalismus viel mehr umfasst, er besagt, dass Gott zu verschiedene Zeiten verschieden handelt. Der klassische Dispensationalismus von Darby (der über die Darbisten hinaus in nicht unbedeutenden Teilen der piestistischen bzw. "evangelikalen" Szene vertreten wird) unterscheidet folgende Heilszeiten : -von Adam bis Noah -von Noah bis Abraham -von Abraham bis Mose -von Mose bis Jesus (Israel) -die Zeit der Gemeinde -das Millennium (1000 Jahre) -die Ewigkeit wobei für das Ende der Zeit der Gemeinde deren Verfall vorhergesagt (bzw. von Darby schon für seine Zeit konstatiert) wurde. Meine Meinung: Grundsätzlich stimme ich der dispensationalistischen Sicht zu. Wenn es allerdings um die Zukunft geht, bin ich skeptisch bis ablehnend. Die meisten Dispensionationalisten gehen davon aus, dass erst die Gemeinde entrückt wird, dann sich Israel bekehrt, und in der Zeit der "großen Trübsal" durch das bekehrte Israel auch eine ungezählte Schar aus allen Völkern zu Jesus findet. Das kann ich aber so nicht in der Bibel erkennen. (1) Diese Darstellung würde darauf hinauslaufen, dass Gott zwei Bräute hat: Israel und die Gemeinde. Aber es ist nur eine Braut. (2) Bei einer Hochzeit sind die Brautjungfern die, die dem Bräutigam entgegengehen und ihn dann zur Hochzeitsfeier begleiten. Deshalb gehe ich davon aus, dass die "Entrückung" an dem Tag stattfindet, an dem Jesus für alle sichtbar zurückkehrt. (3) Die 144.000 Juden in Of 7 (also "ganz Israel" nach Rö 11) sind versiegelt, und werden also vor der "großen Trübsal bewahrt", auch in Of 12 wird die Jungfrau Israel, die den Messias geboren hat, "in der Wüste" vor den Anwürfen des Teufels bewahrt - es sind die unzähligen Nichtjuden in Of 7, die durch die "große Trübsal" müssen. (4) Grundsätzlich kennen wir weder Zeitpunkt noch Situation (auch so kann "Zeit und Stunde" in Of 1,7 verstanden werden), wann Jesus zurückkommt, also ist ein "Fahrplan der Endzeit" genauso zum Scheitern verurteilt wie ein Versuch, das Jahr zu berechnen, in dem Er kommt. Soweit meine Meinung, die Diskussion ist eröffnet 😉 Helmut
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März 19, 20
Hallo Aus gegebenem Anlass ( Tod eines Kindes aus "Glaubensgründen" ) stelle ich diese Frage in den Raum . Gibt es einen Unterschied , ob ich mir "das Wort nehme" oder ob "Gott mir ein Wort gibt" ? Mit "Wort" meine ich reales eingreifen von Gott . Gruß Lebendiger
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März 09, 20
Gleich vorne weg, ich kann einen Juden verstehen, wenn dieser meint das Christentum sein ein billiges Plagiat, das sich beim Judentum und Mysterienreligionen bedient hat. Ich kann auch einen Juden Verstehen, der die Meinung vertritt, dass Christen, den Juden Jesus komplett falsch verstanden haben und seine Lehre komplett missinterpretiert haben. So eine Sichtweise macht inhärent sinn. Was ich aber nicht verstehen kann, warum versuchen so viele Evangelikale, Weisheit und Erkenntnis im rabbinischen Judentum zu finden, das in seiner Form nicht wesentlich älter (manche würde sogar behaupten Jünger) als das Christentum ist. Ein rabbinisches Judentum, das (aus christlicher Sicht) DIE zentrale Aussage des AT komplett verpasst hat, überhaupt nicht auf die Reihe kriegt was Gott im AT gesagt hat und denjenigen ablehnt der alles Erklärt. Ich meine ich lass mir auch nicht von jemanden der das kleine 1x1 nicht begriffen hat, erklären wie die Relativitätstheorie zu verstehen sei. Warum sind so viele Evangelikale der Meinung, dass das rabbinische Judentum irgendwas verstanden hätte, wenn eben dieses (wie gesagt aus christlicher Sicht) die Zentrale Aussage der Tora nicht einmal Ansatzweise auf die Reihe kriegt. Helft mir zu verstehen wie man zu so einer Meinung kommen kann. Ich meine: Mk 4,11 Da sagte er (Jesus) zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben; für die aber, die draußen sind (damit sind im engeren Kontext die Juden gemeint), geschieht alles in Gleichnissen;
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März 08, 20


