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Theologie

Von ganz schön schwierig bis ganz schön praktisch
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Hallo, ich hoffe, das Forum passt. Mir fiel auf, dass wir Christen Begriffe verwenden, die wir aber, wenn man genauer hinschaut, unterschiedlich inhaltlich füllen. Ich würde gerne in nächster Zeit Threads über verschiedene Begriffe eröffnen, mit der Frage: wie definiert ihr das? Was versteht ihr darunter? Worauf bezieht ihr euch dabei (gerne mit Bibelstellen). Ich wünsche mir einen fruchtbaren Austausch. Dabei geht es mir nicht darum, dass Fronten errichtet werden. Im optimalen Fall erweitert die Sicht des Anderen ja unser eigenes Verständnis. Oder wir verstehen wenigstens besser, was der Andere meint, wenn er bestimmte Begriffe verwendet. Ich fange an mit "Gerechtigkeit Gottes". Was ist das?
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Feb 03, 21
Hallo, ich habe ja eine Themenreihe "wie definiert ihr..." gestartet. Heute soll es um Einheit gehen. Jesus hat dafür gebetet, dass wir eins sind. Wenn ich mich hier so umgucke, habe ich das Gefühl: sind wir aber nicht. Was versteht ihr unter dem Begriff Einheit oder Eins sein in Christus? Die Anregung für diese Frage kam übrigens von Deborah (entschuldige bitte, ich bin so schlecht darin mir die Nicks zu merken, du hast noch eine Zahl dran hängen). Also: was versteht ihr unter Einheit? Was versteht ihr unter Eins sein in Christus? Gibt es noch andere Aspekte, die mir gerade nicht einfallen oder von denen ich nicht weiß, ob sie in den Themenkomplex gehören? Also z.B. hat Einheit unter Christen sprachlich was mit Einheit zwischen Jesus und Gott Vater zu tun? Ihr seid da alle gefragt, aber natürlich freue ich mich wieder besonders über die Theologen, bzw Menschen, die auch altgriechisch können (ob da hebräisch auch eine Rolle spielt, weiß ich gerade gar nicht). Wie auch schon im vorigen Thread: es geht nicht um ein Gegeneinander, aber um mehr Verständnis untereinander.
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Jan 30, 21
[Bitte unser Werbeverbot beachten - MfG Orleander]
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Jan 21, 21
Ein frohes neues gesegnetes Jahr wünsche ich euch. Ich denke gerade über den Begriff: "Opfer" nach. Es kommt ja in der Bibel sehr häufig vor und auch in anderen Religionen. Daher stelle ich mir die Fragen: Was ist eigentlich ein Opfer? Was bewirkt ein Opfer? Warum gibt es Opferkulte? Wann ist etwas für mich ein Opfer? Wer gab wann das wertvollste Opfer? usw. denke, dass da noch einiges mehr an Fragen kommt, je tiefer wir in dieses Thema eintauchen wollen, können etc. Bin mal gespannt, was hier alles zusammen kommt an Gedanken und wie sich dieser Thread entwickelt. Liebe Grüße Ulrike
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Jan 13, 21
Aus einem anderen thread: Wobei ich noch nie verstanden habe, warum es für die Dreieinigkeit so wichtig ist, dass Vater nicht Sohn und Sohn nicht HG etc. ist. Bezieht sich hier drauf: https://de.wikipedia.org/wiki/Trinit%C3%A4t#/media/Datei:Schild-Dreieinheit-Scutum-Fidei-Deutsch.svg Würde mich auch interessieren. Weiß jemand die theologische Begründung?
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Dez 30, 20
geliebt werden und er will sich mit uns austauschen. Also eine lebendige Beziehung zwischen Du - Gott - und ich - Mensch. Ein Austausch über das, was uns beiden bewegt. Also eine zweigleisige Kommunikation auf Augenhöhe.
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Dez 20, 20
Hallo, ich habe eine Frage und zwar eine theologische . Vorab möchte ich aber sagen, dass ich das Thema Schwangerschaftsabbruch nicht leicht finde. Eine Frau, die eine Schwangerschaft abbrecht, möchte ich generell nicht verurteilen. Das das Thema aber moralisch nicht leicht zu lösen, zeigt sich bspw. daran, dass eine ich eine Frau, laufend Kinder zeugt und abtreibt moralisch nicht unwerfverlich finde. Das ist aber alles für die Frage nebensächlich. Was mich interessiert Folgendes. Ein Kind, das abgetrieben wird, kommt sofort in den Himmel, richtig? Aber ein Kind, das auf die Welt kommt, kann sich zu Lebzeiten, wenn es älter gegen das Erlösungsangebot Gottes entscheiden. Was genau ist der Vorteil, wenn ein Mensch zunächst auf diese (sündige) Welt kommt, statt direkt in den Himmel? Dies würde mich interessieren. Nachtrag vom 17.11.2020 18:34:58 PS: Die Frage hat zur Voraussetzung die Annahme, dass es eine ewige Höllenqual / Verdamnis gibt und ist auch vorwiegend an die Personen gerichtet, die daran glauben.