Oft geht es in Nebenstrangs mit mal darum, ob das Kreuz so wichtig ist, ob es vielleicht nur "ein reines Tun böser Menschen" war oder ob es für die Erlösung überhaupt wichtig ist, vielleicht sogar nur eine "Metapher" darstellt usw. Da sage ich als Jesus-Nachfolgerin meinen Glauben und in meinem authentischen Christein daher: Ja, das Kreuz ist wichtig und heilsentscheidend für uns. Die Kreuzestat Christi ist gottgewollt weil erlösungsnötig für uns gewesen. Sie ist eigenständiges handelndes Zulassen Jesu gewesen, um uns zu retten für die ewige Herrlichkeit. "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft. " 1. Korinther 1, 18 "10 Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken. 11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe." Johannes 10, 10 + 11 "Der Vater liebt mich, weil ich mein Leben hingebe, um es wiederzuerlangen. 18 Niemand kann es mir nehmen. Ich gebe es freiwillig hin. Ich habe die Macht, es hinzugeben, und ich habe die Macht, es wieder zu nehmen. Denn mein Vater hat mir diesen Auftrag gegeben." Johannes 10, 17 Daher sei hier noch mal ganz klar gesagt, dass Jesus freiwillig absichtlich SEIN Leben gelassen hat am Kreuz, um unsere Sünden von uns zu nehmen damit wir gerettet sind und daher erlöst in das ewige herrliche Reich bei Gott einziehen dürfen. "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an ihn glauben nicht verloren gehen sondern das ewige Leben haben" Johannes 3,16 Weil es Gottes Absicht und daher Auftrag an Jesu war, hat dieser es getan und erlitten. Das Kreuz ist und bleibt daher gemeinsam mit dem nötigen Blutvergießen Jesu wichtig und heilsentscheidend - heilsbringend! - für uns. Liebe Grüße Karibu
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März 07, 20
Hi, was ist denn genau "Segen", gesegnet sein, Segen wünschen? Was soll es wirklich bewirken? Warum wünscht man Segen? Wieso sind viele gläubig und scheinbar oder offensichtlich doch nicht gesegnet. Haben viele Probleme, trotz segenszurufe und Wünsche. Ich weiß nur, es gibt bei manchen eine Art Blockade. Wie fühlt ihr denn "gesegnet sein"? Danke! Max
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Feb. 11, 20
Einst galt Theologie als Krone der Wissenschaft. Dieser Status ist längst verloren, heute wird immer häufiger die Frage gestellt, ob Theologie überhaupt eine Wissenschaft ist. Ich selbst bin in dieser Frage nur milde skeptisch, weil ich die akademische Ausbildung der Theologen als einen Vorteil der Großkirchen ansehe, weil ich schon der Meinung bin, dass jemand, der Theologie studiert hat, wissenschaftliches Arbeiten mit den Methoden der Geistes- und Kulturwissenschaften gelernt hat und weil ich Theologie als eine Art spezieller Brückendisziplin zwischen Literaturwissenschaft, Altphilologie, Philosophie, Psychologie und Soziologie (Religionssoziologie) durchaus akzeptieren kann. Trotzdem kommt natürlich immer wieder die Grundfrage nach Gott ins Spiel und da ist es dann mit der wissenschaftstypischen Rationalität und Neutralität vorbei. Das wird von außerhalb der Theologie so gesehen, teilweise aber auch von Theologen selbst. An der Ruhr-Universität in Bochum läuft ein Projekt, in dem geklärt werden soll, ob Theologie eine Wissenschaft ist. Geleitet wird es von Benedikt Göcke. Dabei wird unter anderem auf folgende Typen von Einwänden eingegangen: 1.Transzendentes wie Gott oder Engel kann per se nicht wissenschaftlich behandelt werden. 2.Theologische Annahmen widersprechen häufig naturwissenschaftlichen, aber auch historischen Annahmen. 3.Revidierbarkeit von Grundlagen und Theorien im Licht neuer Erkenntnisse eines der wichtigsten Merkmale von Wissenschaft. Bei Dogmen erscheint das kaum möglich. Unter dem folgenden Link gibt es einen Zwischenstand dazu. https://news.rub.de/wissenschaft/2018-02-08-theologie-der-streit-um-gott Was haltet Ihr davon? Tojak Nachtrag vom 04.02.2020 13:55:29 Ein Fehler hat sich eingeschlichen. Es sollte in der Überschrift natürlich an der RUB heißen.
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Feb. 11, 20
Hi, eines Tages wird es mal doch passieren. Man stirbt oder Jesus kommt... Gott wird fragen: Warum willst du durch diese Tür rein? Was wäre deine Antwort? Alle dürfen Antworten...ob Christ, Nichtchrist...etc. Max
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Feb. 04, 20
Hallo zusammen, mich beschäftigt im Moment eine Frage: Wer war eigentlich die Frau von Kain? Ich brauche nicht ihren Namen. Doch war sie seine Schwester? Und wenn es so ist, warum steht dann nur "seine Frau"? Was mich interessieren würde, ob es vielleicht neben den beiden Hauptpersonen "Adam und Eva" noch weitere Menschen auf der Erde gab? Zum einen werden ja in Genesis Kapitel 2 Länder erwähnt. Wer definierte deren Grenzen? In der Regel sind es ja Menschen, die ihre Grenzen definieren. Oder war es in diesem Fall Gott? Oder ist das mehr rückbezüglich zu verstehen, damit man den Garten noch geografisch einordnen kann? Wenn da noch andere Menschen waren, die in diesen Ländern lebten, dann könnte das für Genesis 2 bedeuten, dass hier einfach ein bestimmter Fokus auf eine Geschichte gelegt wird. Dann heisst es weiter, als Kain seine Frau erkannte (mit ihr schlief) und er Henoch zeugte, er danach eine Stadt baute und diese nach ihm benannte. Doch das wäre doch erst die dritte Generation, die da heran wuchs. Wozu brauchte es da schon eine Stadt? Das führt mich auch zu der Frage, ob da vielleicht noch viel Geschichte zwischen den Zeilen steht, die einfach nicht aufgeschrieben wurde? Das wäre ja kein Problem, denn jeder Schreiber setzt einen bestimmten Fokus und es wird ja wohl nie alles erklärt. Vielleicht ist die heilsgeschichtliche Relevanz ja auch viel wichtiger, als die ganzen historischen Zusammenhänge. Habt ihr euch schon mit diesen Fragen beschäftigt? Was denkt ihr dazu? Herzliche Grüsse und vielen Dank schon mal für eure Antworten!
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Jan. 31, 20
Diese Frage war in dem Thread aufgetaucht, in dem diskutiert werden sollte, warum Gott gut sei. Klar ist, wie Luther schreibt,
Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan: Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere, die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht.
Und nicht zu vergessen: der Mensch ist ein wunderbares Geschöpf Gottes. nochmal Luther:
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.
Der Mensch ist also nicht bloß gut, sondern sehr gut. Doch das Wörtchen "gut" hat eben auch zwei verschiedene Bedeutungen, die am Gegenteil von "gut" klar werden. Nicht anzuerkennen, dass der Mensch das Gegenteil von "schlecht" ist, bedeutet in diesem Zusammenhang, Genesis 1 für falsch zu erklären und Gottes Rum zu schmälern. Doch ist er auch das Gegenteil von böse? SoerenSiegmund hatte hierzu zusammen getragen:
# denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnaaade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist # wir haben sowohl Juden als auch Griechen vorher beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde seien (Röm 3,9) # Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt (Röm 7,18) (er spricht von seiner menschlichen adamitischen Natur) # Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott. (Mk 10,18 ) # Denn vor dir (HERR) ist KEIN Lebendiger gerecht. (Ps 143,2) # beschuldigt, dass sie ALLE unter der Sünde seien, wie geschrieben steht: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer # Wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott, und wie könnte rein dastehen ein von der Frau Geborener? (Hi25,4) # Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten! (Mt 7,11) (Bitte, auch Hitler hat seinen eigenen Kindern gute Gaben gegeben. Deshalb war er noch lange nicht gut.) # Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt (Röm 7,18 ) (Da spricht er von seiner menschlichen Natur) # Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst? (Ps 8,5) # Weh dem, der mit seinem Bildner rechtet - eine Scherbe unter irdenen Scherben! (Jes 45,9) # Und alle Bewohner der Erde sind wie nichts gerechnet, und nach seinem Willen verfährt er mit dem Heer des Himmels und den Bewohnern der Erde. Und da ist niemand, der seiner Hand wehren kann und zu ihm sagen könnte: Was tust du? (Dan 4,32) # Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinen zu tun, was ich will? # Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. (Jer17,9) # Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. (1Mo 6,5) # wie geschrieben steht: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer (Röm 3,10) Deshalb, weil wir in Gottes Augen böse sind und nicht gerecht sind, DESHALB MUSSTE ER UNS VOR SICH SELBST GERECHT MACHEN DURCH SICH SELBST. Humanismus (im Grunde sei der Mensch gut), ist eine Seuche vom Widersacher Gottes, weil es die Wahrheit über uns verzerrt. Es ist eine Lüge.