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Dez 14, 20
Wie ist eure Theologie von Jesus als er noch kein Mensch war.
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Dez 12, 20
Bei einer Diskussion hier viel mir dieser Aspekt der Trinität wieder ein den ich schon aus dem Film "die Hütte" so beeindruckend fand. Der christliche Gott ruht sozusagen in sich:
Gott ist Liebe (vgl. 1Joh 4,7–8) und das, weil er ein dreieiniger Gott ist. Denn wäre er kein dreieiniger Gott, dann hätte er, bevor er die Welt geschaffen hatte, nichts zu lieben gehabt. Er hätte erst mit der Schöpfung seiner Geschöpfe überhaupt anfangen können zu lieben. Aber so wie er sich uns in der Bibel offenbart hat, existiert er seit Ewigkeit her in drei Personen, die sich von Ewigkeit her untereinander geliebt haben. Somit liebt Gott nicht nur — Er ist nicht nur lediglich in der Lage Liebe zu zeigen—sondern er ist die Liebe. Er kann niemals nicht lieben! Von Ewigkeit her ist Liebe das, was ihn auszeichnet.
https://www.evangelium21.net/media/1859/welche-bedeutung-hat-die-trinitaet-gottes
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Dez 08, 20
Hallo ich habe mich heute mal, etwas intensiver mit der Offenbarung befasst. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich um Himmelsleitern handeln könnte. Es spielt sich ja alles im Himmel ab. Wollte nur mal, mit meiner Meinung, zum Denken anregen. Vielleicht liest das ja jemand der sich auch für Theologie und Wissenschaft interessiert und meine Theorien erweitert oder einfach gerne diskutiert? danke fürs lesen liebe Grüße und Gottes Segen
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Nov 24, 20
Wieviel Prozent des Christentums sind frei erfunden? Ich wußte nicht, dass sich das so entwickeln wird. Aber das halte ich für wert einen extra thread zu erstellen. Ob das erlaubt ist zu fragen, werde ich wohl sehen. Wie kam es zu dieser Frage? Von einem anderen thread kam ich zu: https://www.theol-updates.uni-bonn.de/fragen/Johannes_Elia Dort meint der Schreiber "Markus 9,13 könnte so nicht dem Mund Jesu, sondern der Feder des Markus entstammen." Dann meinte:
Veröffentlicht von: @lhoovpee
Um Jesus nun als Messias zu legitimieren, brauchte man daher einen Elia.
Was sich sehr nach Unterstützung der Erfindung eines wiedergekommenen Elia liest. Daher die Frage. Das ist neu für mich, vielleicht ist das nur eine Wissenslücke, und ein einfacher Link beantwortet meine Frage schon.
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Okt 27, 20
Denn ich weiss: In mir, das heisst in meinem Fleisch, wohnt nichts Gutes. Denn das Wollen liegt in meiner Hand, das Vollbringen des Rechten und Guten aber nicht. Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, das treibe ich voran.
Fügt euch nicht ins Schema dieser Welt, sondern verwandelt euch durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr zu prüfen vermögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. [...] Lass dich vom Bösen nicht besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.
Wo steht ihr zwischen diesen beiden Polen. Seit ihr der meinung das ihr unwürdige und fähige Sünder seit und zu nichts guten Fähig. Oder steht ihr auf dem Standpunkt das ihr durch die Gnade Gottes, nun befähig wurdet den Willen Gottes zu tun und ein Gerechtes Leben zu leben? Seit ihr einfach nur Begnadigte Sünder, oder zur Gerechtigkeit berufene Priester? Nachtrag vom 20.10.2020 16:01:53 Römer 7, 18-19 Römer 12, 2 & 21
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Okt 23, 20


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Okt 08, 20
Lukas 10:19-20 HFA Ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die Gewalt des Feindes zu brechen. Nichts wird euch schaden. Doch freut euch nicht so sehr, dass euch die bösen Geister gehorchen müssen; freut euch vielmehr darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind!« Eine liebe Bekannte meinte zu mir, dass in der Bibel immer wieder vorkommt, dass Gott uns die Vollmacht/ Macht geben hat Dinge zu regeln. Ich finde es ganz schön gewaltig zu lesen, das "ich" die Macht über meine Feinde habe oder das mir nichts schaden wird. Natürlich ist die Frage, die ich mir übrigens bei vielen Textstellen stelle, ist das überhaupt auf "uns heute" bezogen oder gilt das tatsächlich nur für die Menschen im Text vor Ort? Als Jugendliche und auch als Kind war ich mir 100% sicher, dass mich schlechte Dinge nicht treffen werden ... steht auch irgendwo in der Bibel und ja, klar... ich wurde vielleicht gemobbt etc. aber irgendwie hat sich immer alles zum Guten gewendet und meine "Feinde" haben immer verloren. Wenn ich heute solche Bibelpassagen lesen, Zweifel ich und denke: komisch. Als ob Gott mir solch Macht gibt. Aber eigentlich bricht Gott keine Versprechen. Dh.: Wenn ich davon überzeugt bin, müsste es klappen aber das ergibt für mich auch kaum Sinn. Schwierig. Was denkt ihr?
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Okt 04, 20
Hallo Forum ich lese nun schon einige Tage hier im Forum und habe festgestellt, dass es doch scheinbar viele Mitchristen gibt, die glauen, sie müssten bestimmte Glaubenshaltungen vertreten oder bestimmte Dinge tun, um von Gott angenommen und nicht verstoßen zu werden, bzw. um errettet zu werden. Viele glauben scheinbar, wenn man Jesus nicht kennt oder nicht an Gott glaubt, dann bleibt nach dem menschlichen Ableben nur der Weg in die ewige Verdammnis. Und das erstaunt und erschreckt mich, und ich verstehe nicht, wie man sowas glauben kann. Ich will deshalb hier mal einen schönen Artikel aus dem Online-Magazin Kirche und Leben vorstellen, zur Auseinandersetzung mit dem Begriff Hölle. Wer sich das zu Gemüte führt und darüber nachdenkt kommt vielleicht zu dem Schluss, dass die Hölle garnicht existiert, bzw. leer ist. Das wäre dann eine ideale Voraussetzung für einen gesunden Glauben ohne Angst. Dieses Medium wird herausgegeben von Bischof Felix Genn für das Bistum Münster: ----------------------------------------------------------------------------------- Himmel, das ist die absolute Nähe Gottes, verborgen schon hier in diesem Leben, endgültig und unwiderruflich jenseits unseres irdischen Lebens. Hölle, das ist die vom Menschen bewusst gewollte und verursachte Abwesenheit Gottes; auch hier gilt, dass es diese Abwesenheit Gottes schon in diesem Leben und dann endgültig jenseits dieses Lebens gibt. Aber da bleiben viele Fragen. Mittelalterliche Bilder haben wiederum, auch im Verständnis der Hölle, unsere religiöse Vorstellungswelt stark geprägt; grauenhafte Visionen eines „kosmischen Konzentrationslagers“, wie es einmal ein Theologe formuliert hat; Feuer, das nicht aufhört zu brennen; Folterwerkzeuge, die den Menschen unaufhörlich quälen „auf ewig“, wie es ja mit der Vorstellung einer jenseitigen Hölle verbunden ist. Die heutigen Theologie verschließt sich den Fragen nicht, die die Menschen an solche Höllen-Vorstellungen richten, vor allem solche Menschen, die bereits „die Hölle auf Erden“ erlebt haben: Krieg, Katastrophen, zerstörte Lebensentwürfe, endgültigen Liebesverlust, Terror und Gewalt, mitmenschlicher Hass bis zur drohenden Vernichtung. Ist es denn eigentlich im vertrauensvollen Glauben an einen guten Gott denkbar, dass Gott die ewige Qual seiner Geschöpfe erträgt? Vielleicht vorübergehend und zur Bewährung, das wäre allenfalls noch mit Mühe vorstellbar, aber endlos und immer und ewig? Mit dem Gedanken an einen barmherzigen, liebevollen Gott ist das nicht vereinbar, aber selbst im Glauben an einen gerechten Gott ist die Vorstellung äußerst problematisch: Gerechtigkeit schließt doch Rache und Vergeltung eigentlich aus, vor allem auf der Seite des starken, absoluten Gottes: Ist denn nicht der Mensch immer der Schwächere, der Hilfsbedürftige? Kann Gott wirklich mit ansehen, dass sein Geschöpf ewig und unaufhörlich Qualen zu ertragen hat wegen einer zeitlichen, vielleicht sogar punktuellen, einmaligen, nicht zurückgenommenen Schuld? Vor allem: Wäre dann nicht tatsächlich der oder das Böse endgültiger Sieger geworden? Aber Gott ist doch immer stärker als noch so große menschliche Schuld! Sicher: Die Vorstellung einer Hölle ist die letzte Konsequenz menschlicher Freiheit, aber ist der Mensch denn wirklich so absolut und bedingungslos frei, das er Ewigkeits-Entscheidungen treffen kann? In einer Tiroler Dorfkirche, so erzählte kürzlich jemand, hängen u.a. drei Bilder: Auf dem ersten sitzt Judas, den ja viele Menschen gern als sicheren „Höllenbewohner“ ausmachen, in der Hölle; auf dem zweiten Bild steigt Jesus in die Hölle herab („abgestiegen zu der Hölle!“), auf dem dritten trägt Jesus den Judas auf seinen Schultern aus der Hölle, und Judas strahlt übers ganze Gesicht. Auch so konnte man im Mittelalter malen. Professor Medard Kehl schreibt einmal von der Möglichkeit absoluter Gottferne in der Hölle und meint dann: „Ob diese Möglichkeit jemals realisiert worden ist oder noch wird, können wir offen lassen!“ Und der frühere Münsteraner Professor und spätere Kardinal Hermann Volk hat einmal gesagt: „Ich glaube, dass es die Hölle gibt, aber ich glaube nicht, dass jemand drin ist.“ Das ist ein mutiges Wort, wahrscheinlich ist es der Wirklichkeit Gottes näher als die alten Höllenbilder. In der sehr lebensnahen irischen Frömmigkeit gibt es übrigens einen Segenswunsch, der augenzwinkernd und mit dem typischen Humor der Grünen Insel die Hölle ins Visier nimmt. Darin heißt es: „Sei glücklich, denn es gibt keinen Grund, traurig zu sein. Selbst wenn du in die Hölle kommst, bist du unentwegt damit beschäftigt, bekannten Menschen die Hände zu schütteln, dass du darüber nicht traurig wirst...“ -------------------------------------------------------------------------- https://www.kirche-und-leben.de/artikel/was-bedeutet-hoelle Medientipp: Glaube im Wandel 60 Schlüsselbegriffe erklärt. Ulrich Zurkuhlen 144 Seiten, 3,50 Euro ISBN 978-3-933144-20-1 Dieses Buch bestellen...