Dem wurde entgegen gehalten, dass den Christen solche Gedankenwege nicht dabei helfen würden, dem Gebot der Nächstenliebe zu folgen. Ja sogar, dass viele Christen diese Gedankenwege nicht teilen würden, gar dass sie nicht der Realität entsprechen würden und sich nicht zwingend aus der Bibellektüre ergeben würde. Das hatte mich sehr erstaunt, weil die Erlösungsbedürftigkeit und die prinzipielle Unfähigkeit des Menschen, sich selbst zu erlösen, in Verbindung mit der tatsächlich gegebenen Erlösungstat Christi doch der Kern des Evangeliums ist, während die gesamte Ethik der Gottes- und Nächstenliebe ja eigentlich bereits im AT ausgebreitet ist. Muss das diskutiert werden? Ist die prinzipielle Erlösungsbedürftigkeit des Menschen möglicherweise aber auch mit dem Humanismus vereinbar? Was meint ihr?
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Jan. 31, 20
... Des Satans Reich darnieder liegt,: weil Christ ihn hat gefällt,: weil Christ ihn . Christus hat Satan gefällt - Joy to the World [PDF]Freue dich, Welt https://info2.sermon-online.com › german › IsaacWatts › Freue_Dich_Welt ... Des Satans Reich darnieder liegt, weil Christ ihn hat gefällt, weil Christ ihn hat gefällt, weil Christ, weil Christ ihn hat gefällt. Text: Johannes Haas 1978. Original: Joy to the World! Ist mir aufgefallen. Wie anders wäre dann die Gemeindetheologie, oder deine, wenn dies weiter gedacht würde?
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Jan. 29, 20
Mal wieder eine einfache Frage von mir: Warum ist Gott - aus menschlicher Sicht betrachtet - "gut"?
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Jan. 23, 20
hallo ich frage mich warum es oft so stürmen muss, dauer regnet usw? laut bibel hat jesus gewalt über die natur gehabt, warum lässt gott dann stürme und zu viel regen zu oder blitze die vielen oft das leben kosten, wenn er es doch beseitigen könnte? sollen wir hier nicht auch schon glücklich leben können? warum dann stürme mit oft regen dabei, oder donner und blitze, gott hat doch macht über alles, warum gibt er oft zu ungünstigen zeiten grausames wetter? leute werden von sachen erschlagen bei stürmen, dauer regen überflutet keller hauser und und, natur hin oder her, jesus hat auch einen sturm gestillt, warum wenn es doch so toll sein soll? ich sehe darim kein sinn, und das macht mich dann etwas traurig. wie tickt gott, was denkt er wenn es stürmt oder regnet wie aus eimern, und menschen von sachen erschlagen werden, oder im auto durch stürme ums leben kommen, muss sowas sein? wenn das nur wegen sünden so läuft, frage ich mich, warum er nicht gleich alles wieder überflutet wie schon mal, war ja auch gewollt, und er greift auch ein in die natur wenn es ne sache von natur ist, ist es dann aber gar nicht siehe hier .... Parallel Verse Lutherbibel 1912 Als aber die Sonne aufgegangen war, verschaffte Gott einen dürren Ostwind; und die Sonne stach Jona auf den Kopf, daß er matt ward. Da wünschte er seiner Seele den Tod und sprach: Ich wollte lieber tot sein als leben. Textbibel 1899 Als nun die Sonne aufging, beorderte Gott einen glühenden Ostwind, und die Sonne stach Jona auf das Haupt, daß er gänzlich ermattete. Da wünschte er sich den Tod und sprach: Es ist besser für mich, ich sterbe, als daß ich leben bleibe! Modernisiert Text Als aber die Sonne aufgegangen war, verschaffte Gott einen dürren Ostwind; und die Sonne stach Jona auf den Kopf, daß er matt ward. Da wünschte er seiner Seele den Tod und sprach: Ich wollte lieber tot sein denn leben! gott verschaffte einen dürren Ostwind, also auch gewaltige stürme, wer sagt nein glaubt halt daran ich glaube das sowas sinnlos ist und einfach nur menschen unglücklich macht ^^ wer liebt denn dauer regen oder stürme die bäume entwürzeln usw ? liebte Jona die hitze die gott schickte >>DER PROPHET JONA (Jona 4,2) Jonas Unmut und Gottes Antwort 41Das aber verdross Jona sehr und er ward zornig 2und betete zum HERRN und sprach: Ach, HERR, das ist's ja, was ich dachte, als ich noch in meinem Lande war, weshalb ich auch eilends nach Tarsis fliehen wollte; denn ich wusste, dass du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und lässt dich des Übels gereuen. 3So nimm nun, HERR, meine Seele von mir; denn ich möchte lieber tot sein als leben. 4Aber der HERR sprach: Meinst du, dass du mit Recht zürnst? 5Und Jona ging zur Stadt hinaus und ließ sich östlich der Stadt nieder und machte sich dort eine Hütte; darunter setzte er sich in den Schatten, bis er sähe, was der Stadt widerfahren würde. 6Gott der HERR aber ließ eine Staude wachsen; die wuchs über Jona, dass sie Schatten gäbe seinem Haupt und ihm hülfe von seinem Unmut. Und Jona freute sich sehr über die Staude. 7Aber am Morgen, als die Morgenröte anbrach, ließ Gott einen Wurm kommen; der stach die Staude, dass sie verdorrte. 8Als aber die Sonne aufgegangen war, ließ Gott einen heißen Ostwind kommen, und die Sonne stach Jona auf den Kopf, dass er matt wurde. Da wünschte er sich den Tod und sprach: Ich möchte lieber tot sein als leben. 9Da sprach Gott zu Jona: Meinst du, dass du mit Recht zürnst um der Staude willen? Und er sprach: Mit Recht zürne ich bis an den Tod. 10Und der HERR sprach: Dich jammert die Staude, um die du dich nicht gemüht hast, hast sie auch nicht aufgezogen, die in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb, 11und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als hundertundzwanzigtausend Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere?<< nur wie soll man sich um einen stürm kümmer oder dauer regen wenn man grade im wald spazieren ist? gott schickt dinge die uns nicht gefallen, und dann darf man nicht mal darüber zürnen? was denkt ihr darüber, ich finde einige dinge etwas komisch, und passen nicht auf einen gott der uns lieb hat, dann soll er gezielt strafen aber nicht ein ganzes volk ^^
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Jan. 15, 20
Ich habe in letzter Zeit einige Texte und Vorträge zu dem Thema gelesen und gehört und bin zum Schluss gekommen, dass die Position des OT nicht haltbar ist. Dennoch sind die Anliegen und einige Argumente des OT nicht so einfach verwerfbar. Es verhält sich wie mit der Diskusion um die Prädestionation respektive Freien Willen.
Beide Seiten des Streites versuchen,sich auf die Bibel zu beziehen,und beiden Seiten gelingt dies auch ganz gut, denn in der Bibel hat es Argumente für beide Seiten. [...] sondern wir haben im biblischen Text tatsächlich eine intentionelle Doppelgleisigkeit, die sich nicht ignorieren oder wegdiskutieren lässt. Wenn man den Bibeltext in seiner ganzen Breite ernstnimmt, dann wird deutlich: Die Wahrheit hinsichtlich des freien bzw. unfreien Willens liegt irgendwo dazwischen, nämlich darin, dass der Selbstsichere und Bequeme ermahnt werden muss, mit seinem freien Willen etwas für sein Heil zu tun und auf seine Früchte zu achtens, während der Unsichere und an sich selbst Verzweifelnde daran erinnert werden muss, dass nicht sein Abmühen und Scheitern entscheidend ist, sondern Gottes Liebe und Erwählung. Jede Absolutsetzung einerSeite führt zu Fehlzeichnungen. Beides ist richtig: Der Mensch ist frei und der Mensch ist gleichzeitig unfrei.
https://sthbasel.ch/wp-content/uploads/Schwanke-Referat.pdf Wenn Gott dem Menschen aber die Freiheit lässt, dann beraubt er sich selbst der Allmacht, und umgekehrt. Wie kann da beides Gleichzeitig wahr sein? Wie kann Gott bereuen, oder seine Meinung ändern, sich umstimmen lassen, oder neugierig sein wie der Mensch sich verhällt, wenn er alles Weis und alles Bestimmt? In diesem Spannungsfeld sind mir einige Aspekte Jesu durch den Kopf gegangen. Jesus ist der Anfang und das Ende, er ist das Leben und er ist der Weg. All dies Impliziert eine zeitliche Dynamik. Jesus steht am Anfang der Schöpfung, alles ist durch ihn, in ihm und auf ihn hin geschaffen, auch hier wieder eine zeitliche Dynamik. Im Kontrast dazu wird der Vater mit ganz anderen anderen Zeitlosen Atributen beschrieben. Dies ist jetzt keine Ausgereifte Theologie sondern blosse gedanken die ich hier mal ins Forum werfe um zu sehen was rumkommt. Was wenn Christus sich gemeinsam mit uns Menschen auf den Weg macht, er uns die Freiheit Gewährt um in der Gegeseitigen Einflussnahme durch die Heilsgeschichte geht und ganz im Sinne des Offenen Theismuss nicht weis was Morgen in der Zeitung steht. Dieser Jesus würde genauso wie wir Menschen in