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Okt 01, 20
Hallo ihr Lieben, da ich für Sonntag für die Hausgruppe das Thema: "Gnade" vorbereiten darf, möchte ich hier mal eure Meinung lesen: Was versteht ihr unter Gnade? Es dürfen sich gerne alle beteiligen. LG Evana
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Sep 24, 20
Ein bemerkenswerter Videovortrag vom 15.09. von Eugen Drewermann. Sehr sehenswert. https://youtu.be/wRdC80-u4qg Nachtrag vom 18.09.2020 10:39:43 Drewermann zeigt in unterschiedlichen Lebensräumen, dass es ein Irrtum ist, alle möglichen anderen Menschen - Bösewichter - für böse=schuldig zu halten, sich selbst aber nicht. Und da ist schon bemerkenswert, wie er zeigt, dass wir eben tatsächlich auch da schuldig sind, wo wir objektiv gar nix Böses getan haben. Vor allem da, wo wir Böses bekämpfen wollen, wenden wir Methoden an, die noch böser sind als das, was wir bekämpfen wollen.
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Sep 20, 20
Hallo zusammen. Im Hauskreis berichtete jemand, wie er das Gefühl gehabt habe, er möge die Menschen, die in seiner Straße leben, segnen - und wie er seine Straße entlanggegangen sei, und vor jedem Haus einen Segen gesprochen habe. Ein anderer fragte verwirrt und wohl auch etwas ablehnend, woher er denn die Autorität nähme. Ich gebe zu, dass ich "segnen" als etwas verstehe, was jeder tun kann. Die Mutter segnet das Kind (mit einem gemalten Kreuz auf der Stirn, oder auch "nur" mit der Hand auf dem Kopf oder der Schulter des Kindes), bevor es das Haus Richtung Schule verlässt. Menschen, die einem nahestehen, wünscht man Gottes Segen zum Geburtstag, zum Beginn einer neuen Arbeitsstelle (=spricht man Segen zu = segnet man)... und ja, natürlich segnet der Pfarrer/Pastor/Priester feierlich und ritualisiert die Gemeinde am Ende eines Gottesdienstes. Man stellt, wen man segnet, unter das Kreuz, vor Gott, und hofft, dass Gott die seinen sieht und bewahrt, sie führt durch Hohes und Tiefes. Man versichert sich und den anderen, dass Gott da ist, dabei ist, mitgeht. Und wiewohl das kein magisches Ding ist, so ist es doch ein Zeichen, das die Kraft und Absicht Gottes deutlich mchen, die gesegneten des Segens versichern soll. Vom symbolischen Handeln her vielleicht ähnlich dem Abendmahl, das ja auch kein magisches Handeln ist, und doch eine ganz besondere Kraft haben kann. Für mich letztlich etwas, was (anders als Abendmahl feiern) jeder Christ tun kann - ein "Durchreichen", sozusagen. Denn Gott segnet - auch, wenn ich die Formulierung nutze, dass "ich segne" - letztlich ist es Gottes Segen, dem ich da gerade nur Form und Ausdruck zu verleihen hoffe. Im Hauskreis kam der Wunsch auf, das näher zu beleuchten. Was genau ist "Segen", was passiert, wenn jemand "segnet"? Kann wirklich jeder segnen? Gibt es da Unterschiede? Ich will mal ein wenig sammeln, was ich finde, so in Wörterbüchern, in Lexika. Aber natürlich interessieren mich auch euer Wissen, euer Fühlen, eure Gedanken, welche Bibelstellen zum Thema euch besonders wichtig sind, und warum... Mein Verständnis von Fremdsprachen ist begrenzt, mein Latein leider nahezu verschwunden, mein Altgriechisch verschwand nahezu komplett am Tag nach dem Gräcum, Hebräisch habe ich nie gelernt. Wer also zu den entsprechenden Begriffen in Sprachen, die ihn eher in Bezug auf den Gott der Bibel führten als die deutsche, fundiert etwas sagen kann, möge das bitte gerne tun - oder auch, wer was zum Verständnis des Segens in anderen Sprachgebieten weiß oder findet. Ich würde darum bitten, auch, wenn ich das Thema nicht unemotional finde, doch zumindest sachlich mit den Worten der anderen umzugehen. Bitte nehmt von bewussten Provokationen, Beleidigungen, Überspitzungen, von persönlichen Angriffen... Abstand. Danke sehr.