der Vollkommenen Abhängigkeit zu Vater stehen und das was er über das Kommende weis, würde vom Vater stammen und nicht inherrent aus ihm selbst. Dieser Jesus währe im höchsten Masse Anthropomorph, er währe der Erstgeborene, der erste unter Brüdern. Das er gleichzeig Gott ist, bedarf wohl der gleichen Hirnverknotung wie der Gedanke das Prädestionation und Freier Wille gleichermassen wahr sind. Aber in diesen Szenario währe Jesus der Interaktive, Mitlebende und Mitleidende, neugierige, lernende und mitwachsende Aspekt Gottes, während der Vater der unveränderliche, allwissende, und allmächtige Aspekt Gottes ist. Ich persönlich finde diesen Gedanken nicht weniger Kompliziert oder irrational denn die Trinität an und für sich. Was sind eure Gedanken dazu? Gruss Lars
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Jan. 10, 20
Guten Abend zusammen Ich wollte euch fragen wie ihr zum Glauben gefunden habt und was euch davon überzeugt das ihr an einem Gott glaubt Die nächste Frage was ich euch gerne Fragen wollte ist was denkt ihr darüber wie das Leben weitergeht nach dem Tod ist alle vorbei wenn man stirbt also lebt man nur dieses Leben und sieht man seine Familie im Jeneits wieder und hat man nach dem Tod ein Bewusstsein? Wäre sehr dankbar über hilfreiche Tipps und auch wenn ihr Bücher über diese Themen kennt wäre ich euch sehr dankbar Liebe Grüße
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Jan. 08, 20
1.Johannes 4, 18 Liebe ist frei von Angst. "Gott ist gut" ist hier ein Thread. usw. Alle Fülle der Gottheit in Christus" usw. Wenn man das alles liest und hört von der kanzel. Das muss den Menschen die Leiden doch noch mehr weh tun. ich frage mich, ob das genügt, wenn man dies nach sagt. Wie anders aber? Lena
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Jan. 07, 20


Hallo, war länger nicht mehr hier... Auf der Suche nach Antworten auf die Frage, warum die Juden weiter auf einen Messias warten, stieß ich auf einen aufschlussreichen Artikel von Shraga Simmons: Warum für Juden Jesus Christus nicht der Erlöser ist http://www.imdialog.org/md2004/02/0204_12.htm Was ist dazu aus christlicher Sicht zu sagen? Grüße Stefan
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Dez. 30, 19
FAKT: Parallelen zw. Jesus+Braut und einem hebr. Verlobungspaar: - Warum die Braut warten musste - warum der Sohn den Zeitpunkt nicht wusste, sondern nur der Vater - warum der Sohn der Braut eine Stätte beim Vater bereitete, - warum beide den Kelch des Bundes tranken usw... - Warum das Mikvah-Bad vielleicht ein Sinnbild für die Taufe ist (Das, damit es dich an einige Dinge erinnert, von denen Jesus sprach, und damit du sie besser einordnen kannst) Damals war es nämlich so: Der Vater des Bräutigams wählte die Braut für den Sohn aus. Stimmte die Braut zu, wurde die Verlobung schriftlich und öffentlich wie ein Kaufvertrag (Ketuba) festgehalten. Darin wird der Brautpreis festgelegt (Die Braut geht in den Besitz des Bräutigams über, wird damit erkauft) und der Bräutigam verspricht darin Treue, Schutz und Versorgung der Braut. Die Braut darf wie einst Rebecka (Gen 24,58) frei entscheiden, freiwillig ja oder nein. Beide müssen unterschreiben. Damit ist die Verlobte als Braut legitimiert. (wie beim Ehebund) Der Vertrag ist unauflösbar. Danach erhält sie Geschenke. Meistens einen Ring von ihrem Geliebten, der ihr von ihm angesteckt wird. Anschließend teilen beide den Kelch des Bundes. Erst trinkt der Bräutigam, bevor er ihn an seine Braut weiterreicht, die dann ebenfalls trinkt. Damit ist der Bund rechtsverbindlich und unauflöslich zwischen beiden geschlossen. Bis zur Hochzeit leben sie aber noch getrennt in ihren Elternhäusern. Das kann bis zu 12 Monate dauern. Der Bräutigam bereitet währenddessen das Hochzeitsgemach vor. Das war damals ein Raum, der an das bestehende Familienhaus des BräutigamVaters angebaut wurde. (sowas kann man heute noch in Kapernaum sehen) Die Braut verabschiedet sich währenddessen von ihrer Familie und bereitet sich auf ihr Leben als Ehefrau vor. Sie führt solange ein zurückgezogenes Leben, abgeschieden, wartend auf ihren Geliebten, bis der Vater zum Sohn sagt, "Jetzt darfst du sie holen :)". Da ihr die Rückkehr ihres Bräutigams nicht bekannt war, konnte dieses Warten eine große Herausforderung werden. Vor der Hochzeit unterzieht sich die Braut einem rituellen Reinigungsbad (Mikvah). Solche Stellen gibt es auch heute noch in Israel. Steinerne Kammern, in die eine Treppe hinunterführt. In dieses lebendige Wasser hatte die Braut sich komplett unterzutauchen. Wenn der Vater sein OK gab (der Sohn wusste nicht, wann es soweit sein wird), zog der Sohn los, um seine Braut zu holen, für die nun alles überraschend und sehr schnell ging. Der BräutigamVater allein entscheidet, wann das Hochzeitsgemacht vollendet ist und der Sohn endlich losziehen darf, um seine Braut zu holen. (meist nachts mit Fackelträgern und Schofar-Hörnern) Die Braut besteigt eine Sänfte und wird zum Haus des Bräutigams getragen. Wie in Jeremia 33,11 begleitet vom Jubel der Freude beider. Die TrauZeremonie findet heute unter einer Chuppa statt (ein Zelt ohne Seitenwände). Damals war es der Raum, der vom Vater angebaut worden war. Darin werden beide gesegnet. Sie teilen den gleichen Kelch Wein wie bei der Verlobung und sind damit für immer verheiratet. Der Kelch wird darauf traditionell zur Besiegelung zertreten. Beide ziehen sich darauf 7 Tage in das Hochzeitszimmer zurück. Danach gesellen sie sich zur feiernden Hochzeitsgesellschaft. (gekürzt aus Buch, "Die Braut des Messias" von Stephan J. Bauer, Verlag Gottfried Bernard, Seite 22-33)
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Dez. 30, 19
Als Landeskirchler nehme ich sehr unterschiedliche Taufmöglichkeiten und Taufgepflogenheiten im Alter zwischen 0 und 110 war. In unserer Familie wird grade diskutiert, ab welchem Alter Kinder eine Entscheidung für die Taufe treffen können. Kann ein Kind mit 7 auf seiner Entwicklungsstufe eine entsprechende Entscheidung fällen? Kann der Sinn der Taufe einem Kind so erklärt werden, dass eine Entscheidung für die Taufe ernst zu nehmen ist? Wie seht ihr das? Habt ihr Erfahrungen?
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Dez. 29, 19
Diese Fragestellung dient nicht dazu über die Frage zu diskutieren, ob der Samstag oder der Sonntag der bessere/richtigere Ruhetag ist? Sondern um ein eher grundsätzlichere Dinge. In Gen 2, 2f heißt es "Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte.Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte." Gott selbst ruhte am siebten Tag von all seinen Werken. Und dabei geht es um Vollendung. Ruhe vollendet unser Werk. Ich persönlich betrachte meinen Ruhestand als Schabbat meines Lebens. Vollendung meines Lebenswerk. Auch die Wirtschaft hat diesen Aspekt erkannt ohne ihn ganz verstanden zu haben, wenn sie davon spricht, dass man seine Erfolge feiern muss. Der Sonntag der Tag der Auferstehung ist eher ein Tag des Aufbruchs, des Neuanfangs. Der Tag nach Schabbbat, quasi der achte Tag. Und die meisten Predigten sind weniger der Ruhe als eher dem Aufbruch geschuldet. Dazu kommt, dass wir den Sonntag mit immer mehr Freizeitaktivitäten bis zum Freizeitstress auffüllen, so dass aus meiner Sicht der Ruhetag verloren geht und so vieles in unserem Leben unvollendet bleibt. Eigentlich brauchen wir beides: Das Konzept vom Schabbat: Ruhe und das Konzept vom Sonntag: Aufbruch. Der Schabbat war eine weise Idee Gottes, die wieder mehr Raum in unserem Leben bekommen soll. Soviel für den Einstieg.
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Dez. 22, 19
Hi, der Messias kommt und mit diesem Wort "Messias" sind viele Erwartungen geknüpft. In Israel war der Messias oft nicht das was er sein sollte. Auch da wurden Erwartungen nicht erfüllt. Welche Erwartungen hast / hattest du an einem Messias? Max
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Dez. 22, 19
Da ich viele Briefe schreibe hat mich diese Aussage hier erreicht und wollte sie mit euch teilen, Lenawelche Voraussetzungen muss Gott schaffen Damit uns diese Erlösung erreicht?
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Dez. 18, 19
Dies hier soll ein kleiner Umfrage-Thread sein. Wer sich für ein solches Bild interessiert, macht bitte einen Stamm mit den entsprechenden Titel auf. Ich mach den Anfang mit ein zwei Themen, ich hoffe da kommen noch mehr dazu.