1.a) durch Gebete, Gebärden o.Ä. erbetene göttliche Gnade, gewünschtes Gedeihen bzw. die betreffenden Gebetsworte selbst: Gottes Segen; jmdm. den Segen erteilen, geben, spenden; um den Segen bitten;der kirchliche, päpstliche Segen; den Segen über jmdn., etwas sprechen. Zus.: Erntesegen, Sterbesegen, Tischsegen. b) Einwilligung, Zustimmung: seinen Segen zu etwas geben; meinen Segen hast du! 2.) Gedeihen und Erfolg: auf seiner Arbeit ruht kein Segen; jmndm. Glück und Segen wünschen; diese Erfindung ist kein Segen für die Menschheit. Syn.: Glück, Heil, Wohl.
segnen: mit einer entsprechenden Gebärde den Segen (1) erteilen: der Pfarrer segnet die Gemeinde, die Kinder; segnend die Arme ausbreiten.
segnen: Das altgerm. Verb mhd. segenen "das Zeichen des Kreuzes machen, bekreuzigen, segnen", ahd. seganon [...] beruht auf einer frühen Entlehnung aus lat.-kirchenlat. signare "mit einem Zeichen versehen, [be]zeichnen, siegeln, versiegeln; das Zeichen des Kreuzes machen", das von lat. signum "Zeichen, Merkzeichen, Kennzeichen; (kirchenlat.:) Zeichen des Kreuzes" abgeleitet ist. [...] Eine alte Rückbildung aus dem Verb 'segnen' ist das Substantiv Segen (mhd., mnd. segen "Zeichen des Kreuzes, Segen, Segensspruch, Gnade" ahd. segan. [...]
Total faszinierend finde ich, dass das Verb, also das Handeln, eher einen Namen, ein Wort im Deutschen hatte als "das Ding". Meiner Wahrnehmung von Segen als etwas aktives, als Bewegung, entspricht das sehr. Gut, ich wende mich dann mal dem "Bibeltheologischen Wörterbuch", "Der Glaube der Christen. Ein ökumenisches Wörterbuch", dem TRT und dann vielleicht noch der RGG zu (so ich letztere finde). In der Zwischenzeit bin ich gespannt, was Ihr so teilen mögt. Ah - und wenn nun einer fragt, warum ich denn nicht zuerst in die Bibel geguckt habe: Hab ich. Wie ihr finde ich da viel zu lesen. 😉 Gruß und Segen lubov
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Sep 18, 20
... gibt es den irgendwo inhaltlich zum Nachschlagen? Und ich meine damit nicht Bilder von diesen Arkadenzeichnungen, sondern den Inhalt, gern digital aufbereitet, lesbar, verständlich. Was soll das? Ich brauch das für ein Geocaching-Rätsel - aber ich finde nur Bilder von alten Darstellungen, teils nicht lesbar, teils wirr durcheinander, teils einander widersprechend. Ich hätte da gern was mit mehr SUbstanz.....
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Sep 18, 20
die ja vor allem in Zeiten von Corona immer wieder aufs 2neue" auftauchen. Nun ja es sind ja immer die gleichen.... Außerdem ein wie ich finde gelungener Versuch der Theodizee bezüglich Corona https://www.katholisch.de/artikel/26091-mit-theologie-gegen-verschwoerungstheorien-in-der-corona-krise
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Sep 17, 20
Im Rahmen einer anderen Diskussion bin ich auf diese Fragestellung getreten. Was errettet uns? Glaube oder/und Werke. Was meint ihr?
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Sep 16, 20
Ich habe den Eindruck das in der Bibel zwei Götterbilder gepflegt werden.
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Dem einen Bild möchte ich den Vornamen "Vater" geben.
Veröffentlicht von: @johannes-316-euuml
16 Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Hier ist Gott bereit etwas von sich weg zu geben. Er gibt seinen Sohn in die Welt (=Schöpfung) hinein, opfert ihn (sich?) quasi für die Welt. er entäußert sich des Sohnes. Er tut dies seit dem Gespräch am Busch indem er sagt "Ich bin (für euch) da". Er stellt sich hinten an und richtet sein handeln auf sein Volk aus. diese Ausrichtung ist immer wieder mal in der Schrift zu finden. In der Hoffnung für Alle wird sogar von den Menschen gesprochen. Sein Handeln aus seiner Liebe heraus wird in den Vordergrund gestellt.
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Dem anderen Bild möchte ich den Vornamen "Schöpfer" geben. Es reut ihm etwas.
6 Da reute es den HERRN, auf der Erde den Menschen gemacht zu haben, und es tat seinem Herzen weh. 7 Der HERR sagte: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, mit ihm auch das Vieh, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels, denn es reut mich, sie gemacht zu haben.
Hier ist der Schöpfer bereit den Menschen, die Landtiere und die Lufttiere zu vernichten. Ihn stört es das seine Schöpfung verdorben ist. Es geht ihm um sein Eigentum. Er will es wieder sauber haben. Es ist schon Traurig die Entwicklung vom Sehr Gut zur Verderbtheit. Die Menschen und Tiere gehen ihm am Allerwertesten vorbei. Er stellt seine Eigentumsrechte in den Vordergrund, sie sind ihm wichtig. Dies macht er z.B. bei Stadt und Turm, bei Sodom, und stellt es bei Hiob nochmals hervor.