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Dez. 12, 19
ich bin auf folgendes gestoßen: "Der hl. Papst Pius X. gewährt nun per Dekret den genannten vollkommenen Ablass für die Sterbe-Stunde, wenn der Gläubige einmal währende seines irdischen Lebens (!) unter aufrichtiger Reue und den oben genannten Bedingungen für einen vollkommenen Ablass und mit inniger Liebe zur allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gott.... folgendes Gebet verrichtet: - "Herr, mein Gott, schon jetzt nehme ich jede Art des Todes, wie es Dir gefallen wird, mit allen ihren Ängsten, Leiden und Schmerzen von Deiner Hand mit voller Ergebung und Bereitwilligkeit an." . - Wirksam wird der vollkommene Ablass dann in der Sterbe-Stunde " dieses dekret soll von 1904 sein. mich wundert, dass ich den entsprechenden ablass nicht im Enchiridion indulgentiarum quarto editur finde,wo alle abläße verzeichnet sind. deshalb frage ich mich ob diese regelung noch aktuell oder veraltet ist bzw. ob sie nicht im indulg. steht,weil da generell keine dekrete stehen. hoffe ich poste das im richtigen teilforum dafür.
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Dez. 12, 19
Ich glaube ja schon lange nicht mehr, dass „Sünde“ die Übertretung von Geboten ist, für die dann das Leben, so wie wir es kennen, - gegenüber der eigentlich angedrohten Todesstrafe - die noch vergleichsweise milde Strafe darstellt. Wenn man Sünde unbedingt als ethisches Phänomen verstehen will, dann ist das Leben selbst „sündhaft“ und nichts und niemand kann sich dem entziehen. Bei so ziemlich allem, was wir z.B. konsumieren, begehen wir unwissend und unwillentlich jede Menge Frevel an anderen Menschen (Sklaven-, Kinderarbeit) und der Natur. Wir können es gar nicht vermeiden. Selbst Jesus, wenn er heute leben würde, käme nicht umhin, Kleidung zu tragen, die unter unsäglichen Bedingungen hergestellt wurden oder Speisen zu essen, bei deren Zubereitung einem die Haare zu Berge stehen. Im ethischen Sinne sündlos könnte man nur leben, wenn man alleine diesen Planeten bewohnen würde. Je mehr Menschen einer Gesellschaft angehören, desto weniger ist ein „sündloses“ Leben möglich.
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Nov. 25, 19
In allen Kulturen der Weltgeschichte gibt es Erklärungen für das Dasein von allem, einschließlich des Menschen. Dabei sind sich die entsprechenden Schöpfungsmythen der Völker bei allen Unterschieden im Detail in ihren Grundstrukturen sehr ähnlich: Eine Macht, die außerhalb der irdischen Wirklichkeit existiert, hatte zuerst einmal alles substanziell erschaffen und dem dann eine Ordnung gegeben. Diese Macht wird so gut wie überall in irgendeiner Weise personifiziert verstanden und Gott genannt. Die Vorstellungen, die dieser Anschauung zugrunde liegen, sind aber nicht vom Himmel gefallen und waren plötzlich da, sondern haben sich über Jahrhunderte und Jahrtausende auf Grundlage der menschlichen Lebensumstände in Bedrohung, Not, Angst und auch manchmal Freude entwickelt. Ich kann überhaupt keinen Grund erkennen, dass das in der Entwicklung des christlichen Glaubens auf Grundlage des jüdischen anders sein soll. Wir haben ja in der Bibel Beschreibungen vor uns, die schon in der Zeit der fortgeschrittenen Kultivierung gebildet wurden. Von den Lebensumständen und „religiösen“ Bezügen der Menschen während der Steinzeit, als vor etwa 2,5 Millionen Jahren alles begann, ist in ihr jedenfalls nicht die Rede. Einen religiösen Urknall, nachdem zu einem definierten Zeitpunkt auf einmal alles, was geglaubt werden kann, da war, sehe ich nirgendwo.
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Nov. 19, 19
Es heißt dies ist der erste Tod & dies ist der zweite Tod. Was der erste Tod ist ist mir schon klar, es ist der Tod des irdischen Körpers, aber was ist der zweite Tod, das ist mir nicht klar. Ist der erste Tod ein echter Tod? Am Beurteilungstag (jüngste Gericht) werden alle Seelen beurteilt. Die Einen erhalten eine Einweisung in die Hölle, inklusive Dauerfreikarte für Freibad Feuersee. Die Anderen erhalten die Eintrittskarte in den Himmel. Beide sind dann nicht länger Tod, wenn sie es je waren. Der Erste Tod scheint mir kein Tod Erster Klasse zu sein, eher Dritter oder Vierter Klasse. Unter einem Tod Erster Klasse verstehe ich die Auflösung der Seele, sie existiert nich länger. Ist der Zweite Tod ein Tod Erster Klasse? Gibt es mehr als zwei Tode? chubzi
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Nov. 11, 19
Eine einfache Frage: Ist es möglich, dass irgendetwas geschieht, das nicht nach Gottes Willen ist?
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Nov. 09, 19


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