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Auf der einen Seite haben wir den Vater der der Welt etwas von sich gibt und damit auch dem Menschen. Auf der anderen Seite haben wir den Schöpfer dem sein Eigentum wichtig ist. Können diese Bilder in Übereinstimmung gebracht werden? Ist der Schöpfer bereit etwas von sich abzuknapsen um es der Schöpfung (den Menschen) zu gute kommen zu lassen? Können Vater und Schöpfer im Einklang gebracht werden? Dies scheint mir schwierig zu sein. chubzi PS "Ich bin (für euch) da" ist aus einer Diskussion aus den 70er oder 80er.
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Sep 14, 20
Hallo Ich versuche, hier in diesem Forum Klarheit über bestimmte, schwer verdauliche Worte in der Bibel, hier besonders im neuen Testament zu finden. Einerseits steht Jesus für bedingungslose Liebe , die sich sogar opfert zur Befreiung aller Menschen, andererseits lese ich in diesem Buch viele Sätze von Hölle, eine Reihe von 'Wehe' Worten und auch bedrohlichen Ankündigungen an diejenigen, die nicht an Ihn glauben oder glauben können . Und diese 'Aussage klingen mir alles andere als liebenswürdig, im Gegenteil, wenn ich das lese, kommt es mir beinahe so rüber, als wären alle nichtgläubigen Menschen für ihn Abschaum.(sorry, aber meine Empfindung) Leider bin ich nicht so bibelkundig, all diese Stellen hier nennen zu können, denke aber, daß diese den meisten von euch bekannt sind. Meine Fragen: Wie passt bedingungslose Liebe zum Thema Hölle oder gottfernen Ort, den Menschen laut der Bibel erleiden müssen, die in diesem Leben nicht zu Jesus gefunden haben, aus welchen Gründen auch immer!?? wie passen diese oben genannten, harten Worte überhaupt zur Liebe, was wollte Jesus damit bewirken??? Randbemerkung: Es gibt auch sensiblere Gemüter , denen dies alles Angst macht oder die dadurch eher vom Glauben abkommen. Hoffe, daß es hier MEnschen gibt, die mir hier weiterhelfen können. LG Susanne
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Sep 09, 20
Liebe alle, angeregt wurde ich von der Diskussion über den un/freien Willen und möchte versuchen, meine Gedanken in Worte fassen und mit euch zu teilen. Gott ist es, der ALLES in Händen hat und alles zu seinem Ziel führt. Warum ist ALLES so wie es ist? Wenn Gott in ALLEM ist, dann ist das Böse vonnöten. Es wuchert, schafft Leid, schockiert, ist nicht zu fassen. Nichts davon wird bleiben, es wird abgesondert werden. Es ist Teil von Gottes Schöpfung. Aber es ist nichts, was bleibt. Es bringt zu Tage, wozu wir berufen sind. Es trägt dazu bei, uns als den Leib zu bilden, der Bestand haben wird in Ewigkeit. Kann es sein, dass DAS BÖSE Anteil daran hat, uns zu gestalten und uns zu reinigen? Ich bin mir meiner eignen Gedanken noch nicht so sehr sicher. Festhalten wollte ich sie dennoch. Einerseits haben sie etwas Zynisches, andererseits kann ich die Gedanken ansatzweise auch auf Christi Kreuzestod übertragen. Bin gespannt, auf eure Reaktionen. Lieben Gruß von Seidenlaubenvogel
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Aug 29, 20


Liebe Mitglieder mir stellt sich in Bezug auf Gott eine Verständnisfrage: Wenn Gott ein einiger Gott ist, ist er dann zugleich gut und böse? Ist der Teufel aus Gott entstanden und dient ihm? Wie beantwortet die Bibel diese Frage? Danke für Eure Antworten.
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Aug 29, 20
Wenn du mal anfängst, dei­ne Theo­lo­gie anzu­pas­sen an die Rea­li­tät, die du erlebst, beginnt eine unauf­halt­sa­me Ent­wick­lung. Im Ver­lauf der näch­sten 30 Jah­re … hat mei­ne Fähig­keit, an ein über­na­tür­li­ches Ein­grei­fen Got­tes in die­ser Welt zu glau­ben, tau­send Tode gestor­ben … Ich bin durch jede Pha­se der Irr­leh­re gegan­gen. Es fängt damit an, dass du die Sou­ve­rä­ni­tät Got­tes auf­gibst, dann folgt die Auto­ri­tät der Bibel, anschlies­send wur­de ich ein All­ver­söh­ner, jetzt traue ich Schwu­le. Bald dar­auf glau­be ich nicht mehr, dass Jesus phy­sisch vom Tod auf­er­stan­den ist. (Bart Cam­po­lo, mei­ne Über­set­zung)
Ich möchte gerne mit euch über einen Artikel diskutieren, link dazu findet ihr unten. hier
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Aug 28, 20
Wo wären da Gründe, um Jesus nachfolgen zu wollen?
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Aug 24, 20
Liebe Forenmitglieder, nach einer persönlichen Krise im letzten Jahr durchlebe ich derzeit eine Glaubenskrise. Und nachdem ich in meinen Büchern, dem heiligen Buch, und in meinem Umfeld keine Antworten finden konnte, habe ich dieses Forum entdeckt, und hoffe durch euch zu finden was ich suche. Gott, wie ich ihn kenne, ist allmächtig und gut, allwissend und allgegenwertig. Er ist um uns, sorgt für das Gute, was uns passiert, und prüft uns mit Steinen in unserem Weg. Ich glaube desweiteren an Himmel und Hölle, oder wenigstens ein abstraktes Konzept dieser Orte, als Konsequenz wie ich mein Leben geführt habe. Ich hoffe eines Tages meine Seele bei Gott zu sehen. Zu meinem Problem: Ich kann nicht mehr an freien Willen glauben. Wenn Gott allwissend ist, kennt er doch den Willen aller Menschen. Wenn Gott allmächtig ist, könnte er dafür sorgen, dass nur gute Menschen auf der Erde wandeln. Aber er tut das nicht. Er hat einen Plan für uns alle. Und dieser Plan scheint vorzusehen, dass einige Leute Sünder sind, und das ohne freien Willen. Und dennoch bestraft er diese Leute, indem er ihren Seelen den Zutritt zum Himmel verwehrt. Ich kann mir nicht erklären, warum. Oder warum er mich mit dieser Frage quält. Wie seht ihr das? Liebe Grüße Maria (tatsächlich mein Vorname :D)
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Aug 15, 20
Disclaimer: Bitte nicht böse sein aber ich möchte darum bitten, das nur Christen antworten. Ich denke aber auch, es liegt eigentlich in der Natur der Sache bzw. Frage. In einer anderen Comunity wurde ein Unterschied zwischen Irr- und Sonderlehren in den Raum gestellt. Ich frage mich insofern, ob es einen theologisch begründbaren Unterschied zwischen Sonder- und Irrlehre gibt. Wie würdet ihr das sehen? Gemeinschaften mit Sonderlehre wären für mich z.b. Mormonen, Zeugen Jehovas, allmächtige Kirche Gottes, wo etwas gelehrt wird, was so nicht in der Bibel steht oder es gibt besonders herausgestellte Personen als "neuen Christus" (AllmKiGo) oder neben der bibel bestehnden "heilige" Bücher (Mormonen). Natürlich irren.. diese Sonderlehren auch, insofern ist das für mich synoym. oder gibt es abgrenzbare unterschiede? Bevor ich mich in die Diskussion dort werfe, wollte ich gerne hier wissen wie Ihr das seht 😊
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Jul 21, 20
Gott ist nicht allmächtig, im Sinne von, Gott zwingt niemanden zu einem Bestimmten handeln. Gott ist nicht allgegenwärtig, im Sinne von, von jedem, jederzeit, überall frei erfahrbar. Gott ist nicht allwissend, im Sinne von, Gott macht sein Handeln nicht vom Wissen über das Zukünftige abhängig. Gott ist nicht ewig, auch wenn seine Existenz nie aufhört, so ist Gott doch in seiner Schöpfung Zeitlich begrenzt. Gott ist nicht unveränderlich, auch wenn Gott in seiner Essenz (z.B. Treu, Gerecht, uem.) unveränderlich ist, so ist Gott in seiner Aktualität veränderlich. Gott ist nicht unabhängig, auch wenn Gott in seiner Personalität unabhängig von der Schöpfung ist, so wird Gott dennoch von der Schöpfung beeinflusst. Ich platziere diese 6 Thesen von mir mal ohne weitere Kommentare, nur soviel Gott steht in einer teleologischen Wechselwirkung zu seiner Schöpfung und seinen Geschöpfen. Ausserdem ich bin der Meinung das es für jede These sowohl Biblische als auch logische Argumente gibt und, dass diese Statements sowohl das Theodizee als auch das moralische Problem lösen. Gruss Lars
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Jul 18, 20
Simonssohn schrieb: "Das ist richtig. "Glaube versetzt Berge" oder "Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über", oder "woran du dein Herz hängst, da ist auch dein Schatz", das gilt ja nicht nur für den christlichen Glauben, sondern generell. Und es stimmt auch nicht, wie Lombard sagte, dass man als Christ einfach nur an einen Gott glaubt, aber an tausende andere nicht, also "Atheist" bezüglich aller anderen Götter sei. Die anderen Götter sind den Heiden gegeben, heißt es in der Bibel. Es sind aber vergottete Geschöpfe und diese soll man nicht anbeten, sagt Gott seinem Volk in der Schrift." Was aber voraussetzt, dass man daran glaubt, Gott selbst sich in der Bibel verbalisiert und das dann auch so, wie es ein anderer Mensch tun würde - also nach dem Motto, alle anderen sind menschengemachte Fakes, nur ich bin original ich selbst.
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Jul 02, 20
Daran haben die Menschen geglaubt, seit sie über sich und ihre Welt nachdenken konnten. Speziell im Bereich christlichen Glauben war das zu allen Zeiten seit Jesu Tod, die Mutmaßung, dass das Ende von allem gerade bevorsteht. Nun, ich glaube nicht, das ein solches Ende von außen kommt, zumindest nicht als Willensakt Gottes, der die Nase voll hat. Aber was in biblischen Texten zuweilen als Drohung - oder wenn man es aus anderer Perspektive liest Verheißung - lesen kann, erscheint mir als völlig natürliche Folge einer allerdings verhängnisvollen Entwicklung. "Corona" hat jetzt auch für den letzten Ignoranten erkennbar gemacht, wie verheerend wir allesamt mit der uns anvertrauten Welt umgehen und letztlich kaputt machen, was uns erhalten soll. Dazu muss man nicht erst nach Brasilien gehen und sich einen Bolsonaro ansehen, der gerade dabei ist, einen wichtigen Teil der Lungenfunktion der Erde zu zerstören. Das sind auch ganz hautnah wir, die wir in Supermärkten Fleisch und dessen Produkte essen, die in total unmenschlichen Verhältnissen produziert werden. Unmenschlich bezogen auf die Tiere und auf die, die sie verarbeiten. Und bei den pflanzlichen Produkten aus dem Supermarkt ist es auch nicht anders. Keiner weiß, ob und wie sich Pflanzen "fühlen", aber auch hier arbeiten Menschen zu ihrer Fertigung unter Bedingungen, die niemand wissen will. Wen es interessiert, kann sich in Internet nach Avocado, Tomaten und Orangen informieren, wie die hergestellt, geerntet und vermarktet werden. Das Problem ist nur, es ist unausweichlich, wir können es nicht ändern.
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Jun 28, 20
Untertitel: Wie redet Gott mit mir? Hallo an den "Schwarm"! 😀 Ich stell diese und andere Fragen mal, weil ich sie mir gerade von einem Bekannten gestellt werden und ich gut auch das Schwarmwissen dazu gebrauchen kann. Nicht, daß ich nicht antworten könnte, aber der Schwarm "sieht" und weiß eben doch immer mehr als einer allein. 😉 Im Moment reden wir grad darüber, wie Gott redet. Wie findet jemand, der gerade neu zu Gott gefunden hat, heraus, wie Gott mit ihm persönlich redet? Ich meiner herausgefunden zu haben, dass Gott offenbar nicht - noch nicht (ich will es mal bewusst offen lassen) - in Träumen zu ihm spricht, was er da erzählt, sieht für mich eher nach Reflexion aus auf kurz zuvor Erlebtes, was ihn stark berührt hat. - Dann kam die Frage: Na wenn Gott nicht über Träume mit mir redet oder über Gespräche mit anderen - wie denn dann noch? Gibt es noch andere "Kanäle", über die Gott redet? Ich empfehle natürlich immer die Bibel als Lektüre, weil in ihr sich Gott uns ja mitteilt, aber vielleicht gibts da noch ne gewisse "Lesefaulheit". 😉 😀 Derjenige fragt also: Welche Wege sind dir denn so bekannt? Was bleibt denn noch an Kommunikation, wenn nicht über Träume oder über Gespräche mit anderen? - Solche und ähnliche Fragen werden mir gerade gestellt. Und wie gehe ich damit um, wenn er fragt: Und was ist, wenn ich Gott frage und keine Antworten kommen? - Weil sich auch immer wieder schnell der Gedanken einschleicht: dann bin ich nicht wirklich interessant für Gott, dann bin ich nicht wertvoll genug oder ich bin es nicht wert, dass er antwortet. Schwarm! Ich zähl auf dich! 😉 😌
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Jun 21, 20
.. Abhängigkeit. Du kannst zwischen Gott oder "Nicht"Gott wählen. Das sind die zwei grundlegende Denksysteme, zwischen denen ein Mensch wählen und seine Leben-Umstände mit Hilfe der Logik, Intuition und Emotion, Kenntnis und Erkenntnis kreieren und gestalten kann. Denn wir sind nicht "frei", sondern immer abhängig von irgendeiner Meinung. Von seiner eigenen "fremden" oder fremden "eigenen" Meinung. Und da es bereits über 7,6 Mrd Menschen auf dem Planeten leben, kommt da eine ganz schön "explosive" Mischung für einen großen "Knall" zusammen. Wann wird diese Mischung überschäumen?
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Jun 19, 20
Wenn jemand nicht an Gott glaubt und Schwierigkeiten hat ,hilft Gott diesen Menschen? Also davon ausgehend ,dass sie ihn nicht um Hilfe bitten.
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Jun 15, 20
Hallo, ich bin in letzter Zeit immer wieder über den Begriff der Prozesstheologie gestolpert, aber aus Wikepedia und Co. nicht so recht schlau geworden, was das konkret bedeutet. Kann mir das jemand vielleicht verständlich erklären? Und spielt das in der (deutschen) Theologie eine Rolle? LG
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Jun 13, 20


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